Wien: waff fördert innovative Betriebe - aktueller Call läuft noch bis 28. August

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Wien

20 Aug 18:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Mit der Förderinitiative „Innovation und Beschäftigung“ unterstützt der waff Klein- und Mittelbetriebe, die Innovationsvorhaben umsetzen wollen und so wichtige neue Arbeitsplätze schaffen. Die Förderung umfasst Unterstützung bei Produkt- und Prozessinnovationen, ebenso wie auch bei sozialen Innovationen, die sich dem Thema „Qualität der Arbeit“ widmen. Konkret gefördert werden die Weiterbildungskosten von MitarbeiterInnen und die Personalkosten von „InnovationsassistentInnen“ sowie Beratungskosten, die für die Umsetzung der Innovationsvorhaben benötigt werden. Seit 2013 werden dafür zweimal jährlich Fördercalls durchgeführt. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke lädt jetzt interessierte Wiener KMUs ein, den noch bis 28. August laufenden call zu nutzen, um ihre Innovationsvorhaben einzureichen.


Hanke: Nehmen heuer 2,5 Mio. Euro in die Hand, um KMUs bei Innovationsvorhaben zu unterstützen – davon profitieren Unternehmen und MitarbeiterInnen!

„Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der Wiener Wirtschaft. Der Erfolg unseres Wirtschaftsstandortes hängt entscheidend auch von ihrer Innovationskraft ab. Mir ist es daher ein zentrales Anliegen, sie dabei gezielt zu unterstützen. Betriebe, die auf Innovation setzen, leisten einen wichtigen Beitrag bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Die Förderschiene `Innovation und Beschäftigung` des waff zielt genau darauf ab. ArbeitnehmerInnen und Unternehmen profitieren in gleicher Weise. Seit Beginn der Förderinitiative vor sechs Jahren haben 300 Unternehmen für ihre Innovationsvorhaben 14,7 Mio. Euro an Fördermitteln zugesagt bekommen. Durch die Aufnahme von InnovationsassistentInnen, die die Innovation in den Unternehmen umsetzen, entstanden fast 500 neue Jobs. 1.000 MitarbeiterInnen konnten bei Weiterbildungen unterstützt werden. Heuer nehmen wir dafür 2,5 Mio. Euro in die Hand", erklärt Wirtschaftsstadtrat Hanke.

Im Rahmen des ersten calls 2019 erhielten bereits 32 Unternehmen Förderzusagen in der Höhe von 1,34 Mio. Euro. Dadurch entstehen 42 neue Jobs.


Das Beispiel TheVentury: Unternehmen setzen verstärkt auch auf Innovationen im Bereich Digitalisierung

Die Bandbreite der in den bisherigen Calls eingereichten Innovationsvorhaben ist vielfältig. Sie reicht von den klassischen technologischen bis hin zu ökologischen und sozialen Innovationen. Die überwiegende Mehrheit der seit 2013 unterstützen Unternehmen erhielt die waff-Förderung für die Umsetzung von technologischen Innovationen. Erfreulich sei, dass immer mehr Unternehmen die Förderung für Innovationen im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0 in Anspruch nehmen, so Hanke.

Ein Beispiel dafür ist TheVentury. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen in den Bereichen Growth Marketing, Daten- & Softwareentwicklung sowie Innovationsmanagement an. Im Rahmen des Innovationsvorhabens „BotBase – Mensch, Maschine, Kommunikation auf einem neuen Level“ soll eine Standard IT-Softwarelösung entwickelt werden, die es Unternehmen ermöglicht, intelligente Chatbot-basierte Kommunikation (technische Lösungen, die Maschinen befähigen, menschliche Lautsprache und Schriftsprache zu verstehen) kostengünstig und somit ohne teurem Programmieraufwand umzusetzen. Zusätzlich verfügt die Software über ein integriertes Lernprogramm und es steht ein Helpdesk für Fragen zur Verfügung. Die Chatbot-Technologie ermöglicht es Unternehmen, die Kommunikation etwa bei Hotlines oder Online-Bestellvorgängen kundenfreundlicher zu gestalten.


Service: waff-Förderung „Innovation und Beschäftigung“ auf einen Blick

Unterstützung von Wiener KMUs bei der Umsetzung von Innovationsvorhaben

Konkret gefördert werden:

Personalkosten von InnovationsassistentInnen (50 Prozent bis zu 47.000 Euro; Gleichstellungsbonus bis zu 5.000 Euro), Weiterbildungskosten von MitarbeiterInnen (50 Prozent der Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen bis zu 7.300 Euro) sowie bei Bedarf Beratungskosten (50 Prozent bis zu 4.700 Euro).

Bei folgenden Innovationsvorhaben: Produkt- und Prozessinnovationen sowie Markterschließung für innovative, selbstentwickelte Produkte oder Know-how-Transfer; Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsbeziehungen mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit; Innovationen zur Vermeidung von Benachteiligungen im Betrieb im Sinne von Gender-Mainstreaming, der Diversity etc.; Einbeziehung von bildungsbenachteiligten MitarbeiterInnen in Weiterbildungsmaßnahmen.

Weitere Informationen: www.waff.at; Tel.: 01 217 48 - 516


Quelle: Stadt Wien



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