Innsbruck: ,,Tiroler Vielfalt,, bildlich dargestellt

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„Tiroler Vielfalt“: Großformatige Farbfotos zeigen den Alltag von MigrantInnen in Tirol. Die Ausstellung im Haus der Musik wurde am 27. September eröffnet und ist bis 13. Oktober zu sehen. Manfred Meyer (Haus der Begegnung), Peter Mader (Vizepräsident Rotes Kreuz Tirol), Landesrätin Gabriele Fischer, Fotograf Andreas Amplatz, Stadträtin Elisabeth Mayr, Karin Klocker (BFI Tirol) und Bischof Hermann Glettler (v. l.).
Foto: IKM/Freinhofer
30 Sep 11:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Ausstellung bis 13. Oktober zum „Langen Tag der Flucht"

Wie vielseitig Tirol ist, zeigt die interaktive Ausstellung „Tiroler Vielfalt“, für deren Konzeption Rotes Kreuz Tirol, Stadt Innsbruck, Berufsförderungsinstitut BFI Tirol, Haus der Begegnung und Plattform Asyl gemeinsam verantwortlich zeichnen. Die Ausstellung wird vom Land Tirol unterstützt und ist bis 13. Oktober im Haus der Musik sowie digital unter #tirolervielfalt auf Instagram und Facebook bis Ende 2020 zu sehen.

„Sich der ‚Tiroler Vielfalt‘ bewusst zu sein und diese wertzuschätzen, ist ein wichtiges Element des gelingenden Zusammenlebens. Menschen, die nach Tirol zugewandert sind, sind Teil unserer Gesellschaft“, sind Integrationslandesrätin DI Gabriele Fischer und Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr überzeugt. „Diese Ausstellung anlässlich des ‚Langen Tages der Flucht‘ erzählt Geschichten von Menschen unterschiedlichster Herkunft oder Nationalität, für die Innsbruck und Tirol zur zweiten Heimat geworden sind. Ihre facettenreichen Lebensgeschichten möchten wir für alle sichtbar und erlebbar machen.“

„Bildung und Sprache sind eine wesentliche Basis für eine gelungene Integration,“ erklären die Leiterin des BFI Tirol, Mag.a Dr.in Karin Klocker und Peter Mader, MTD (Vizepräsident Rotes Kreuz Tirol). „Integration kann nur gelingen, wenn wir ermöglichen, dass Flüchtlinge die Aufnahmegesellschaft kennenlernen dürfen und nicht abgeschottet irgendwo leben. Nur dann fühlen sie sich unserer Gemeinschaft zugehörig.“ Die Ausstellung wird auch von Bischof Hermann Glettler unterstützt, der in puncto Migration auf eine engagiertes Miteinander hofft: „Nur auf die defensive Strategie der Abschottung unseres Kontinents gegenüber Schutzsuchenden zu setzen, entbehrt der Menschlichkeit. Es braucht Visionen eines globalen Miteinanders.“


Quelle: Stadt Innsbruck



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