Vorarlberg: . Die Kriminalpolizei warnt wiederholt vor einem wieder verstärkt feststellbaren Betrugsmodus

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Foto: Telefon / pixabay / Symbolbild
08 Jul 17:53 2019 von Gerhard Repp Print This Article

Die unbekannten Täter, die bevorzugt ältere Frauen anrufen, geben sich am Telefon als Polizisten oder Kriminalbeamte aus. Um die notwendige Glaubwürdigkeit zu erlangen täuschen die Täter mit einer speziellen Informationstechnik den Polizeinotruf (133) oder die Festnetznummer der Polizei (059133) vor. Die falschen Beamten schildern den Opfern folglich, dass sie gegen eine Verbrecherbande ermitteln, die es auf ihr Vermögen abgesehen habe. Dabei erkundigen sich die Betrüger ob Schmuck und/oder Geld zu Hause verwahrt wird bzw. erklären den Opfern, dass das Geld auch auf der Bank nicht sicher ist, weil Bankbeamte ebenfalls in die Sache involviert wären. Zusammengefasst beschrieben gelingt es der Täterschaft immer wieder, durch geschickte Gesprächsführung die Opfer davon zu überzeugen, dass sie (die falschen Polizisten) ihr Vermögen schützen würden. In den Telefonaten wirken die Täter teilweise massiv auf die Opfer ein und Verlangen über alles Stillschweigen zu bewahren und auch gegenüber "anderen" Polizeibeamten, Verwandten, Bankbeamten, … nichts zu erwähnen. Drei vollendete Betrugstaten in Vorarlberg bestätigen, dass die Opfer den Aufforderungen der Täter auch nachkommen und Schmuck sowie das Bargeld übergeben.

Sicherheitshinweise:

  • Dubiose Telefonate sofort beenden.
  • Die Person am anderen Ende der Leitung ist gut geschult und darauf trainiert, den Telefonanruf aufrecht zu erhalten. Sie wissen genau, wie sie jemanden ködern können.
  • Am Telefon nie Informationen zu finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Die Polizei wird am Telefon nie die Ausfolgung von Geld/Schmuck verlangen.
  • Niemals Geld oder sonstige Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben.
  • Melden sie den Anruf sofort bei der nächsten Polizeidienststelle oder sprechen sie mit einer Person ihres Vertrauens über den Anruf.



Quelle: LPD Vorarlberg



Gerhard Repp

Chefredakteur

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