Vorarlberg: ,,Bestens ausgebildete Kräfte für Vorarlbergs Pflege- und Betreuungsnetz“

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„Bestens ausgebildete Kräfte für Vorarlbergs Pflege- und Betreuungsnetz“::Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher besuchten das Pflegesymposium 2019 an der FH Vorarlberg (im Bild v.l.: Michael Himmer, Leiter Fachbereich Soziales und Gesundheit und Studiengangsleiter Soziale Arbeit, Landesrätin Martina Rüscher, Landesrätin Katharina Wiesflecker, Barbara Harold, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege, Hochschullehrer Hubert Jocham, Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer FH Vorarlberg)
Foto: FH Vorarlberg/Selina Bilgeri
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„Bestens ausgebildete Kräfte für Vorarlbergs Pflege- und Betreuungsnetz“::Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher erachtet die weitere Stärkung der Ausbildungsstätten für besonders wichtig
Foto: FH Vorarlberg/Selina Bilgeri
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„Bestens ausgebildete Kräfte für Vorarlbergs Pflege- und Betreuungsnetz“::Im Mittelpunkt des Pflegesymposiums stehen der Austausch und die Vernetzung
Foto: FH Vorarlberg/Selina Bilgeri
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„Bestens ausgebildete Kräfte für Vorarlbergs Pflege- und Betreuungsnetz“::Erstmalig wurde an der FH Vorarlberg das Pflegesymposium veranstaltet
Foto: FH Vorarlberg/Selina Bilgeri
15 Nov 14:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Pflegesymposium an der Fachhochschule Vorarlberg: Soziallandesrätin Wiesflecker und Gesundheitslandesrätin Rüscher betonten hohen Stellenwert der Ausbildung

Dornbirn (VLK) – „Eine zentrale Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Arbeit in der Pflege und Betreuung sind optimale Ausbildungsbedingungen“. Das sagten Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher am Donnerstag (14. November) beim Pflegesymposium 2019 an der FH Vorarlberg. Bei der gut besuchten Veranstaltung unter dem Titel „Gemeinsam die Zukunft der Pflege gestalten – ‚bridging the gap‘“ lieferten mehrere Vortragende wertvolle Impulse, um künftigen Herausforderungen frühzeitig zu begegnen.

„Um auch in Zukunft die bestmögliche Betreuung und Pflege für unsere Bevölkerung sicherstellen zu können, ist es wichtig, gut qualifiziertes Personal zu haben“, stellte Landesrätin Wiesflecker klar und betonte dabei die Wichtigkeit von guten Rahmen- und Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte besonders in der stationären Langzeitpflege. Die Anpassung der Personalbemessung und die Ausbildung für Führungskräfte in den Häusern wären wichtige Schritte in dieser Richtung, erlärte Wiesflecker.

Ausbildungsstätten stärken
„Für eine verstärkte Imagearbeit bei den Pflegeberufen, neue Ausbildungsformen für junge, sozial engagierte Menschen und auch passende Angebote für Wiedereinsteiger“ sprach sich Gesundheitslandesrätin Rüscher in ihren Ausführungen aus. Als besonders wichtig erachtet Rüscher die Stärkung der Ausbildungsstätten, „der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, die tertiäre Ausbildung an der FH Vorarlberg, die Etablierung von berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten für diplomierte Pflegekräfte bis hin zum Bachelor, um auch in den einzelnen Spezialisierungen der Pflege ausreichend Personal auszubilden“.

Premiere für Pflegesymposium
Das Pflegesymposium wurde an der FH Vorarlberg heuer erstmalig durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die Vernetzung. Seit dem Vorjahr wird am Hochschulstandort der Bachelor-Studiengang "Gesundheits- und Krankenpflege" angeboten. Rund 80 Studierende sind aktuell inskribiert. Im Wintersemester 2020/21 wird die Zahl der AnfängerInnen-Plätze auf 75 aufgestockt, ab 2021 auf 90. Zusätzlicher Kooperationspartner neben der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch wird ab 2020 auch die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Unterland sein. Mit über 50 Prozent an Praktika im Berufsfeld bietet die Pflegeausbildung an der FH Vorarlberg einen hohen Praxisbezug. Mindestens ein Berufspraktikum pro Semester absolvieren die Studierenden. Nach sechs Semester erlangen die Studierenden, zusätzlich zum akademischen Abschluss, die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege. Im international anerkannten Studiengang werden einzelne Lehrveranstaltungen in englischer Sprache abgehalten. Ein Auslandspraktikum im fünften Semester wird empfohlen und unterstützt.


Quelle: Land Vorarlberg



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