Kärnten: Zwei Kapazunder beleuchteten den Zukunfts-Code "Digitalisierung"

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Foto: LPD Kärnten/Hude
12 Mai 08:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und rund 600 Personen bei Verwaltungs-Akademie Vortragshighlight "Der Zukunfts-Code" mit Katja Porsch und Peter Brandl - Der Nutzen der Digitalisierung muss erarbeitet werden

Klagenfurt (LPD). Die Kärntner Verwaltungsakademie lud heute, Freitag, zu ihrem Impuls-Vortragshighlight ein. Diesmal begeisterten Top-Sellerin und Motivationsrednerin Katja Porsch und Managementcoach und Ex-Pilot Peter Brandl die 600 Gäste im vollen Klagenfurter Konzerthaus, darunter seitens des Regierungskollegiums auch Landeshauptmann Peter Kaiser und Digitalisierungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, mit ihrem Vortrag unter dem Titel " Der Zukunfts-Code so überleben Sie die Digitalisierung".


Landeshauptmann Peter Kaiser eröffnete die Veranstaltung als lieb gewonnene Tradition. Als er die Einladung erhalte habe, habe er sich zwei Fragen gestellt: "Ist der Begriff Zukunftscode richtig?" bzw. "Wem nutzt die Digitalisierung?". Seine Antwort darauf: "Die Digitalisierung findet nicht irgendwann und irgendwo in der Zukunft statt. Wir sind heute schon mitten drinnen".

Verneint wurde vom Landeshauptmann, er sitzt auch in einer EU- Arbeitsgruppe über die digitale Intelligenz, dass die Digitalisierung an sich einen Nutzen habe. "Der Nutzen muss erarbeitet werden und künftig wird es auf die aktive Mitgestaltung aller ankommen", stellte er fest. Wichtig für ihn ist es auch, dass die neuen Technologien künftig den Menschen nützen und ihnen nicht umgekehrt eine bestimmte Lebensweise vorgeben. "Wir sollten mit Optimismus der Entwicklung entgegensehen. Passives Dulden ist kein Konzept, die Herausforderung selbstbewusst anzunehmen hingegen schon", so Kaiser.

Um die Digitalisierung künftig noch effizienter nützen zu können, hofft der Landeshauptmann, dass die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der UNO-Mitgliedstaaten (u. a.: die Armutsbekämpfung, die Bildung und das lebenslange Lernen, die Bekämpfung des Klimawandels…), sie wurden 2015 verabschiedet, in den Mittelpunkt ihrer Nutzung kommen. "Alle Bereiche, die mit ihnen konfrontiert sind, sowohl die Politik als auch die Landesverwaltung, sollten die Zeichen der Zeit so deuten, dass wir die Chancen nützen und damit das Land und die Gesellschaft weiter voran bringen", so Kaiser.

Verwaltungsakademie Direktor Heinz Ortner hob in seiner Einleitung hervor, dass seine Institution nicht nur ein verlässlicher Partner für die Verwaltung bzw. den öffentlichen Dienst, die Gemeinden und diverse Partner sei. "Wir öffnen Türen und Fenster und beschäftigen uns mit Fragen der Zukunft. Dazu zählt auch die Digitalisierung. Sie einfach auszusitzen ist kein guter Gedanke", sagte er.

Von ihm begrüßt wurden stellvertretend für die Landtagsabgeordneten Landtagspräsident Reinhart Rohr bzw. für die Landesverwaltung, Landesamtsdirektor Dieter Platzer und ZPV-Obmann Gernot Nischelwitzer.



Quelle: Land Kärnten



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