Zahlreiche Kleineinsätze für die Feuerwehren zum Jahreswechsel in Oberösterreich

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Zahlreiche Kleineinsätze für die Feuerwehren zum Jahreswechsel in Oberösterreich
Foto: Matthias Lauber
01 Jän 01:50 2020 von Lauber Matthias Print This Article

OBERÖSTERREICH. Zahlreiche Kleinbrände beschäftigten die Feuerwehren in der Silvesternacht in Oberösterreich. Zumeist handelte es sich um Heckenbrände. "In der Silvesternacht 2019 und am Neujahrstag 2020 alarmierte die Landeswarnzentrale 57 Feuerwehren zu 42 Einsätzen, berichtet die Landeswarnzentrale der Feuerwehr in Oberösterreich. In Altmünster (Bezirk Gmunden) rückte die Feuerwehr zu einem gemeldeten Heckenbrand aus, der Brand konnte von den Hausbesitzern bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden. In Traun (Bezirk Linz-Land) musste die Feuerwehr gleich mehrmals ausrücken um brennende Hecken zu löschen. In Ansfelden (Bezirk Linz-Land) brannte auf einem Spielplatz eine Holzbank. In Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) wurden durch einen Feuerwerkskörper mehrere Quadratmeter des Kunstrasenplatzes in Brand gesetzt und beschädigt. "Unbekannte Täter beschädigten in der Silvesternacht in Gallneukirchen einen Abfalleimer im Kreuzungsbereich Kronbergerweg mit dem Forstnerweg und einen weiteren bei der Bushaltestelle Tumbach bei Gallneukirchen, indem Silvesterkracher entzündet und in die Behälter geworfen wurden," berichtet die Polizei. "Ein unbekannter Täter dürfte in der Silvesternacht in der Linzer Rudigierstraße einen Feuerwerkskörper auf dem PKW eines 80-Jährigen aus dem Bezirk Scheibbs (Niederösterreich) gezündet haben. Dadurch wurden sowohl die Windschutzscheibe als auch die Scheibenwischer beschädigt," teilt die Polizei ebenfalls mit. "Einen Brand eines Altpapiercontainers meldete ebenfalls in der Silvesternacht in St. Florian am Inn ein Hausmeister einer Wohnhausanlage. Beim Eintreffen der Polizei war die Feuerwehr bereits vor Ort. Der Hausmeister hatte vor Eintreffen der Feuerwehr versucht, den Altpapiercontainer mit einem Handfeuerlöscher zu löschen, was jedoch nicht gelang. Der Container wurde daraufhin von Anwohnern zu einem nahegelegenen Feld gezogen, um ein Übergreifen der Flammen auf parkende PKW und weitere Altpapiercontainer zu vermeiden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es waren keine Personen gefährdet. Es wurden vor fast allen Wohnanlagen Raketen, Böller und dergleichen abgeschossen. Vermutlich dürfte dabei einer der Container entzündet worden sein," berichtet die Polizei nachträglich. "Am 01. Jänner 2020 gegen 02:15 Uhr wurde bei der Polizei angezeigt, dass in Schärding im Garten hinter einem Mehrparteienhaus Mülltonnen brennen. Beim Eintreffen der Polizei waren zwei Restmülltonnen aus Kunststoff fast niedergebrannt. Die Flammen drohten auf eine unmittelbar angrenzende Holzhütte überzugreifen, in der sich ein PKW und eine 11-Kilogramm-Gasflasche befanden. Durch die Erstmaßnahmen der Polizeibeamten konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr ein Übergreifen auf die Holzhütte verhindert werden. Der Brand wurde von der Feuerwehr mit Einsatz von Atemschutztrupp gelöscht und anschließend mittels Wärmebildkameras überwacht. Es waren keine Personen gefährdet. Laut Angaben von Anwohnern dürfte ein Bewohner Feuerwerk abgeschossen und die Reste in den Mülltonnen entsorgt haben. Erhebungen werden geführt," berichtet die Polizei am 03. Jänner 2020 in einer Presseaussendung. Weitere Kleineinsätze bezüglich Hecken- oder Müllcontainerbrände gab es auch in Altschwendt, Freinberg (Bezirk Schärding), Bad Ischl (Bezirk Gmunden), Langenstein (Bezirk Perg), Leonding, Pasching (Bezirk Linz-Land), Steinbach an der Steyr (Bezirk Kirchdorf an der Krems) und Marchtrenk (Bezirk Wels-Land).


Quelle: www.laumat.at



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