Uni Innsbruck gratuliert Ingeborg Hochmair zu Ehrenring der Stadt Garbsen

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Stefan Birkner (Vorsitzender des Freundeskreises Garbsen), Heinz Haferkamp (Vorsitzender der Jury), Rektor Tilmann Märk und Bürgermeister der Stadt Garbsen Christian Grahl (v.l.) gratulierten Ingeborg Hochmair.
Foto: Stadt Garbsen
19 Nov 19:00 2017 von Redaktion Salzburg Print This Article


Am 14. November wurde Dr. Ingeborg Hochmair mit dem Ehrenring des Freundeskreises der Stadt Garbsen (nahe Hannover) für ihre großen Verdienste in Wissenschaft und Wirtschaft ausgezeichnet. Mehr als 200 hochrangige Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nahmen teil. Auch Rektor Tilmann Märk betonte die herausragenden Leistungen von Ingeborg Hochmair in seinen Grußworten. Die Universität Innsbruck gratuliert ihrer Ehrensenatorin herzlich zu dieser Auszeichnung.

Die österreichische Unternehmerin und Wissenschaftlerin Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Dr. h.c. mult. Ingeborg Hochmair hat den Ehrenring des Freundeskreises Garbsen erhalten. Die gebürtige Wienerin ist für ihre außergewöhnlichen Leistungen als eine der weltweit führenden Expertinnen für Hörimplantate ausgezeichnet worden. Die Laudatio für die Geehrte hielt Prof. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. In einer sehr persönlichen Ansprache lobte er die 64-jährige Hochmair für ihre eminente Offenheit gegenüber neuen Ideen und ihre besondere Art Menschen zu begeistern.

Auch die persönlichen Grußworte von Prof. Christoph Baum, dem Präsidenten der Medizinischen Hochschule Hannover, und von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tilmann Märk, dem Rektor der Universität Innsbruck, würdigten die außerordentlichen Verdienste von Hochmair. „Frau Hochmair ist der Universität Innsbruck seit vielen Jahren verbunden. Für ihre großen Verdienste wurde sie zur Ehrensenatorin der Universität Innsbruck ernannt. Wir sind auch vonseiten der Universität zu großem Dank an Ingeborg und Erwin Hochmair verpflichtet, da sie einen wichtigen Beitrag zur hervorragenden Positionierung und Entwicklung des Forschungsstandortes Innsbruck beitragen: eine Stiftungsprofessur für Mikroelektronik und jährlich die Best Student Paper Awards werden durch MED-EL ermöglicht, in diesem Jahr wurden außerdem zum ersten Mal zwei Ingeborg-Hochmair-Frauenprofessuren an der Universität Innsbruck eingerichtet und berufen. Im Namen der Universität Innsbruck darf auch ich Frau Hochmair zu dieser Auszeichnung gratulieren“, betonte Märk. Ein weiteres Grußwort vom Präsidenten der Österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, wurde der Festgesellschaft per Videobotschaft übermittelt.

Ingeborg Hochmair gilt in internationalen Fachkreisen als Pionierin auf dem Gebiet der Hörimplantate. Ihr Enthusiasmus und ihr großes Engagement haben es möglich gemacht, dass heute mit Hilfe von Elektronik erstmals ein menschliches Sinnesorgan vollwertig ersetzt werden kann. Mit einem Cochlea-Implantat erlangen Menschen mit hochgradigem Hörverlust das natürliche Hörvermögen wieder. Tausenden Menschen weltweit konnte mit dieser in Österreich entwickelten Technologie in den vergangenen Jahren geholfen werden. Als Forscherin und erfolgreiche Unternehmerin ist Ingeborg Hochmair heute ein „Role Model“ für Frauen, die sich in Naturwissenschaften und Technik engagieren und ebenso beeindruckende Karrieren anstreben. Für ihre herausragenden Leistungen wurde Hochmair international schon vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten Lasker-DeBakey Clinical Medical Research Award und dem Russ Prize der National Academy of Engineering. Die Universität Innsbruck ernannte Ingeborg Hochmair 2013 zur Ehrensenatorin.



Quelle: Universität Innsbruck



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