Fohnsdorf: Suche nach 50-Jährigen - Tot gefunden

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Polizeihubschrauber Libelle - Symbolbild
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08 Okt 11:05 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Zahlreiche Einsatzkräfte suchen seit Montagabend, 7. Oktober 2019, nach einem abgängigen 50-Jährigen. Er kam von einem Spaziergang nicht mehr nach Hause.

Gegen 15.15 Uhr brach der 50-Jährige aus dem Bezirk Murtal am Montag, gemeinsam mit einem Familienhund, zu einem Spaziergang auf. Dabei dürfte er vermutlich in Richtung Kumpitz bzw. Schlapfkogelweg gegangen sein. Gegen 17.15 Uhr kehrte der Hund unangeleint alleine zurück zum Wohnhaus. Nachdem mehrmalige Versuche den 50-Jährigen telefonisch zu erreichen ergebnislos verliefen, machten sich Frau und Sohn auf die Suche nach dem abgängigen Murtaler. Dabei suchten sie auch bekannte Wegstrecken, beliebte Spazierwege sowie Waldstücke ab.

Aufgrund der ergebnislosen Suche und der einbrechenden Dunkelheit erstattete die Frau schließlich am Abend Anzeige bei der Polizei. Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Fohnsdorf, der Bergrettung Judenburg, der Alpinpolizei Murtal, zahlreiche Polizeistreifen des Bezirkspolizeikommandos Murtal sowie Polizei-Diensthunde suchten in der Folge nach dem Mann. Auch Wärmebildkameras sowie ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres standen im Einsatz.

Die Suchaktion wurde aufgrund fehlender Hinweise und des einfallenden Nebels gegen Mitternacht vorerst erfolgslos unterbrochen. Seit den heutigen Morgenstunden suchen wieder zahlreiche Einsatzkräfte nach dem 50-Jährigen. Auch die Rettungshundebrigade sowie Polizei-Drohnen werden zum Einsatz kommen.


Update der Polizei:

Fohnsdorf, Bezirk Murtal. – Wie berichtet, suchten zahlreiche Einsatzkräfte seit Montagabend, 7. Oktober 2019, nach einem abgängigen 50-Jährigen. Er wurde Dienstagmittag, 8. Oktober 2019, tot aufgefunden.

Wie berichtet suchten zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen und Einheiten nach dem 50-jährigen Murtaler, welcher nach einem Spaziergang am Montag nicht mehr nach Hause gekommen war. Mehr als 100 Einsatzkräfte setzten die vorerst unterbrochene Suche Dienstagfrüh fort. Dabei konnte diese im Laufe des Vormittags auf den Bereich des Kraftwerkes Ritzersdorf eingegrenzt werden, nachdem Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Kappe des 50-Jährigen im Wasser des Zufluss-Kanals fanden. Eine Suche durch Feuerwehr-Taucher im rund 1.400 Meter langen und rund drei Meter tiefen Kanal verlief vorerst ohne Erfolg, woraufhin der Wasserstand abgesenkt wurde.

Gegen 12.15 Uhr konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr den 50-Jährigen schließlich leblos aus dem Zuführungskanal bergen. Ein Arzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.
Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion soll nun die Todesursache klären.


Quelle: LPD Steiermark



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