Vorarlberg: Studie soll Risiken von Laufzeitverlängerungen alter Atomkraftwerke aufzeigen

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Vorarlberg

09 Mär 23:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

LR Rauch und Gantner: Vorarlberg beteiligte sich an der Finanzierung

Bregenz/Brüssel (VLK) – Die Allianz der Regionen für Atomaustieg hat die Erstellung einer Studie zur Risikoberuteilung von Laufzeitverlängerungen alter Atomkraftwerke in Auftrag gegeben. „Das Land Vorarlberg hat sich an den Kosten für die Studienerstellung beteiligt“, informieren die Landesräte Johannes Rauch und Christian Gantner: „Die Atomenergie ist ein Irrweg, der keine Zukunft hat.“

Ziel der Studie ist es, eine Bestandsaufnahme von Problemen im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung alternder Reaktoren in Europa vorzunehmen. Davon ausgehend sollen inbesondere Empfehlungen für eine Erhöhung der Sicherheit im Zusammenhang mit Laufzeitverlängerungen abgeleitet werden. Heute (Freitag) wurde ein erster Zwischenbericht in Brüssel präsentiert.

Das Land Vorarlberg ist 2016 der Allianz der Atomgegner in der EU beigetreten. "Die Atomkraft ist nicht nur nicht sicher. Sie ist ein energiewirtschaftlicher Irrweg. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energiequellen", betont Landesrat Gantner. „Zukunftsfähige Energiegewinnung heißt, weg von atomar und auch fossil hin zu erneuerbaren Energieträgern“, bekräftigt Landesrat Rauch.


Quelle: Land Vorarlberg



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