Standortmarketing: Kärnten – It´s my life!

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Foto: LPD Kärnten/fritzpress
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21 Jän 05:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH Kaiser, LR Gruber präsentierten neue Standort-Marke – „Kärnten – It´s my life!“ - Ein Slogan für die vielfältigen Möglichkeiten Kärntens – 2020 wird in die Weiterentwicklung des Standortmarketings investiert

Klagenfurt (LPD). Kärnten – It´s my life! Mit diesem Slogan sollen künftig die herausragenden Alleinstellungsmerkmale und vielfältigen Möglichkeiten Kärntens als Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort in die Welt hinausgetragen werden. Dieser Claim, mit dem ein modernes, zukunftsorientiertes Bild der Region vermittelt wird, sowie die Entwicklungen und die weiteren Schritte beim Standortmarketing-Prozess wurden heute, Montag, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung von Landeshauptmann Peter Kaiser und LR Martin Gruber der Öffentlichkeit präsentiert. Gemeinsam mit Markus Bliem, Leiter der Strategischen Landesentwicklung sowie Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse erklärten sie vor rund 100 Stakeholdern sowie Pressevertreterinnen und Pressevertretern den Entwicklungsprozess, die Ziele und Erwartungen, die mit der neuen Standortmarke „Kärnten – It´s my life!“ verbunden sind.

„Kärnten – It´s my life! Damit geben wir in Zukunft die Richtung vor und den Ton an. Kärnten – It‘ s my life! soll deutlich machen, wofür Kärnten steht, dass vieles und was in Kärnten alles möglich ist, dass Kärnten ein Land zum Leben und zum Verlieben ist, dass Kärnten ein Land ist, in dem man volle Unterstützung dafür erhält, seine Träume zu verwirklichen. Das gilt sowohl für Unternehmen und Investoren, als auch Bürgerinnen und Bürger, Einheimische und Zugezogene“, so Kaiser. Es habe viele, lange und intensive Diskussionen gegeben. „Es war kein einfacher Prozess, Kärnten und all seine Möglichkeiten und Vorzüge unter ein gemeinsames Dach zu bringen“, so Kaiser. Dennoch sei es in nur sechs Monaten gelungen zu einem großartigen Ergebnis zu kommen - schneller als in vergleichbaren Regionen.

Seinen Dank richtete Kaiser an den Koalitionspartner und alle Beteiligte. Dank der Fokusgruppen in Nachbarländern sei mittlerweile ganz klar wie Kärnten wahrgenommen wird, und was es zu stärken beziehungsweise zu verbessern gilt. „Schließlich haben wir uns für einen mutigen Schritt entschieden, der Kärnten und sein Standortmarketing wesentlich von allen anderen Bundesländern unterscheidet: Europaweit gehören wir zu den ganz wenigen Regionen, die sich tatsächlich selbstbewusst trauen, ausschließlich eine Standortmarke zu verwenden unter der alles, ganz Kärnten, vereint wird“, so Kaiser. Er betonte: „Kärnten ist in vielen Bereichen großartig und genau das gilt es zu transportieren! Das kann, das muss und das wird uns gelingen – es wird dann gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen, wenn wir dieses Selbstbewusstsein auch mit Überzeugung nach außen präsentieren, jede und jeder einzelne in Kärnten! Denn Kärnten is our life!“

Landesrat Gruber betonte, dass die Standortmarke nicht nur auf die Stärken des Zentralraums setzt, sondern dass sich darin auch die Regionen und der ländliche Raum wiederfinden würden. „Die Stärken von Zentralraum und Regionen werden gekoppelt“, so Gruber. Besonders die Schwerpunktsetzung bei Bioökonomie und Öko-Innovation als künftige Treiber des Wachstums biete sowohl den urbanen als auch den peripheren Gebieten Zukunftsperspektiven. „Wir machen den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen jetzt zum zentralen Standortfaktor für Kärnten.“ Gleichzeitig wolle man die Chancen nutzen, die sich aus der Verbindung von Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Innovation ergeben. „Viele reden von ökosozialer Marktwirtschaft. Wir werden die Ersten sein, die ein ganzes Bundesland danach ausrichten“, betont LR Gruber.

Mit der neuen Standortmarke sei eine Grundlage geschaffen worden, „die Arbeit fängt jetzt aber erst richtig an!“, so Gruber. „Nun muss die Produktentwicklung folgen. Die neue Marke muss in vielen Bereichen sichtbar und erlebbar werden.“ Wie Kärnten das tun will, komme auch im neuen Claim „It’s my life!“ zum Ausdruck. „Es geht darum, dass jeder selbst einen Beitrag leisten und mit Gestaltungswillen, Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft sowie Eigenverantwortung die eigene Zukunft optimistisch selbst in die Hand nimmt. Das ist der Generationenwechsel im Denken, den wir brauchen und anstoßen wollen“, so Gruber.

Ein großes Ziel des Standortmarketing-Prozesses ist es Nachhaltigkeit und Innovation zu verbinden und Bioökonomie, Forschung und Entwicklung sowie Bildung in den Fokus zu stellen. Unternehmen sollen auf den Standort aufmerksam gemacht und Menschen für Kärnten gewonnen werden. Zudem soll die Internationalisierung unterstützt werden. Die Arbeiten dazu begannen im Juni 2019. Im Zeitraum von nur einem halben Jahr wurden intensive Recherchen, unzählige Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Workshops durchgeführt. Fokusgruppen in München, Wien, Graz und Laibach gaben Aufschluss über das Fremdbild unseres Landes.

Durch entsprechende Informations- und Imagekampagnen sollen jetzt so viele Menschen wie möglich von der neuen Standortmarke überzeugt werden. 2020 wird rund eine Million Euro in die Weiterentwicklung investiert – eine Summe die durch Beteiligungsfinanzierungen erweitert werden soll. Noch im ersten Halbjahr wird die neue mehrsprachige Landingpage www.carinthia.com online gehen.

Die Standortmarke wurde unter fachlicher Leitung von inventschmidt aus Klagenfurt erarbeitet, an der Kreativumsetzung und am Entstehen des neuen Claims beteiligte sich die Kärntner Agentur mehrWert. Die inhaltliche Entwicklung der Standortmarke Kärnten 2030 erfolgte unter Einbindung folgender Partner: Land Kärnten, Landesgesellschaften wie KWF, BABEG sowie das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral in Wien. Zudem haben Vertreter aus der Industrie und Wirtschaft, Interessensvertretungen, Alpe Adria Universität, Fachhochschule, AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung, aus der Kreativwirtschaft, Vertreter von Silicon Austria Labs, von Silicon Alps ebenso wie vom Lakeside Park und vom Joanneum Research, Vertreter aus dem Bildungsbereich und noch viele mehr bei zahlreichen Workshops und Arbeitsrunden intensiv an diesem gemeinsamen Projekt mitgewirkt.

Von der Landesregierung mit der Begleitung sowie der Umsetzung des Markenprozesses beauftragt ist die Kärnten Werbung.



Quelle: Land Kärnten



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