Spatenstich für das Hochwasserschutz-Projekt in der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz

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Landesrat Mag. Heinrich Dorner (4.v.r.) beim Spatenstich mit Nationalrat Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich (3.v.r.), Bürgermeister Johann-Georg Horvath (4.v.l.) und Vizebürgermeister Johann Plemenschits (2.v.r.), Baudirektor Wolfgang Heckenast (r.), DI Christian Amberger (2.v.l.) mit Sohn Arno (l.) und DI Heinrich Grünwald (3.v.l.).
Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice
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Annemarie Schlögl, Norbert Stampf, Herbert Schedl, Anna Pospichal, Werner Zswitkovits, Landesrat Mag. Heinrich Dorner, Ines Bauer, Bürgermeister Johann-Georg Horvath und Heribert Rabl (v.l.).
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Baudirektor Wolfgang Heckenast, Bürgermeister Johann-Georg Horvath, DI Heinrich Grünwald und Landesrat Mag. Heinrich Dorner (v.l.) vor den Projekttafeln.
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Baudirektor Wolfgang Heckenast, Bürgermeister Johann-Georg Horvath, DI Heinrich Grünwald und Landesrat Mag. Heinrich Dorner (v.l.) vor den Projekttafeln.
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Baudirektor Wolfgang Heckenast, Bürgermeister Johann-Georg Horvath, DI Heinrich Grünwald und Landesrat Mag. Heinrich Dorner (v.l.) vor den Projekttafeln.
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Baudirektor Wolfgang Heckenast, Bürgermeister Johann-Georg Horvath, DI Heinrich Grünwald und Landesrat Mag. Heinrich Dorner (v.l.) vor den Projekttafeln.
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11 Jän 21:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am Samstagvormittag wurde im Ortsteil Rattersdorf der Spatenstich im Bereich der Retentionsbecken vorgenommen. Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Johann-Georg Horvath, Nationalrat Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich, Baudirektor Wolfgang Heckenast und DI Christian Amberger vom Bundesministerium stellten danach das Projekt der Gemeindebevölkerung vor. Die Errichtung der drei Hochwasserrückhaltebecken sowie die Eindeckung des Siebenbründlbaches in Form eines Kastengerinnes sollen bis Dezember 2023 abgeschlossen sein.

Landesrat Mag. Heinrich Dorner erklärte zum Projekt: "Der Hauptgrund der Investition ist der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung. Das Land Burgenland nimmt dafür finanzielle Mittel von rund 3 Millionen Euro in die Hand.

In der Großgemeinde Mannersdorf an der Rabnitz werden drei Hochwasserrückhaltebecken errichtet. Heute, Samstag, fand der Spatenstich des Projektes Hochwasserschutz in der Siebenbründlgasse (Ortsteil Rattersdorf) statt. Dieser wurde durch Landerat Mag. Heinrich Dorner, Bürgermeister Johann-Georg Horvath und DI Christian Amberger vom Bundesministerium vorgenommen. Das Projekt umfasst die Hochwasserrückhaltebecken sowie die Sanierung der Verrohrung des Siebenbründlbaches. Anlass für diese Maßnahmen waren wiederholte Hochwasserereignisse (unter anderem in den Jahren 2009 und 2012) und die Baufälligkeit der bestehenden Eindeckung. Durch die geplanten Rückhaltebecken, die das Ergebnis einer umfangreichen Variantenstudie sind, kann ein 100-jähriges Hochwasser gedrosselt und schadlos bis zur Güns abgeleitet werden. Dadurch werden angrenzende Liegenschaften und Infrastruktureinrichtungen vor Überflutungen und Vermurungen geschützt.

"Es geht vor allem um die Sicherheit auf der Straße, des Wassers und um den Umweltschutz. Es ist unser großes Anliegen, der Bevölkerung helfend zur Seite zu stehen", sagte Landesrat Mag. Heinrich Dorner.

Baudirektor Wolfgang Heckenast sagte dazu: "Ich erinnere mich sehr gut an die Schäden die durch die Unwetter in den Jahren 2009/2010 verursacht wurden. Eines der wichtigsten Ziele der Baudirektion war und ist der Hochwasserschutz für Rattersdorf. Bei diesem Projekt können die Synergien zwischen Wasserbau, Straßenbau sowie Kanal- und Leitungsbau ideal genutzt werden."

Nationalrat Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich: "Das Jahr beginnt sehr gut für die Bevölkerung der Gemeinde Mannersdorf und Rattersdorf. Sie bekommen Sicherheit. Es ist schön, wenn man sieht, dass Pläne realisiert werden und das veranlagte Steuergeld der Region zugute kommt.

Bürgermeister Johann-Georg Horvath bedankte sich bei allen Beteiligten: "Wir sind froh, dass uns sowohl Bund als auch Land unterstützen. Natürlich gebührt auch allen Grundstücksbesitzern ein großer Dank." Gleichzeitig bat der Bürgermeister die Bevölkerung um Verständnis, dass es demnächst zu Lärm- und Staubentwicklung in Rattersdorf geben wird.

Schutz vor Hochwasserereignissen
Das Ziel des Projektes ist der Schutz von Rattersdorf vor schadbringenden Hochwasserereignissen aus dem Einzugsgebiet des Siebenbründlbaches. Durch die überordnenden Hochwässer sind in Summe 138 Objekte, 1700 Laufmeter Straße (Landes- und Gemeindestraßen) und die gesamte Infrastruktur betroffen. Mit dem Projekt können diese nunmehr geschützt werden.

3 Hochwasserrückhaltebecken werden errichtet
Das Projekt sieht die Errichtung von drei Hochwasserrückhaltebecken vor, um die Hochwasserwelle soweit zu drosseln, dass die bei einem Hochwasser anfallenden Wassermengen über die neu zu errichtende Eindeckung des Siebenbründlbaches abgeleitet werden können.

Folgend Maßnahmen sind geplant
630 Laufmeter Eindeckung im Ortsbereich (Erneuerung), Hochwasserrückhaltebecken Lagerbergbach (Rückhalteraum 25.600 Kubikmeter), Hochwasserrückhaltebecken Quellbach (Rückhalteraum 9.650 Kubikmeter) und Hochwasserrückhaltebecken Siebenbründlbach (Rückhalteraum 27.750 Kubikmeter). Die Gesamtkosten dafür betragen 6.750.000 Euro. Das Projekt wird zu 50 Prozent vom Bund, 45 Prozent des Landes Burgenland und zu fünf Prozent der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz finanziert. Die Planung und Umsetzung übernimmt der Forsttechnische Dienst für Wildbach -und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Wien, Burgenland und Niederösterreich Ost.


Quelle: Land Burgenland



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