Schwungvoll in den Salzburger Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz

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Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr
05 Jul 10:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Salut für die Freundschaft mit Oberösterreich / Viel Arbeit in den kommenden sechs Monaten

(LK) Die Strecke der Schafbergbahn führt von Oberösterreich nach Salzburg. Ganz ähnlich verläuft in diesem Jahr der Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz, denn am Freitag hat Landeshauptmann Wilfried Haslauer offiziell von Landeshauptmann Thomas Stelzer übernommen. Beide betonten beim Festakt am Laimer Urschlag in Strobl „den gemeinsamen und erfolgreichen Weg der Länder in diesem herausfordernden Jahr.“

Der wichtige Tag für Salzburg fing mit der Taufe zweier Loks für die Schafbergbahn an. Die Namen sind nicht zufällig gewählt: „Land Salzburg“ und „Land Oberösterreich“. Ein Salut der Strobler Prangerschützen unter Hauptmann Wolfgang Eisl begrüßte schließlich die beiden Landeshauptleute Wilfried Haslauer und Thomas Stelzer am Laimer Urschlag. Eine Abordnung der Ortsmusik begrüßte die Gäste natürlich mit dem Rainermarsch und die Gastgeberfamilie selber spielte mit flotter Musik auf. So schwungvoll wie es in den Salzburger Vorsitz ging, soll es auch thematisch weitergehen, denn Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat sich für die kommenden sechs Monate einiges vorgenommen.

Haslauer: „Es wartet ein forderndes Halbjahr.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer betonte, dass „ein forderndes Halbjahr mit sehr viel Arbeit vor uns liegt. Corona bleibt das bestimmende Thema. Wir müssen viele organisatorische und finanzielle Fragen lösen, Entschädigungsfragen klären und vieles mehr. Nicht mit Misstrauen zwischen Bund und Ländern werden wir vorankommen, sondern nur, wenn wir gemeinsam die Kräfte bündeln, um die Herausforderungen effizient zu bewältigen.“

Stelzer: „Mehr Kompetenz für Bundesländer.“

„Österreich hat sich in dieser Krise mit Sicherheit bewährt“, zog Landeshauptmann Thomas Stelzer ein Fazit über das erste Vorsitz-Halbjahr in der Landeshauptleutekonferenz und er fügte hinzu: „Das Zusammenwirken des Bundes mit den Ländern war die Basis, diese riesige Herausforderung zu bewältigen und es macht durchaus Sinn, den Bundesländern noch mehr Kompetenzen zuzumuten.“

Salzburger Vorsitz im Zeichen von „Stabilität und Zuversicht“

Landeshauptmann Haslauer stellt seinen Vorsitz unter das Motto „Stabilität und Zuversicht. Die Themen Sicherheit, Pflege, Finanzausgleich sowie Nachhaltigkeit und Mobilität werden besonders betont. Auch Die Regionalität wird im Mittelpunkt des Salzburg-Vorsitzes in der Landeshauptleutekonferenz stehen. „Eine wichtige Lehre aus der Krise ist es, auf dieses Thema und regionales Wirtschaften zu setzen sowie Abhängigkeiten abzubauen“, fasst Haslauer zusammen.

Bürgermeister Weikinger: „Besondere Ehre für Strobl“

Für Gastgeber Josef Weikinger, Bürgermeister von Strobl, ist der Festakt zur Vorsitzübergabe eine „ganz besondere Ehre für Strobl. Sowas passiert nicht alle Tage. Das ist ein positives Symbol für unsere Gemeinde und die gesamte Wolfgangseeregion, dass wir gerade in diesen schwierigen Zeiten für einen Tag in den Mittelpunkt gerückt werden“, so Bürgermeister Weikinger.

Typische Salzburger Gastfreundschaft

Elisabeth Laimer, die sich mit großer Herzlichkeit um ihre Gäste im Laimer Urschlag kümmerte, war „glücklich, dass an diesem besonderen Tag alles gut gegangen ist. Wir haben schon die letzten Tage und heute seit den frühen Morgenstunden alle Hände voll zu tun gehabt, dass wir beim Festakt für zufriedene und fröhliche Gesichter sorgen können.“ Und die gab es nicht nur bei unter anderem Bundesratspräsident a.D. Robert Seeber aus Oberösterreich, Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf sowie Erzbischof Franz Lackner.




Quelle: Land Salzburg



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