Salzburg: Nachwuchs der Eiskunstlauf-Elite

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Foto: Eiskunstlauf / Symbolbild
02 Sep 21:00 2017 von Redaktion Salzburg Print This Article

Berthold: Salzburgerinnen Sophia Schaller und Lara Roth kämpfen vorne mit

Sportlandesrätin Martina Berthold besuchte heute, Samstag, 2. September, Abend, die Damenküren zum Abschluss des "ISU Junioren Grand Prix" im Eiskunstlaufen und Eistanzen.

Drei Tage lang trafen seit Donnerstag in der Eisarena Volksgarten die besten Eiskunstlauf- und Eistanz-Talente aus Russland, Kanada, Deutschland, Frankreich und weiteren 27 Nationen aufeinander. Nach dem Start mit den Kurzprogrammen bildeten heute, Samstag, die Küren der Damen und Herren den krönenden Abschluss.

Salzburgerinnen Sophia Schaller und Lara Roth

Die beiden besten österreichischen Nachwuchs-Eiskunstläuferinnen kommen aus Salzburg. Die österreichische Jugendmeisterin Sophia Schaller platzierte sich bei ihrem ersten Junioren Grand Prix in Saransk (Russland) auf Platz elf im Kurzprogramm und Platz zehn in der Kür. Bei den österreichischen Meisterschaften 2017 holte sich die 17-Jährige die Silbermedaille. Lara Roth erzielte beim heurigen Dragon Trophy in Slowenien den dritten Platz. Darüber hinaus messen sich Stephanie Pesendorfer (OÖ), Luc Maierhofer (Wien) und Anton Skofic (Tirol) mit der Weltelite des Eiskunstlaufes.

"Ich bin immer wieder beeindruckt, welch tolle Eiskunstlaufbewerbe Carmen Kiefer und ihr Team hier in Salzburg auf die Beine stellen. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes können zahlreiche junge Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Können auf dem Eis brillieren. Vielleicht können wir heute ja schon die Eislaufelite von morgen in Salzburg willkommen heißen", so Sportlandesrätin Berthold.

Organisiert wird der "ISU Junioren Grand Prix" vom Österreichischen Eiskunstlauf Verband und der Eisunion Salzburg. Weitere Infos zu den Bewerben gibt es auf www.jgpsalzburg.com.

Historisches

Die Wiege des Eiskunstlaufs ist Großbritannien. Im Jahr 1814 fand dort bereits der erste Wettkampf statt. Eiskunstlauf als Sportart war dabei den Frauen aus medizinischen und sozialen Gründen lange Zeit untersagt. Frauen mussten sich zudem beim Sport an die viktorianische Kleiderordnung halten und in schweren Wollkleidern und Unterröcken antreten, was die Bewegungen massiv erschwerten. Der erste weibliche Star des Eiskunstlaufs war Florence Madeline Syers, bekannt als "Madge" Syers. Sie war die erste Frau, die sich aufgrund ungenauer Formulierungen bei der – eigentlich nur für Männer vorgesehenen – Eiskunstlaufweltmeisterschaft 1902 ein Startrecht erkämpfte und souverän den zweiten Platz belegte.


Quelle: Land Salzburg



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