Ansfelden: Sag und Sing zum Abschied „leise Servus“

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Foto: Stadtgemeinde Ansfelden
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29 Mai 20:36 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Wolfgang Pfeiffer verabschiedet sich nach 24 Jahren aus „seinem“ ABC

Mit Ende Juni 2020 geht in der Stadtgemeinde Ansfelden eine Ära zu Ende: Der Manager des Anton Bruckner Centrums, Wolfgang Pfeiffer, beendet als „Mann der ersten Stunde“ nach 24 Jahren seine kulturelle Tätigkeit in und für Ansfelden und kehrt zum Kulturzentrum Hof zurück. Wolfgang verabschiedete sich bei einer kleinen Feier von seinen Kolleginnen und Kollegen sowie langjährigen Weggefährten. Sie alle gaben ihm die besten Wünsche für seine Zukunft mit auf den Weg!

Wolfgang Pfeiffer hat das kulturelle Leben in Ansfelden sehr stark geprägt. In den 24 Jahren hat er mehrere tausend Veranstaltungen mit über 400.000 BesucherInnen organisiert. Im Kulturprogramm setzt er auf absolute Vielfalt. Ob Kabarett, Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen- sie alle gaben dem Haus, das liebevoll als „Kulturtankstelle“ bezeichnet wird über die Jahre hinweg eine unvergleichliche Identität. „Klein aber fein“, das schätzt das Stammpublikum. Die Menschen schätzen die Nähe zu den Künstlern und diese zu den Menschen. Das Team des ABC baut stets Brücken zwischen Kultur und Publikum. Hier gibt es keine Distanz, sondern Nähe, hier herrscht ein ganz besonderer Flair. Im ABC ist nicht nur Platz für „arrivierte“ KünstlerInnen, auch unbekannte Kulturschaffende haben hier die Möglichkeit aufzutreten und sich zu präsentieren.

Wolfgang Pfeiffer, selbst begeisterter Musiker, hat auf die künstlerische Qualität größten Wert gelegt. So stand er beispielsweise beim 20- Jahr Jubiläum des ABC selbst mit der ABC band auf er Bühne!

Noch mehr zählen für ihn aber die Menschen vor und hinter der Bühne, die für viele die Welt bedeuten. Wolfgang Pfeiffer zeichnete mit seinem Team auch für die Organisation großer Feste und des Advents in Ansfelden verantwortlich. Hier hatte er stets die Möglichkeit, neue Ideen und Konzepte auszuprobieren. Voll aufgegangen sind ihm dabei beispielsweise die Multivisionstage, wo der bekannte Ansfeldner Sepp Friedhuber als Inputgeber fungierte.

Bürgermister Manfred Baumberger und Vizebürgermeisterin Renate Heitz streuen dem scheidenden Manager Rosen: „Wolfgang war und ist ein Kulturmanager von großem Format, der für alle da ist. Er ist selbst ein begnadeter Musiker, wurde ihm ja die Musik in die Wiege gelegt. Er weiß, was KünstlerInnen brauchen, um Menschen zu unterhalten. Er hat mit seinem Wirken die kulturelle Identität von Ansfelden maßgeblich gestärkt und lebendig gemacht. Er hat das Haus zu dem gemacht, was es heute ist: ein Kulturhaus von überregionaler Bedeutung. Wir danken ihm ganz herzlich für sein Engagement und wünschen ihm für seine neue berufliche Zukunft alles Gute!“


Quelle: Stadtgemeinde Ansfelden



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