Niederösterreich: Rumänien liegt an 11. Stelle der wichtigsten niederösterreichischen Exportmärkte

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Niederösterreich

14 Nov 16:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Große Zukunftschancen für niederösterreichische Unternehmen

Wirtschaftswachstum. Konsumfreude. Direktinvestitionen - Rumäniens positive Entwicklung der letzten Jahre setzt sich auch heuer fort. Ein Aufschwung, der auch für niederösterreichische Unternehmen enorme Chancen und Geschäftsmöglichkeiten mit sich bringt. Beim Rumänien Businesstalk, zu dem ecoplus International gemeinsam mit der WKNÖ und der IV-NÖ eingeladen hat, informierten Experten und Unternehmer im Beisein des rumänischen Botschafters in Österreich S.E. Bogdan Mazuru über Geschäftsmöglichkeiten und Wirtschaftstrends. „Diese Veranstaltung soll interessierten Betrieben einen ersten Überblick über den boomenden Markt Rumänien geben. Viele heimische Exportunternehmen sind hier bereits sehr erfolgreich unterwegs und wir wünschen uns, dass möglichst viele es ihnen nachmachen“, waren sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser und IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer bei der Veranstaltungseröffnung einig.

Rumänien liegt an 11. Stelle der der wichtigsten niederösterreichischen Exportmärkte. Die Warenexporte stieg 2018 um sensationelle 22,3 Prozent, das Exportvolumen liegt bei rund 505 Millionen Euro. „Der Export ist ein wichtiger Impulsgeber für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Wir arbeiten laufend daran, unsere Betriebe auf interessante Märkte und spannende Entwicklungen aufmerksam zu machen. Rumänien ist für die heimische Exportwirtschaft natürlich kein neues Terrain, aber die aktuellen Entwicklungen sind anhaltend positiv und wir wollen daher möglichst viele Unternehmen auf die großartigen Möglichkeiten aufmerksam machen, die dieser Nahmarkt zu bieten hat“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Ein Beweis: Erst kürzlich hat das niederösterreichische Unternehmen Deltabloc einen 100 Millionen Euro Auftrag im Bereich Straßensicherheit an Land ziehen können. Auch für Schubert & Franzke bzw. Kotanyi zählt Rumänien seit Jahren zu einem wichtigen Exportmarkt.

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser sieht in Rumänien gerade auch für heimische KMU großes Potenzial: „Rumänien verzeichnet im 1. Halbjahr 2019 ein Wirtschaftswachstum von plus 4,8 Prozent und erlebt einen Wandel vom Billiglohnland zum entwickelten, industrialisierten EU-Land. Das bedeutet für Niederösterreichs Klein- und Mittelbetriebe große Chancen, die es zu nutzen gilt. So sind Lieferungen im Bereich der Infrastruktur, Energie- und Umweltpolitik und Zulieferungen für die Land- und Forstwirtschaft genauso gefragt wie das Know-how der NÖ Firmen in diesen Branchen. Das AußenwirtschaftsCenter Bukarest und das Außenwirtschaft-Büro Klausenburg der WKÖ bieten allen NÖ Firmen umfassendes Service vor Ort und bearbeiten schwerpunktmäßig jene Branchen, in denen es die größten Chancen gibt.“

„Zu den Exportschlagern, die von Niederösterreich aus nach Rumänien gehen, zählen vor allem elektrische Maschinen, Kessel und mechanische Geräte. Das aktuelle Wirtschaftswachstum und die Investitionsfreude sind eine große Chance für unsere Produktionsbetriebe“, erläutert IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer die Rolle, die Rumänien für die niederösterreichische Industrie spielt.Beim Rumänien Businesstalk informierten Daniel Marcu (ecoplus International-Büro Temeswar), Gregor Postl (Regionalmanager Südosteuropa, Osteuropa/Zentralasien, WKÖ), Manfred Wildauer (Country Group Manager KOTÁNYI GmbH), Josef Scheibenreif (Geschäftsführender Gesellschafter Schubert & Franzke) sowie Thomas Edl (Geschäftsführer DELTA BLOC International GmbH) über ihre Erfahrungen. Der thematische Bogen spannte sich dabei vom Potenzial einzelner Branchen bis hin zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für die Aktivitäten heimischer Exporteure in Rumänien von Relevanz sind.



Quelle: Land Niederösterreich



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