Innsbruck: Radsharrows machen Platz für Fahrräder

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Die frisch markierten Sharrows auf der Mühlauer Brücke sind ein Pilotversuch.
Foto: IKM/Lercher
15 Sep 10:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

„Teilen statt rasen“ soll das Motto auf Innsbrucks Straßen sein

Mit großen Radsymbolen mitten auf der Straße ist seit dieser Woche die Mühlauer Brücke ausgestattet. Die Sharrows, eine Kombination aus dem englischen „share“ für „Teilen“ und „arrow“ für „Pfeil“, sollen auf den Straßen Bewusstsein und damit Platz für RadfahrerInnem schaffen. Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl erläuterte die neuen Straßenmarkierungen: „Umweltfreundliche Mobilität heißt ‚Tempo runter‘. Dies können wir unter anderem erreichen, wenn wir die Straßen teilen. Dadurch werden die Schadstoffe und die Unfallgefahr reduziert.“

Pilotversuch für 30er-Zonen auf Mühlauer Brücke

Die Sharrows auf der Mühlauer Brücke sind ein Pilotversuch. Derzeit wird die Brücke durch das Land Tirol saniert, weshalb der Geh- und Radweg auf der rechten Seite stadtauswärts gesperrt ist. Während dieser Zeit gilt auf der Mühlauer Brücke Tempo 30. „Da können flotte RadfahrerInnen gut auf der Straße fahren. Und zwar nicht an den Rand gedrängt, sondern auch selbstbewusst mit genug Platz auf beiden Seiten“, sagte Schwarzl. Der westseitige Geh- und Radweg bleibt für FußgängerInnen in beide und für RadfahrerInnen in Fahrtrichtung der Autos geöffnet. Der Sharrow-Pilot auf der Mühlauer Brücke ist für Uschi Schwarzl bei gutem Gelingen auch in anderen 30er-Zonen denkbar.

Sicherheit für RadfahrerInnen in der Anichstraße

Die nachmarkierten Sharrows in der Anichstraße sollen RadfahrerInnen einladen, an der Engstelle am Nordende der Straße zwischen den Schienen zu fahren, anstatt die gefährliche Engstelle von 60 Zentimetern zwischen Schiene und hoher Haltestellenkante zu riskieren. In dieser vielbefahrenen Straße sind zeitnah weitere Verbesserungen für RadfahrerInnen geplant.



Quelle: Stadt Innsbruck



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