Niederösterreich: Projekt „Feinkostladen Niederösterreich“ fördert regionale Partnerschaften

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Foto: NLK Reinberger
12 Jul 20:00 2020 von Redaktion International Print This Article

LH Mikl-Leitner, Pernkopf, Danninger: Eine Idee, die symbolisch für den Zusammenhalt im Land steht

Die Vernetzung der heimischen Land- und Gastwirtschaft ist für das Land Niederösterreich ein zentrales Thema. Mit der Initiative „Feinkostladen Niederösterreich“ werden regionale Betriebe unterstützt, die sich der Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit verpflichtet haben. Es entstehen neue Kooperationen, die für eine Erhöhung der Wertschöpfung in der Region sorgen und von denen schlussendlich die Gäste in Niederösterreich profitieren.

Vom hochwertigen Grundprodukt über die regionale Verarbeitung bis hin zur Präsentation am Teller – die Landwirte und Gastwirte sind miteinander verbunden. Um diese starke Partnerschaft zu fördern, wurde vom Land die Initiative „Feinkostladen Niederösterreich“ ins Leben gerufen. „Ein Projekt, das symbolisch für den Zusammenhalt im Land steht“, sind sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrat Jochen Danninger einig.

Tatkräftig unterstützt wird diese Initiative von der NÖ Wirtshauskultur sowie „So schmeckt Niederösterreich“, die bereits 2018 über 200 Land- und Gastwirte an einen Tisch gebracht haben. Es wurden Lebensmittel präsentiert, Kontakte geknüpft und Ideen produziert, die mittlerweile umgesetzt werden. „Nur gemeinsam können wir in unserem Land etwas bewegen. Von der Initiative ‚Feinkostladen Niederösterreich‘ profitieren schlussendlich unsere Gäste, die eine nachvollziehbare Produktion sowie unseren hohen Qualitätsanspruch zu schätzen wissen“, sagt die Landeshauptfrau.

Es entstanden neue, vielschichtige Partnerschaften, die geprägt sind von Vertrauen. Wie der Landwirtschaftsbetrieb Sonnenhof in Nebetenberg bei Wang mit seinen Texas Longhorn-Rindern, der den Landgasthof Stadler in Reinsberg beliefert. Oder die Gilli Mühle in Eggenburg, ein Familienbetrieb, der den Pollaks Retzbacherhof in Unterretzbach mit hochwertigen Leindotterölen versorgt. Darüber hinaus gibt es bestehende Kooperationen, die weiter vertieft werden. Eine langjährige Partnerschaft zeichnet den Hackls Schofstoi sowie den Krumbacherhof in Krumbach in den Wiener Alpen in Niederösterreich aus. In der Landeshauptstadt St. Pölten zählt die regionale Partnerschaft der Familie Sieder (Ratzersdorfer Rind) und der Gaststätte Figl zu den Aushängeschildern. Was immer mehr auffällt:„Die Konsumentinnen und Konsumenten möchten die Geschichte hinter dem Produkt kennenlernen. Die Regionalität und der ehrliche Austausch zwischen Koch und Produzent muss für den Gast spürbar sein“, sagt Stephan Pernkopf und ergänzt: „Gerade in den herausfordernden Zeiten hat sich herausgestellt, welchen hohen Stellenwert unsere Landwirte für die Nahversorgung haben.“

Neben der gesicherten Nahversorgung war und ist auch das Thema Regionalität ein sehr zentrales. Der Großteil der Bevölkerung in Österreich versteht darunter, dass Produkte aus der unmittelbaren Umgebung (72 Prozent) oder dem eigenen Bundesland (59 Prozent) kommen. Das Bewusstsein für die Region steigt kontinuierlich – bei den Wirtinnen und Wirten aber auch bei den Gästen der NÖ Wirtshauskultur. Landesrat Danninger meint dazu: „Damals wie heute steht diese für ein Stück typisches Niederösterreich. Unsere Wirtshäuser sind Orte des Genusses und der Gemeinschaft, sie sind Botschafter der regionalen Küche und damit unserer heimischen Produkte. Von der Initiative ‚Feinkostladen Niederösterreich‘ profitieren alle. Die konsequente Förderung regionaler Kreisläufe trifft den Puls der Zeit.“



Quelle: Land Niederösterreich



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