Polnische Kupferdiebe festgenommen

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Festnahme - Symbolbild
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08 Mär 09:58 2019 von Gerhard Repp Print This Article

Am Mittwoch den 6. März 2019 konnten Polizisten aus Rechnitz zwei polnische Staatsbürger nach einem Kupferdiebstahl festnehmen. Sie wurden in eine Justizanstalt eingeliefert.

Am 6. März 2019 gegen 08:25 Uhr nahmen die Polizisten ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen in Rechnitz auf dem Parkplatz der ehemaligen Lungenheilstätte wahr. Darin befanden sich zwei Männer welche schliefen.
Erst nach längerem und intensivem Klopfen öffnete einer der Beiden offensichtlich widerwillig das Fahrzeug. Die Polizisten erkannten sofort einen Mann, welcher bereits im Vorjahr festgenommen wurde.
Bei den Männern handelt es sich um polnische Staatsangehörige im Alter von 36 und 38 Jahren. Im Auto konnten Stirnlampen, Schraubenzieher, Tapeziermesser und eine Handsäge vorgefunden werden.
Der 38-Jährige hinterließ am 17. Jänner 2019 bei einem Einbruch am selben Tatort eine DNA-Spur. Beim Betreten der Seiteneingangstür der Lungenheilstätte wurde eine Tür gewaltsam aufgebrochen.
Im Kellerbereich entfernten sie die massiven Eisenabdeckungen eines großen Notstromaggregates um die darin befindlichen Kupferwicklungen entfernen zu können. Dabei wurde das Aggregat stark beschädigt.
An mehreren Stellen entfernten sie aus den Leitungen Kupferkabel. Es handelt sich um die gleiche Arbeitsweise wie bei den vorangegangen Einbruchsdelikten.
Bei der Einvernahme waren die beiden Männer geständig seit November 2018 Kupferkabel im Wert von einer Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich gestohlen, und diese am Schwarzmarkt in Polen gewinnbringend verkauft zu haben.
Sie pendelten einmal wöchentlich zwischen Polen und Österreich und transportierten dabei jeweils 300 kg Kupfer. Beide sind in Haft.



Quelle: LPD Burgenland



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