Salzburg: Nationalpark als größter Ferialarbeitsplatz der Region

Slide background
Natur und Landschaftspflegeplan Hintersee bei Mittersill Im Bild Matthias Lehnert (Nationalpark-Ranger) , LR Maria Hutter , Lena Maria Moser (Ferialpraktikantin Nationalpark) Land
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl
16 Jul 18:55 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

36 jungen Menschen wird in der Nationalparkverwaltung ein attraktiver Ferienjob geboten

(LK) Der Sommer 2020 ist anders. Der größte Nationalpark der Alpen und Mitteleuropas bietet dennoch ein großartiges Naturerlebnis im Freien mit gebotenem Abstand. „Und wir haben uns bereits frühzeitig entschlossen, unser volles Service anzubieten. Dazu gehört auch heuer wieder das Angebot der Ferienjobs. Mit 36 solcher Jobs macht uns das zum größten Ferialarbeitsplatz der Region“, so Nationalpark-Landesrätin Maria Hutter.

Bei den Einschulungstagen wird viel Interessantes und Spannendes rund um den Nationalpark Hohe Tauern vermittelt. Auch einige Tage gemeinsames Naturerlebnis gehören dazu. Hier ist auch der Kontakt zu den Nationalpark Rangern für die Zusammenarbeit wichtig. „Zu den Aufgaben der Jugendlichen gehört auch die Betreuung der Gäste. So geben die jungen Leute in den Informationsstellen der Nationalparktäler, die täglich besetzt sind, den Besucherinnen und Besuchern Auskunft. Mit 36 solcher Ferienjobs macht uns das zum größten Ferialarbeitsplatz der Region. Das stärkt ihre soziale Kompetenz und das Selbstbewusstsein“, freut sich Hutter.

Viele Praktikanten aus der Gegend

Für die Nationalparkverwaltung ist die Anstellung so vieler junger Menschen jedes Jahr eine schöne Aufgabe. „Wenn uns das Ressort und das Kuratorium im Spätherbst die Personalkosten dafür freigeben, beginnen wir schon in den Weihnachtsferien mit der Anfrage an bewährte Praktikantinnen und Praktikanten sowie Schulen“, schildert Nationalparkdirektor Wolfgang Urban die Organisation dahinter. „Spätestens in den Semesterferien wird dann zu einer ersten Vorstellungsrunde eingeladen. Wir bemühen uns um eine Aufteilung auf die Arbeitsorte der Praktikantinnen und Praktikanten vom Wildgerlostal in Krimml bis nach Muhr im Lungau, sodass Wohn- und Einsatzort möglichst übereinstimmen.“

Jugendliche als Botschafter der Nationalparkidee

„Meist endet das Praktikum mit dem Wunsch, im folgenden Jahr wieder Teil unseres Nationalparkteams zu sein“, freuen sich Hutter und Urban. In der Zwischenzeit sind die Jugendlichen in ihren Familien, im Freundeskreis und in der Schule die idealen Botschafter der Nationalpark-Idee in den Hohen Tauern.


Quelle: Land Salzburg



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg