Salzburg-Stadt: Nachhaltigkeit - Auszeichnung für Sportzentrum Nord

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Stadt Salzburg

06 Okt 08:00 2019 von Gerhard Repp Print This Article

Solarpreis für das Energiewunder in Liefering

Das Sportzentrum NORD wurde heute, Freitag dem 4. Oktober 2019 mit dem österreichischen Solarpreis in der Kategorie „Städte und Gemeinden oder Stadtwerke“ ausgezeichnet. Dabei werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen erneuerbarer Energien prämiert.

Umwelt- und Baustadträtin Martina Berthold freut sich: „Das ist eine schöne Auszeichnung für ein tolles Bauprojekt. Für uns als Stadt Salzburg ist das Sportzentrum Nord mehr als ein Gebäude. Es ist ein sehr großer Schritt auf unserem Weg zur nachhaltigen und klimafitten Stadt. Der heutige Solarpreis ist vor allem eine wichtige Anerkennung für die engagierten Mitarbeiter*innen des Magistrats.“

Das Sportzentrum Nord
Bei dem im Februar 2017 eröffneten „Sportzentrum Nord" handelt es sich um den Neubau einer multifunktionalen und barrierefreien Dreifach-Sporthalle im Stadtteil Liefering. Die Sporthalle wurde als Plusenergiegebäude mit einem innovativen Energiekonzept errichtet. Durch die freundliche Solar-Blume - die Smartflower - werden die Besucher*innen begrüßt und gleichzeitig auf die Nutzung der Sonnenenergie aufmerksam gemacht. Neben der Gebäudekonzeption, die Wärmeverluste minimiert, passive Solarwärme maximal verwertet und optimale Tageslichtnutzung gewährleistet, decken vor allem die 350 m2 Solarkollektoren-Anlage und die 100 kWpeak Photovolthaik-Anlage den verblei¬ben¬den Energiebedarf. Der erzeugte Strom wird unmittelbar verwen¬det, teilweise gespeichert oder in den nahgelegenen Bauhof der Stadt Salzburg eingespeist. Als Backup-System kommt eine Grundwasser-Wärmepumpe mit 55 KW zum Einsatz. Dieses Sportzentrum versorgt nicht nur sich selbst vollständig mit Strom und Wärme, sondern auch wertvolle Infrastruktur der Stadt mit Strom.

Über den Preis
Die Preisvergabe trägt das Thema Solarenergienutzung in die breite Öffentlichkeit. Die Zukunftsbotschaft ist: Auch eine Sporthalle kann ihren Energiebedarf nachhaltig, umweltfreundlich und kostengünstiger als mit fossilen Energien decken. Es werden besonders innovative Projekte und initiative erneuerbare Energien in den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie, Wind, Biomasse, Geothermie sowie Mobilität ausgezeichnet. Neben Österreich beteiligen sich Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Schweiz, Spanien, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Parallel zur Auswahl der nationalen Solarpreise werden von einer internationalen Jury die Preisträger für den europäischen Solarpreis ermittelt.



Quelle: Stadt Salzburg



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