Ried im Innkreis: Mit falschem Namen bei Baufirma beschäftigt

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Polizeiauto - Symbolbild
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12 Jul 12:13 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Zwei mazedonische Staatsangehörige, 23 und 46 Jahre alt, beide aus dem Bezirk Ried im Innkreis wurden am Abend des 7. Juli 2019 einer fremdenpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Der 23-Jährige gab den Beamten dabei vermutlich totalgefälschte bulgarische Ausweise. Der 46-Jährige konnte sich lediglich mit einer originalen e-Card mit falschem Namen ausweisen. Bei der anschließenden Nachschau in der Wohnung der beiden wies sich der 46-Jährige mit einer vermutlich totalgefälschten bulgarischen ID-Card aus. Auch die beiden mazedonischen Mitbewohner, 45 und 32 Jahre alt, wurden übreprüft. Sie folgten den Beamten ebenfalls ihre vermutlich totalgefälschten bulgarischen bzw. slowakischen Ausweise aus. Anschließend übergab der 45-Jährige den Beamten die originalen mazedonischen Reisepässe der vier Beschuldigten. Die vier mazedonischen Staatsbürger wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Wels gebracht. Sämtliche gefälschten Dokumente wurden sichergestellt. Die vier Festgenommenen waren unter falschem Namen und falscher Nationalität gemeldet und bei einer Baufirma beschäftigt. Alle vier waren im Besitz einer auf deren falscher Identität ausgestellten e-Card. Diese wurden ebenfalls sichergestellt. Weiters hatten sie unter der falschen Identität jeweils ein Konto bei einer Bank eröffnet.

Alle vier Beschuldigten gaben an, die gefälschten Dokumente und falschen Identitäten ausschließlich dafür verwendet zu haben, um Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt zu erhalten. Zwei der Beschuldigten waren bereits 2017 und 2018 für mehrere Monate unter deren falscher Identität in Österreich gemeldet und beschäftigt.



Quelle: LPD Oberösterreich



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