Vorarlberg: LH Wallner - „Konsequente Investitionen zum Schutz vor Naturgefahren“

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Landeshauptmann Wallner
© Landespressestelle Vorarlberg
01 Jun 07:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Landesregierung unterstützt kleinere Gemeinden bei Projekten im Bereich Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Hochwasserschutz mit zusätzlich über 1,8 Millionen Euro

Bregenz (VLK) – Für kleinere, finanziell weniger stark ausgestattete Gemeinden stellen Projekte zum Schutz von Straßen, Siedlungen und betrieblicher Infrastruktur vor Naturgefahren mitunter eine große Herausforderung dar. Von Seiten des Landes werden für Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern deshalb jährliche Beiträge im Bereich Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Hochwasserschutz zur Verfügung gestellt. Für dieses Jahr wurde eine Unterstützung von mehr als 1,8 Millionen Euro in Aussicht gestellt, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und der zuständige Landesrat Christian Gantner mit.

„Damit verbunden ist eine enorme finanzielle Entlastung der Gemeinden“, so Wallner und Gantner. Unter keinen Umständen dürften notwendige Schutzmaßnahmen am Finanziellen scheitern. „Es gehört zu unserer Aufgabe, in allen Landesteilen gleiche Lebensbedingungen und ein gleiches Maß an Sicherheit zu gewährleisten“, verdeutlicht der Landeshauptmann.


Land als verlässlicher Partner

Die Investitionen für Projekte im Bereich Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Hochwasserschutz sind fortlaufend notwendig, um das erreichte Sicherheitsniveau zu halten und ausbauen zu können. „Sicherheit ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Lebensqualität einer Region geht“, betont der Landesrat. Die Unterstützung von Landesseite sei unentbehrlich, um in allen Landesteilen das gleiche Maß an Schutz gewährleisten zu können. „Auch in Zukunft wird das Land in den Bereichen Sicherheit und Schutz ein zuverlässiger Partner der Gemeinden bleiben“, so Gantner.


Umfangreiche Maßnahmen

Die jetzt bewilligten Beiträge fließen zum einen in 104 Projekte der Wildbach- und Lawinenverbauung, an denen 45 Gemeinden mit Interessentenbeiträgen beteiligt sind, und zum anderen an zwölf schutzwasserbauliche Projekte in 17 Gemeinden. Für die Umsetzung der Projekte sind größtenteils regionale Bau- und Transportfirmen beauftragt worden. „Das schafft Wertschöpfung und Beschäftigung und im Ernstfall kann rasch auf Ressourcen aus der Nähe zugegriffen werden“, so Wallner.


Quelle: Land Vorarlberg



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