Kunst am Bau in der Bezirkshauptmannschaft Hallein

Slide background
BH Helmut Fürst , Künstlerin Gabriele Chiari, Landesrat Heinrich Schellhorn,Künstlerin Maria Morschitzky und Christina Tscherteu
Foto: www.neumayr.cc
13 Apr 12:00 2017 von Redaktion Salzburg Print This Article

Schellhorn bei Präsentation: Kunstwerke nehmen direkten Bezug auf den Ort und seine Funktion

Im neuen Gebäude der Bezirkshauptmannschaft Hallein wurden gestern, Dienstag, 11. April, zwei Kunstwerke der jungen Künstlerinnen Gabriele Chiari und Maria Morschitzky präsentiert. Es sind dies zwei Arbeiten, die über den Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum finanziert wurden.

Das Kunstwerk von Gabriele Chiari heißt "Skala 54". Es handelt sich dabei um einen UV-Digitaldruck auf transparenter Folie mit der Absicht, den Tennengau rein chromatisch darzustellen. Von Maria Morschitzky stammt das Triptychon "Landschaft mit Figur" in Mischtechnik auf Acrylplatten. Darin setzt sich die Künstlerin ebenfalls mit der Tennengauer Landschaft auseinander. Im Zentrum steht die Idee einer Landschaft, die, von geometrischen Flächen reguliert, ihr konserviertes Spannungsmoment gleichsam in Schwebe hält.

Bei der Präsentation betonte Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn: "Kunst am Bau erfüllt eine wichtige kulturpolitische Funktion: So werden Kunst und Kultur allen Menschen zugänglich. Denn öffentliche Gebäude, wie die Bezirkshauptmannschaft Hallein, sind aufgrund ihrer Größe und ihres Zwecks als Kunstsprachrohr besonders geeignet. Die Künstlerinnen und Künstler erhalten durch Kunst-am-Bau-Projekte die besondere Gelegenheit, ein Werk für und in der Öffentlichkeit umzusetzen. Es sind keine Werke, die in Museen oder Galerien zu bewundern sind, sondern sie nehmen direkten Bezug auf den Ort und seine Funktion. Kunst am Bau ist ein Format der Auseinandersetzung, ein Dialog mit dem Betrachter oder der Betrachterin."

Bezirkshauptmann Helmut Fürst begrüßte die mehr als 50 anwesenden Gäste. Der Salzburger Künstler Gerold Tusch stellte die beiden Künstlerinnen dem Publikum vor und erläuterte im Dialog mit ihnen die Werke und deren Entstehungsprozess. Gabriele Chiari und Maria Morschitzky konnten sich mit ihren Kunstwerken in einem Wettbewerb gegenüber drei weiteren Künstlerinnen und Künstlern durchsetzen. Die Entscheidung traf eine Fachjury.

Gabriele Chiari wurde 1978 in Hallein geboren und lebt in Paris. Sie studierte an der Ecole des beaux-arts in Paris und hatte bereits Ausstellungen in Österreich, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Belgien, Japan und Korea.

Maria Morschitzky, geboren 1983 in Linz, lebt und arbeitet in Wien und Salzburg. Sie studierte an der Hochschule Mozarteum Salzburg, Klasse für Zeichnung, Druckgrafik und Neue Medien. Arbeiten von ihr waren bereits in Ausstellungen in Hallein, Salzburg und Mailand zu sehen.


Quelle: Land Salzburg



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg