Wien: Kollegen und Wegbegleiter bestürzt über Ableben von Rudolf Hundstorfer

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Wien

20 Aug 16:43 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bürgermeister Michael Ludwig zum Tod von Hundstorfer: „Rudi, Du wirst uns fehlen.“

Tief betroffen über die Nachricht des plötzlichen Ablebens von Rudolf Hundstorfer sprach Bürgermeister Michael Ludwig heute der Familie und den Angehörigen sein Mitgefühl und Beileid aus. „Rudi, war immer einer von uns. Einer, der keine Unterschiede macht. Dafür stand er und trat auch zeit seines Lebens dafür ein.“ Deutlich wurde das in unzähligen Situationen. So auch als er 1995 Vorsitzender des Wiener Gemeinderates wurde. „Wenn er die Sitzungen geschlossen hat, hat er sich nicht nur bei den Mandataren bedankt, sondern bei den vielen Beschäftigten des Rathauses. Er hat immer gewusst, dass es auch auf die vielen Menschen im Hintergrund ankommt.“

Mit Hundstorfer habe den Wiener Bürgermeister eine über viele Jahrzehnte dauernde Freundschaft und auch intensive Zusammenarbeit verbunden. Aufgewachsen ist Rudi Hundstorfer in Favoriten. In einer Zweizimmerwohnung mit Toilette am Gang. Früh begann er sich für die Politik zu interessieren und engagieren – zuerst als Jugendvertrauensmann beim Magistrat der Stadt Wien, dann als Personalvertreter. Über 17 Jahre lang war er Abgeordneter des Wiener Gemeinderats, zwölf Jahre davon sein Vorsitzender, 2006 übernahm er das Präsidentenamt des Österreichischen Gewerkschaftsbundes und war von 2008 bis 2016 Sozialminister. Im Mai 2018 übernahm Hundstorfer den Vorsitz der Volkshilfe Wien. Hundstorfer war auch Präsident der Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO).

„Rudi zeichnete sich durch sein ausgleichendes Geschick und seine politische Kompetenz aus“, so Bürgermeister Michael Ludwig. „Mit ihm verlieren wir eine Persönlichkeit, die sich durch ihre Fähigkeit zur Vermittlung über alle Parteigrenzen hinweg auszeichnete. Wir verlieren vor allem aber einen Freund. Rudi, du wirst uns fehlen.“


Hacker zutiefst bestürzt über Ableben von Rudolf Hundstorfer

Sozial- und Gesundheitsstadtrat: "Er war ein Sozialpartner im besten Sinne und ein Freund, der jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand"

Zutiefst bestürzt zeigt sich Wiens Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker über den plötzlichen Tod von Rudolf Hundstorfer. „Er war ein Förderer und Unterstützer, er war ein Freund“, so Hacker, der der Familie von Hundstorfer seine tief empfundene Trauer ausdrückte.

„Rudolf Hundstorfer war ein Sozialpartner im besten Sinne und ein Freund, der einem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch in schwierigen Situationen hat er immer eine Lösung und das Verbindende gesucht und sehr oft gefunden. Rudi Hundstorfer hat sich Zeit seines Lebens für die Menschen stark gemacht, die nicht auf die Butterseite gefallen sind; als Gewerkschafter, als Minister und bis zuletzt als Präsident der Volkshilfe Wien. Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen“, so Hacker.


Birgit Hebein tief betroffen über Ableben von Rudolf Hundstorfer

"Er war immer ein Bündnispartner"

Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein zeigt sich tief betroffen über das frühe Ableben von Ex-Sozialminister Rudolf Hundstorfer und spricht seiner Familie und seinen FreundInnen ihr Beileid aus. "Er war immer ein Bündnispartner, wenn es um die Unterstützung der Ärmsten unserer Gesellschaft ging", so Hebein: "Besonders in Erinnerung bleiben wird mir sein Einsatz und seine Unterstützung für Jugendliche am Arbeitsmarkt. Wir haben gemeinsam gekämpft und demonstriert. Ich kannte ihn als Politiker und Gewerkschafter, der den Kampf für Gerechtigkeit immer in den Vordergrund gestellt hat. Wir werden ihn vermissen.


Quelle: Stadt Wien



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