Salzburg: Keine neuen positiven Covid-19-Fälle in Thalgau und Mittersill

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Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter
17 Apr 19:20 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Durchtestung der betroffenen Seniorenwohnhäuser geht weiter / 28 Corona-Erkrankte werden im Spital versorgt

(LK) Von insgesamt zirka 5.000 Senioren und Seniorinnen in Salzburger Einrichtungen sind – Stand 17. April, 13 Uhr – 28 aktiv infizierte und werden im Krankenhaus versorgt, vier sind wieder gesund geworden. Vom Personal in den Seniorenwohnhäusern wurden bisher 17 positiv getestet. Die Durchtestungen in den Seniorenwohnhäusern in Thalgau und in Mittersill brachten keine weiteren positiven Fälle mehr.

„Die Durchtestungen in den betroffenen Salzburger Seniorenwohnhäusern bringen Sicherheit für Bewohner und Mitarbeiter und gewährleisten, bei weiteren positiven Fällen rechtzeitig reagieren zu können“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Ein Wiederholungs-Test steht noch aus

Die Durchtestungen der Bewohner sowie Mitarbeiter in Mittersill und Thalgau ergaben keine zusätzlichen Fälle. Zwei positive Fälle gab es bei den Durchtestungen in Mittersill, aber: Die beiden Mitarbeiterinnen waren bereits in Quarantäne, wurden jetzt erneut getestet und sind noch positiv. Ein Test in Mittersill bei einer Bediensteten muss wiederholt werden.

FFP2-Masken und Kittel schützen Personal

Auch in einer anderen Sache gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Pro Einrichtung oder Träger in den Sozialen Diensten werden ab Montag jeweils 20 FFP2-Masken und 20 Schutzkittel bereitgestellt, das sind 2.920 Masken und ebenso viele Kittel. „Diese Schutzausrüstung ist dafür gedacht, dass, wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner positiv getestet wird, diese oder dieser in der Einrichtung abgesondert für 48 Stunden vor Ort versorgt werden kann und damit Zeit gewonnen wird“, erklärt Schellhorn. Innerhalb dieser Frist sollte grundsätzlich der Transport in das Covid-Haus in Salzburg oder nach St. Veit im Pongau erfolgen. „In Kooperation mit den Landeskliniken und dem Landeseinsatzstab arbeiten wir weiterhin unter Hochdruck daran, die Einrichtungen bei der Versorgung mit hochwertiger Schutzausrüstung bestmöglich zu unterstützen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Land und Gemeinden übernehmen Kosten

Weitere 95.750 einfachere Schutzmasken werden ab Montag auch für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie für stationäre und teilstationäre Angebote für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen. Die Kosten für diese Lieferung werden vom Land und den Gemeinden getragen. Diese Mund-Nasen-Masken sind ein Teil der Lieferung, die schon am Freitagvormittag in Salzburg eingetroffen ist (siehe auch 200.000 Schutzmasken in Salzburg eingetroffen).


Quelle: Land Salzburg



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