Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten – Die Preisträger 2018

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Foto: Puch Johannes
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03 Dez 05:00 2018 von OTS Print This Article

myAcker GmbH, Sico Technology GmbH, Tribotecc GmbH, Hirsch Armbänder GmbH und S.A.M. Kuchler Electronics GmbH holten sich den begehrten Preis

Klagenfurt (OTS) - Im Lakeside Science & Technology Park Klagenfurt wurden am 29. November 2018 die begehrten Preise von Landeshauptmann Peter Kaiser sowie KWF Vorstand Sandra Venus und Erhard Juritsch unter großem Publikumsinteresse überreicht.

Der Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten wird vom KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds seit 2004, heuer somit zum 15. Mal, im Auftrag des Landes alleinverantwortlich abgewickelt. Ausgezeichnet werden abgeschlossene Entwicklungen, die zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geführt haben und am Markt bereits im Einsatz sind.

In der Kategorie Kleinstunternehmen konnte die myAcker GmbH aus Möllbrücke mit dem Projekt „myAcker.com – Du erntest, was du online säst!“ die siebenköpfige Jury überzeugen. myAcker.com“ ist eine Web-Plattform zur Erstellung eines eigenen virtuellen Gemüsegartens, in welchem real gepflanzt, gepflegt und geerntet wird. Die Ernte wird den mittlerweile 900 Kunden österreichweit über Nacht CO²-neutral bis vor die Tür zugestellt.

Im Segment KMU Klein- und Mittelunternehmen ging der Sieg an die in Bleiberg-Kreuth beheimatete Sico Technology GmbH, die einen „Siliziuminjektor für die Halbleiterfertigung“ entwickelt hat. Dieser hat gegenüber den bisher im Einsatz befindlichen Glasinjektoren den großen Vorteil, dass er nicht jeden Tag getauscht werden muss, sondern bis zu drei Monate im Einsatz bleiben kann, ohne störende Partikel abzuscheiden. Die Jury nominierte die Sico Technology GmbH zudem für die Teilnahme am „Staatspreis Innovation“, der im Frühjahr 2019 in der Bundeshauptstadt verliehen wird.

Mit dem Projekt „Funktionelle Fasern“ konnte in der Kategorie Großunternehmen die Tribotecc GmbH aus Arnoldstein die Jury überzeugen. Bei den entwickelten funktionellen Fasern handelt es sich um eine Marktneuheit. Die Neuheit besteht in der Kombination der strukturgebenden Eigenschaften der Fasern mit den tribologischen Eigenschaften des Festschmierstoffs. Dadurch können Festschmierstoffe, zum Beispiel in einem Reibbelag, genau dort platziert werden, wo sie gebraucht werden, nämlich direkt an den Kontaktpunkten zur Bremsscheibe. Die neuen, sulfidierten Fasern kommen zudem ohne Kupfer aus. Auch Tribotecc wurde für die Teilnahme am „Staatspreis Innovation“ nominiert und erhielt aus den Händen von Landeshauptmann Peter Kaiser das Landeswappen überreicht.

In der Kategorie Großunternehmen wurde zudem die Knauf AMF Deckensysteme GmbH aus Ferndorf mit dem Projekt „Rekalzinierung – Der Weg zu Zero Waste – von der Jury für die Teilnahme am „Staatspreis Innovation“ nominiert.

Beim Spezialpreis „Innovationskultur – ein langer Prozess der kleinen Schritte“ gab es erstmals zwei Gewinner. Die Hirsch Armbänder GmbH aus Klagenfurt gewann mit dem Projekt „Soft as Stone – das ungewöhnliche Uhrenarmband“ und die S.A.M. Kuchler Electronics GmbH mit dem Projekt „S.A.M. Slicer Soft- und Hardware 4.0 – Frische ohne Wartezeit“. Beide Unternehmen erhielten die Auszeichnung für ihre jahrelangen, kontinuierlichen Innovations- und Verbesserungsschritte in Bezug auf ihre Produkte und ihre internen Organisations- und Produktionsabläufe. So steht zum Beispiel hinter S.A.M. die Entwicklungsfirma Fritz Kuchler R&D (Fritz und Constantin Kuchler), die seit 50 Jahren mit bisher über 500 erteilten Patenten für alle Neuentwicklungen verantwortlich zeichnet.

Es ist beeindruckend, welches Potenzial Kärntens Unternehmen aufweisen und wie diese damit auch international reüssieren, so KWF Vorstand Sandra Venus und Erhard Juritsch.



Quelle: OTS



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