Gemeinsames Haus der ambulanten Dienste in Vorarlberg eröffnet

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Haus Ambulante Dienste Vorarlberg::
Werner Micheli
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07 Dez 14:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Landesrätin Wiesflecker: Stärken unter einem Dach bündeln, Zusammenarbeit fördern

Dornbirn (VLK) – Die ARGE Mobile Hilfsdienste, der Landesverband Hauskrankenpflege und der Betreuungspool Vorarlberg haben in der ehemaligen Ulmer-Villa in der Doktor-Waibel-Straße 3 ein gemeinsames Haus bezogen. Am Donnerstag, 5. Dezember, fand im Beisein von Soziallandesrätin Wiesflecker die offizielle Eröffnung statt. „Durch die räumliche Nähe unter einem Dach werden die Stärken der einzelnen Anbieter noch besser gebündelt und die vernetzte Zusammenarbeit wird gefördert“, sagte Wiesflecker. Diese Konzentration der Kräfte und Kompetenzen sei ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Systems.

Betreuung und Pflege liegen nicht nur in der Verantwortung der Familien, sondern sind ein gesellschaftlicher Auftrag, betonte Wiesflecker: „Um die Angehörigen zu entlasten, brauchen wir gut organisierte und qualitativ hochwertige ambulante Unterstützungsleistungen, die aufeinander abgestimmt sind und sich bestmöglich ergänzen.“ In diesem Sinne haben die drei Organisationen beschlossen, sich noch enger aneinander zu koppeln. Durch die Weiterentwicklung der Organisationstrukturen wollen sie ihre Angebote weiter verbessern, um ihre Aufgaben noch effektiver zu bewältigen.

Auch für die Vertreterinnen und Vertreter der ambulanten Dienste liegen die Vorteile, die sich durch eine noch engere Zusammenarbeit unter einem Dach ergeben, auf der Hand. „Die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft lassen sich besser gemeinsam lösen“, sagte Wolfgang Rothmund, Obmann des Landesverbandes Hauskrankenpflege. „Um Betreuung und Pflege weiterhin flächendeckend und in bewährter Qualität zu gewährleisten, braucht es die unterschiedlichen Kompetenzen und eine Begegnung auf Augenhöhe, also ein gut koordiniertes Arbeiten ‚Hand in Hand‘“, ergänzte ARGE MoHi-Obfrau Kitty Hertnagel. Im Zentrum aller Bemühungen müssen dabei stets die Klientinnen und Klienten bzw. Patientinnen und Patienten stehen, betonte Angela Jäger vom Vorarlberger Betreuungspool: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Angebote den Bedürfnissen der betroffenen Menschen anzupassen.“ Ein gemeinsamer Schwerpunkt ist die Gesundheitsprophylaxe.

Neben der Verantwortung für die Klientinnen und Klienten bzw. Patientinnen und Patienten braucht es aber auch gute und faire Rahmenbedingungen für die Betreuungs- bzw. Pflegekräfte. Die Herausforderungen bei der Personalfrage sind Landesrätin Wiesflecker bewusst: „Weitere Bemühungen um gleichwertige Gehaltssysteme und um zusätzliche Anstellungen insbesondere bei den Mobilen Hilfsdiensten sind Voraussetzungen dafür, damit die ambulante Versorgung in Vorarlberg auch in Zukunft im erforderlichen Umfang und in der gewünschten Qualität sichergestellt bleibt.“ Die unverzichtbaren Leistungen der ambulanten Dienste werden aus dem Vorarlberger Sozialfonds – also mit Mitteln von Land und Gemeinden – nach Kräften gefördert. Im laufenden Jahr werden im Rahmen eines umfangreichen Pflegepakets insgesamt 10,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


Quelle: Land Vorarlberg



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