Gemeinsam für ein sicheres Innsbruck

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Innsbruck

05 Dez 21:00 2019 von Gerhard Repp Print This Article

So vielfältig, wie sich die Landeshauptstadt präsentiert, sind auch die Aufgabenfelder der Berufsfeuerwehr, die sie zum Teil in enger Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren wahrnimmt.

Wer denkt, dass die Feuerwehrmänner und -frauen der Berufsfeuerwehr Innsbruck (BFI) auf der Wache sitzen und warten, bis ein Alarm reinkommt, hat weit gefehlt. „Bei uns gibt es immer was zu tun“, weiß Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager: „Die Gerätschaften müssen gewartet werden, wir haben eine eigene Werkstatt für Reparaturen aller Art, und die Ausbildung nimmt einen großen Bereich ein. Dabei müssen die Männer und Frauen immer flexibel sein, denn jederzeit kann es heißen: ‚Alarm‘.“

Herausforderung neue Technologien

Von allen Objekten in Innsbruck mit Brandmeldeanlage gibt es in der Hauptfeuerwache in der Hunoldstraße einen Brandschutzplan sowie Objektdatenblätter von weiteren (Wohn-)Gebäuden. Dort sind nicht nur die Zugänge und Fluchtwege eingetragen. Informationen zu den Liftanlagen und zur Beschaffenheit der Gebäude sowie der Haustechnik sind ebenso vermerkt und im Notfall lebensrettend. Branddirektor Hager bestätigt: „In regelmäßigen Abständen kontrollieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes diese Datenblätter, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Während früher z. B. die Liftanlagen verhältnismäßig leicht zu bedienen waren, werden sie immer komplexer. Das ist aber nur ein kleiner Bereich, den wir abdecken. Technisierte Haushalte, E-Mobilität, Akkus als Brandquellen und die vermehrt verdichtete Bauweise bergen für die Feuerwehr neue Herausforderungen.“

Aus-, Fort- und Weiterbildungen werden teilweise in Zusammenarbeit mit den zehn Freiwilligen Feuerwehren absolviert. „Eine fundierte Ausbildung sowie die gute Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr mit den zehn Freiwilligen Feuerwehren sind wesentliche Aspekte für die Sicherheit in der Stadt“, ist Hager überzeugt.

Weihnachten auf der Wache

Zu Weihnachten und Silvester nehmen die KollegInnen bei der Diensteinteilung Rücksicht auf junge Familien, damit Väter und Mütter mit ihren Liebsten zu Hause feiern können. Für die Diensthabenden gibt es ein stimmungsvolles Mittagessen. Außer es kommt ein Notruf, denn dann sind sie innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit. Getreu ihrem Motto: „BFI – Bereit für Innsbruck“. (VL)


Quelle: Stadt Innsbruck



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Gerhard Repp

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