Burgenland: Frauenberatungsstelle ,,Der Lichtblick,, in Neusiedl am See erste Anlaufstelle im Burgenland für Fachberatungen zu sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen

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„Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Landesrätin Astrid Eisenkopf, Frauenministerin Ines Stilling und Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See
Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice
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Frauenministerin Ines Stilling, „Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Landesrätin Astrid Eisenkopf und Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See
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Mitarbeiterin Angela Scharinger, Landesrätin Astrid Eisenkopf, „Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Frauenministerin Ines Stilling, Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See, Sozialarbeiterin Doris Hörler und Karina Ringhofer, Leiterin des Referats Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung
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Mitarbeiterin Angela Scharinger, Landesrätin Astrid Eisenkopf, „Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Frauenministerin Ines Stilling, Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See, Sozialarbeiterin Doris Hörler und Karina Ringhofer, Leiterin des Referats Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung
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Mitarbeiterin Angela Scharinger, Landesrätin Astrid Eisenkopf, „Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Frauenministerin Ines Stilling, Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See, Sozialarbeiterin Doris Hörler und Karina Ringhofer, Leiterin des Referats Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung
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Mitarbeiterin Angela Scharinger, Landesrätin Astrid Eisenkopf, „Der Lichtblick“-Leiterin Karin Behringer-Pfann, Frauenministerin Ines Stilling, Elisabeth Böhm, Bürgermeisterin von Neusiedl am See, Sozialarbeiterin Doris Hörler und Karina Ringhofer, Leiterin des Referats Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung
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19 Sep 18:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Frauenministerin Stilling und Landesrätin Eisenkopf besuchten Beratungsstelle. *** Die Frauenberatungsstelle „Der Lichtblick“ in Neusiedl am See wurde im Jahr 1993 als vierte Beratungsstelle für Frauen im Burgenland gegründet. Seit September ist „Der Lichtblick“ die burgenlandweit erste Anlaufstelle für Fachberatungen zu sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Das Burgenland ist somit das sechste Bundesland, das diese Fachberatung anbietet. Frauenministerin Ines Stilling stattete heute, Mittwoch, gemeinsam mit der zuständigen Landesrätin Astrid Eisenkopf dem Team rund um Leiterin Karin Behringer-Pfann einen Besuch ab. „Der flächendeckende Ausbau der Beratung bei sexueller Gewalt in ganz Österreich ist mir ein großes Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass ab sofort ein konkretes Beratungsangebot für Frauen und Mädchen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, in der Frauenberatungsstelle in Neusiedl am See zur Verfügung steht“, sagte Frauenministerin Stilling. Landesrätin Eisenkopf betonte, besonders stolz darauf zu sein, „dass das Burgenland das einzige Bundesland ist, in dem es in jedem Bezirk eine Frauenberatungsstelle gibt“.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist laut Stilling oftmals ein Thema voller Tabus. Umso mehr sei ein besonders sensibler Umgang notwendig und erfordere ganz spezifische Unterstützung für Betroffene, so die Ministerin. „Deshalb ist es so wichtig, dass nun eine Fachberatung zu diesem sensiblen Thema angeboten werden kann.“ Ihr zufolge gab es bis vor Kurzem in Österreich nur in fünf Bundesländern Frauenberatungsstellen, die auf sexuelle Gewalt spezialisiert sind. Ab sofort wird die Fachberatung auch im Burgenland sowie in Kärnten und in Vorarlberg angeboten

„Lichtblick“-Leiterin Behringer-Pfann schilderte: „Wir setzen jetzt quasi den Startschuss bei der Fachberatung bei sexualisierter Gewalt und dürfen hier im Burgenland die Aufbauarbeit leisten“. Nachdem die Aufbauphase abgeschlossen ist, soll es auch regionale Angebote geben. Behringer-Pfann ist seit über 20 Jahren in der Beratungsstelle tätig und bereits jetzt mit dem Thema Gewalt vertraut. „Hier gilt es noch ganz viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Es muss eine Öffentlichkeitsarbeit, eine Sensibilisierungsarbeit geben“, sagte die Expertin.

Dass es im Burgenland in jedem Bezirk eine Frauenberatungsstelle gibt, ist vor allem aufgrund der geografischen Gegebenheiten wichtig. „Für Frauen, die Hilfe benötigen, ist es ganz essenziell, dass die Hilfe nicht weit weg ist, sondern quasi direkt vor der Haustüre liegt und dass die Hilfe unbürokratisch, vertraulich, einfach erhältlich ist“, so Frauenlandesrätin Astrid Eisenkopf. „Seitens des Landes werden wir weiterhin daran arbeiten, mit Bewusstseinsbildung und Informationen gegen (sexualisierte) Gewalt an Frauen und Mädchen vorzugehen und die Frauenberatungsstellen bestmöglich zu unterstützen“, versicherte Eisenkopf.

Dass dem Thema vor allem im heurigen Jahr – Stichwort Frauenmorde – besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, zeigt sich im Burgenland auch durch die Abhaltung von zwei Gewaltschutzgipfeln. Weitere Gipfel sind geplant. „Dieses Thema wird immer wichtig sein. Daher ist es mir ein Anliegen, hier laufend Gespräche zu führen“, so die Landesrätin.




Quelle: Land Burgenland



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