Gries: Frau (46) sticht auf Partner (43) ein

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Foto: Messer / Symbolbild
24 Apr 19:19 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Eine 46-Jährige steht im Verdacht, ihren Lebensgefährten, Freitagnachmittag, 24. April 2020, in der Kapellenstraße mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Ermittlungen laufen.

In den Nachmittagsstunden dürfte die 46-Jährige im Zuge eines Streites ihren Lebensgefährten, 43 Jahre alt, mit einem Messer verletzt haben.
Polizisten nahmen die 46-Jährige am Tatort fest. Der lebensgefährlich verletzte Lebensgefährte wurde in das Landeskrankenhaus Graz eingeliefert. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen.

Update der Polizei:

Wie berichtet, steht eine 46-Jährige im Verdacht, ihren 43-jährigen Mann mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt zu haben. Er war nach einem vorausgegangenen Streit weggewiesen worden. Polizisten nahmen die Frau fest, der 43-Jährige musste notoperiert werden.

Kurz nach 15.30 Uhr verständigten Zeugen die Polizei, nachdem ein Mann im Bereich eines Mehrparteienhauses in der Kapellenstraße mit einem Messer verletzt worden sei. Vor Ort stellten Polizisten den schwer verletzten 43-jährigen Österreicher im Gang der Wohnung fest. Sowohl im Stiegenhaus, als auch auf der Straße vor dem Wohnhaus konnten Blutspuren sichergestellt werden. Im Rücken des Mannes war eine offensichtliche Stichverletzung festzustellen, woraufhin der 43-Jährige nach medizinischer Erstversorgung vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Graz eingeliefert wurde. Dort wurde er aufgrund akuter Lebensgefahr notoperiert. Sein aktueller Zustand ist derzeit nicht bekannt.

Polizisten nahmen die 46-Jährige, ebenso Österreicherin, noch am Tatort fest. Eine Einvernahme war aufgrund der offenbar schweren Alkoholisierung bislang nicht möglich. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine körperliche Untersuchung zur Feststellung einer Beeinträchtigung an. Tatortbeamte stellten die offensichtliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, sowie weitere Spuren sicher.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es bereits am frühen Nachmittag zu einem Streit des Paares, wobei der Mann randalierte und auch die Einrichtung beschädigte. Polizisten sprachen gegen den 43-Jährigen in der Folge ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus, woraufhin dieser die Wohnung vorerst verließ. Als er die Wegweisung wenig später missachtete und zur Wohnung zurückkehrte, dürfte es zum Angriff mit dem Messer gekommen sein.

Der genaue Tatablauf sowie Hintergründe des Geschehens sind Gegenstand weiterer Ermittlungen der Mordgruppe des Landeskriminalamtes Steiermark.



Quelle: LPD Steiermark



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