Tirol: Fledermauskolonie in Schloss Lengberg

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Foto: Vorauer
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Die Kleine Hufeisennase ist nach Schloss Lengberg zurückgekehrt.
Foto: Vorauer
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LHStvin Felipe und Fledermausbeautragter Vorauer beobachten die Kleinen Hufeisennasen im Dachstuhl von Schloss Lengberg.
Foto: Land Tirol/Rosner
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Von links Michael Fürhapter, Job Training Nikolsdorf, Philipp Pilgram, Geschäftsführung AufBauWerk, LHStvin Ingrid Felipe, Hildegard Goller, Leitung Job Training Nikolsdorf.
Foto: Land Tirol/Rosner
04 Jul 13:08 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

„Kleine Hufeisennasen“ sind wieder eingezogen

Bei ihrem Besuch in Schloss Lengberg in Nikolsdorf konnte sich Naturschutzlandesrätin LHStvinIngrid Felipe ein Bild von der gelungenen Renovierung des Gebäudes und der gleichzeitig erfolgreichen Erhaltung der dort angesiedelten Fledermauskolonie machen: „Es ist durch das sorgsame Vorgehen aller Beteiligten gelungen, das ehrwürdige Schloß zu renovieren und gleichzeitig den Lebensraum dieser besonderen Fledermaus zu erhalten und damit ihren Fortbestand zu sichern. Dies zeigt, dass durch fachliche Vorbereitung und eine gute Abstimmung vorab ein historisches Gebäude, wie auch schutzwürdige Tiere erhalten bleiben können.“ Bautägigkeiten und Renovierungen von Gebäuden, die Fledermäuse beherbergen, stellen immer eine besondere Herausforderung dar. So kann jede Störung zur Fortpflanzungszeit von Mai bis August zum Verlassen des Quartiers oder zu Totgeburten führen.

Baumanagement auf Fledermäuse abgestimmt

Bei der Renovierung des Schloss Lengberg wurden die geplanten Baumaßnahmen bereits im Vorfeld an die Bedürfnisse der Fledermäuse angepasst. Die Arbeiten im Dachboden wurden daher bereits im Winter, in der „fledermausfreien“ Zeit durchgeführt. Die wichtigsten Aufenthaltsorte konnten dadurch bestmöglich erhalten bleiben und neue Ausflugsfenster an der Nordseite angebracht werden. Außerdem wurde ein kleiner Dachbodenbereich neu geschaffen, der von den Tieren jetzt schon gut angenommen wird, wie der Fledermausschutzbeauftragte des Landes, Anton Vorauer, feststellt: „Die Umbaumaßnahmen im Schloss Lengberg haben die Tiere offenbar gut verkraftet, umso mehr freut es mich, dass die Kolonie seither immer weiterwächst. Dennoch muss die Kolonie langfristig beobachtet werden, um ihre Entwicklung beurteilen zu können.“

Kooperative Zusammenarbeit im Vorfeld

„Im Zuge der Generalsanierung von Schloss Lengberg galt es, die unterschiedlichen Anforderungen von Denkmalschutz, Naturschutz, Bauträger und der Sozialpädgogik zu vereinen und das war der Schlüssel zum Erfolg. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten konstruktive und kreative Lösungen erarbeitet werden. Es freut uns sehr, dass so auch die Kleine Hufeisennase weiterhin eine besondere Heimat auf Schloss Lengberg haben darf“, so Hildegard Goller, Leiterin des AufBauWerk Job Trainings Nikolsdorf, Schloss Lengberg.


Quelle: Land Tirol



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