Tirol: Eröffnung Familienwanderweg zur Kaiser-Max-Grotte

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Land Tirol/Huldschiner
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23 Apr 19:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Neue Schautafeln geben Einblicke in die Zeit Kaiser Maximilians I.

Reges Treiben herrschte heute, Dienstag, 23. April, oberhalb von Zirl, denn ein sagenumwobener Ort wurde um eine Attraktion reicher gemacht: Im Rahmen des Maximilianjahres 2019 wurde der Familienwanderweg zur Kaiser-Max-Grotte durch Landtagsvizepräsident Anton Mattle feierlich eröffnet und von Pfarrer Gabriel Thomalla gesegnet. Nach dem offiziellen Festakt brachen die rund 100 BesucherInnen zur gemeinsamen Wanderung entlang des Weges auf.

Ein Stück Tiroler Geschichte

Dass die Grotte nach dem „letzten Ritter“ benannt wurde, hat seinen Ursprung in einer Legende, die man sich heute noch gerne erzählt: Der passionierte Jäger Kaiser Maximilian geriet in jungen Jahren in der bekannten Grotte in der Martinswand in Bergnot, als er im Jagdfieber einer Gämse nachpirschte. Ihm kam ein Bauernjunge zu Hilfe und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. Nach dem sicheren Abstieg wollte sich Maximilian bei seinem Retter bedanken, doch es fehlte jede Spur von ihm. War er vielleicht ein Engel? „Die Legende rund um Kaiser Maximilian I. und die Martinswand ist wohl jeder Tirolerin und jedem Tiroler bekannt. Durch die Umgestaltung des Weges zum Themenwanderweg können sich Besucherinnen und Besucher nun während ihrer Wanderung über den Kaiser informieren“, freut sich Kulturlandesrätin Beate Palfrader.

Wandeln auf den Spuren des Kaisers

„Bereits im Jahr 2015 wurde der ehemals anspruchsvolle Aufstieg zur Maximilian-Grotte saniert. Seither gibt es einen verbreiterten und durchgängig gesicherten Wanderweg“, berichtet der Zirler Bürgermeister Thomas Öfner. „Nun ist der Aufstieg anlässlich des Maximilianjahres aufgewertet.“ Zwölf Schautafeln entlang des Weges erzählen kurzweilig und reich bebildert von Maximilians Rettung aus der Martinswand sowie dem Jagdwesen und der Fischerei zu Zeiten des Kaisers. „Der neue Wanderweg ist ein tolles Ausflugsziel für Groß und Klein und eine Bereicherung für die Region“, sind sich Anton Mattle und Isabelle Brandauer, Koordinatorin des Maximilianjahres, einig.


Quelle: Land Tirol



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