Erhöhung des Frauenbudgets im Bund unterstützt zahlreiche Projekte in Niederösterreich

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Geld - Symbolbild
© martaposemuckel, pixabay.com
06 Mär 09:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

LR Teschl-Hofmeister: „Es braucht konkrete Maßnahmen und finanzielle Unterstützung für Einrichtungen“

Wenige Tage vor dem Internationalen Frauentag verkündet Frauenministerin Susanne Raab eine Erhöhung des Frauenbudgets um 20 Prozent. Im Jahr 2020 werden damit zwei Millionen Euro mehr, also insgesamt zwölf Millionen Euro, aus dem Frauen-Budget zur Verfügung stehen. Zusätzlich sollen außerdem zwei Millionen Euro mehr für den Schutz vor Gewalt über den Österreichischen Integrationsfonds bereitgestellt werden. In Niederösterreich begrüßt Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Offensive: „Im Kampf gegen Gewalt an Frauen braucht es weitere finanzielle Unterstützung für entsprechende Einrichtungen und Projekte. Die Erhöhung des Frauenbudgets ist ein guter Schritt nach vorne und bedeutet für uns in Niederösterreich mehr Unterstützung für die gemeinsame Umsetzung zahlreicher Projekte.“

„In Niederösterreich haben wir mit unserem Runden Tisch, der Erhöhung der Sicherheitsstandards in den Frauenhäusern und der Ausdehnung der Verträge der Frauenberatungsstellen bereits einige Maßnahmen gesetzt“, so Teschl-Hofmeister. Einen besonderen Schwerpunkt legt Niederösterreich in der Frauenpolitik auf Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und so wird es auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit neuen regionalen Vernetzungsplattformen und mit einer neuen Interventionskette „Häusliche Gewalt“ weitere konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen geben. Erst vor kurzem konnten zudem den Frauenberatungsstellen mit neuen 3-Jahresverträgen erweiterte Planungs- und Fördersicherheit gewährt werden.

„Der Internationale Frauentag am 8. März gibt uns die Möglichkeit verstärkt auf die Situation von Frauen in schwierigen Lebenssituationen aufmerksam zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden. Frauen und Männer sind in unserer Gesellschaft gleichberechtigt, das gilt es zu leben und daran müssen wir weiterhin gemeinsam arbeiten“, so Teschl-Hofmeister. Seit 1911 wird jedes Jahr der Internationale Frauentag begangen und seit Beginn ist es Ziel des Aktionstages, darauf aufmerksam zu machen, dass die tatsächliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen noch immer nicht erreicht ist. Diesen Sonntag wird dieser Aktionstag wieder in vielen Ländern mit zahlreichen Aktionen begangen.



Quelle: Land Niederösterreich



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