Graz: Ein Tag, ganz ohne

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Am Herd nicht verkehrt: Landesrat Hans Seitinger, Spitzen-Koch Christof Widakovich, Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio (v. li.) kochten anlässlich des World Veggie Day köstliche Kürbisgnocchi mit Salbei.
Foto: © Stadt Graz/Fischer
02 Okt 18:24 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bei "Graz kocht veggie" stehen regionale Produkte im Vordergrund

Dass zu viele Köche den Brei verderben, konnte nicht nachgewiesen werden. Bürgermeister Siegfried Nagl und sein Stellvertreter Mario Eustacchio sowie Landesrat Hans Seitinger machten ziemlich gute Figur am Herd. Geführt von der erfahrenen Hand des Christof Widakovich bereiteten die Politiker auf der Hauptplatzbühne Kürbisgnocchi mit Salbei zu. Der Grund dafür war der heutige World Veggie Day. Dieser wurde in der Landeshauptstadt als "Graz kocht veggie" und "#VeggieDayGraz" genussvoll begangen.

Neben Widakowich haben sich noch andere heimische Top-Köche zur Verfügung gestellt, um in stündlichen Koch-Shows zu demonstrieren, was die fleischlose Küche so alles kann. Die köstlichen Zutaten liefern die Genussregion-ProduzentInnen, die mit Ständen vor dem Rathaus noch bis 18 Uhr präsent sind.

Vielfalt, Regionalität und Saisonalität

Für Bürgermeister Nagl, der ja den Mittwoch als "Veggie-Dag" für Graz ausgerufen hat, ist der Verzicht auf tierische Produkte kein wirklicher: "Ich habe mich viel mit Klimaschutz beschäftigt und auch mit der Gesundheit. Da gelangt man rasch an den Punkt, an dem man den persönlichen Nutzen erkennt. Aber ich schreibe den Menschen nicht gerne Dinge vor und deshalb braucht es Aktionen wie diese heute, um zu zeigen, wie bunt und vielfältig vegetarische Küche sein kann."

Besonders in der Steiermark, wo wirklich eine unglaubliche Vielfält an Obst und Gemüse vorhanden sei, die mit viel Liebe und Know-how von den Bäuerinnen und Bauern kultiviert werde - waren sich die Politköche einig.

Auch für den Vizebürgermeister ist Veggie längst kein Fremdwort mehr. Als leidenschaftlicher Hobby-Koch, setzt Eustacchio seit langem schon auf Regionalität und Saisonalität: "Meine Familie schlägt am Wochenende das Kochbuch auf und gibt mir vor, was auf den Tisch kommen soll. Dann ziehe ich los auf den Markt und besorge die Zutaten. Nirgendwo anders bekomme ich die so frisch und kann noch dazu mit den Leuten plaudern", schwärmt der fürs Marktwesen zuständige Referent.

Und während die Kürbisgnocchi schön langsam an die brodelnde Wasseroberfläche tanzen - was ein Zeichen ist, dass sie bald am Teller landen werden - fließt vielen im Publikum wohl schon das Wasser im Munde zusammen. Guten Appetit!


Quelle: Stadt Graz



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