Disziplinenübergreifend studieren an der FH St. Pölten

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Disziplinenübergreifend studieren an der FH St. Pölten
Foto: FH St. Pölten/Laura Breban
21 Nov 17:00 2018 von OTS Print This Article

Im neuen Wahlmodul „iLab“ können sich Studierende interdisziplinär mit praxisnahen Projekten beschäftigen

St. Pölten (OTS/FHSTP) - Die Fachhochschule St. Pölten bietet seit dem Wintersemester 2018/19 ein neues, innovatives Wahlmodul an: Im Interdisciplinary Lab (iLab) setzen sich Studierende in gemischten und internationalen Teams ein Semester lang intensiv mit einem praxisrelevanten Projekt auseinander – von der Idee bis zur konkreten Umsetzung. Sie erlernen dabei, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und erlangen einen erweiterten Blick auf die ihrem Studium zu Grunde liegende Fachdisziplin. Im aktuellen Semester nehmen bereits 23 Studierende aus acht Ländern das Angebot wahr.

In Finnland wird dieses Unterrichtskonzept bereits seit mehreren Jahren erfolgreich angeboten. Nun hat die FH St. Pölten das Lab-Modell erstmals nach Österreich geholt: Ein Semester lang können sich Studierende in studiengangsübergreifenden Projektgruppen mit einem aktuellen „Real world problem“ auseinandersetzen. Für die freie Projektarbeit stehen den Studierenden neben eigenen Räumlichkeiten auch ein interdisziplinäres BetreuerInnenteam der FH St. Pölten – sogenannte Lab Master – sowie externe Coaches zur Verfügung. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

„Im iLab kommen Studierende aus aller Welt und unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam an der Lösung einer konkreten Herausforderung zu arbeiten. Die Studentinnen und Studenten erlernen dabei neben wichtigen Fachkenntnissen auch Eigeninitiative, Selbstorganisation, Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit“, so Alois Frotschnig, Leiter des Departments Medien und Digitale Technologien und Initiator des iLabs an der FH St. Pölten.

Laufende Evaluierung

Das iLab ist in drei Projektphasen gegliedert, wobei die ersten beiden mit einem „Decision Gate“ abschließen. Dabei wird der Projektstatus von einer internationalen ExpertInnen-Jury begutachtet und evaluiert. Dies stellt sicher, dass nur die vielversprechendsten Projekte in die nächste Phase aufsteigen.


Quelle: OTS



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