Innsbruck: Der Naturraum Karwendel - Ein Schatz

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Ein Gämsenrudel genießt die Einsamkeit im Karwendel: Wo mehr Menschen unterwegs sind, sind Rücksicht auf die Natur und Achtsamkeit gefragt.
Foto: TVB/Roger Rovira
03 Jul 06:00 2020 von Redaktion International Print This Article

Rund um Innsbruck kann man großartige Natur erleben. Für den Erhalt der Vielfalt in diesem alpinen Lebensraum tragen seine BesucherInnen jedoch auch Verantwortung.

Wer einmal die Einsamkeit der Gebirgstäler im Karwendel erlebt hat, das Karwendeltal, das Gleirschtal, das Samertal, die Kristentäler mit der Möslalm, das Hinterautal mit dem Isarursprung oder die Gleirschklamm, der ist von der Unberührtheit der Natur fasziniert. Das Karwendel erstreckt sich vom Seefelder Plateau im Westen bis zum Achensee im Osten und ist mit mehr als 900 Quadratkilometern das größte Tiroler Schutzgebiet sowie der größte Naturpark Österreichs. Mehr als 1.300 Pflanzen- und 3.000 Tierarten, darunter zahlreiche europäische Raritäten, wie der Steinadler oder der Frauenschuh, finden dort ihren Lebensraum.

Fast die Hälfte des Innsbrucker Stadtgebietes liegt im Naturpark Karwendel, vor allem an der Südseite, der Nordkette. Dort treffen Natur und Mensch deutlich
spürbar aufeinander: „Innsbruck zeichnet sich durch seine Lage inmitten der Alpen aus. Unsere Stadt ist für ihren alpin urbanen Charakter bekannt und beliebt. Das Karwendel ist für Einheimische ein wichtiges Naherholungsgebiet und auch für den Tourismus wichtig“, betont Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes
Anzengruber, BSc.

Almen, Wald und Hochgebirge

„Darüber hinaus wird der Wald für die Forstwirtschaft genutzt und wir profitieren alle von den bewirtschafteten Almen“, weist Anzengruber auf jene fünf der sechs städtischen Almen hin, die im Karwendel liegen. Die Bewirtschaftung der Möslalm, Höttinger Alm, Umbrüggler Alm, Bodenstein Alm und Arzler Alm, insbesondere ihre landwirtschaftliche Nutzung durch das Almvieh, sind sehr wichtig für die Erhaltung der Almflächen. WanderInnen, RadfahrerInnen, und MountainbikerInnen genießen die Aussicht und das kulinarische Angebot.


Quelle: Stadt Innsbruck



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