Salzburg-Stadt: Covid-19: Aufgrund der Lage - Stadt verstärkt Schutzmaßnahmen

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Stadt Salzburg

09 Jul 21:26 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bezirksverwaltungsbehörde rechnet mit steigenden Zahlen an infizierten Personen

Michael Haybäck, Leiter der städtischen Bezirksverwaltungsbehörde: Da wir mit einer steigenden Zahl an Infizierten rechnen, verstärkt die Stadt Salzburg die Schutzmaßnahmen.

Man führt die Maskenpflicht für alle Kundinnen und Kunden im Amtsgebäude Schwarzstraße 44 wieder ein: „Es geht hier ums Gesundheitsamt, das Gewerbeamt oder die Fremdenbehörde. Da haben wir einen sensiblen Kund*innen-Verkehr, insbesondere auch aus den Westbalkanstaaten, wo seit Kurzem wieder Reisewarnungen gelten. Einige der Infizierten kommen aus diesen Ländern.“ Die Maskenpflicht gilt ab sofort auch in den Amtsbereichen (z.B. Wohnservice, Kinder- und Jugendhilfe, Meldeservice u.a.) des Kiesel-Gebäudes. Die Stadtverwaltung verweist auf das Online-Termin-Reservierungssystem oder die digitalen Angebote auf der Website. Die Gesundheitsbehörde empfiehlt weiters auch für andere Amtswege dem Mund-Nasen-Schutz und jedenfalls auf den gesunden Abstand zu achten.

Besonderes Augenmerk: Die Seniorenwohnhäuser
Die Schutzmaßnahmen in den stadteigenen Seniorenwohnhäusern werden schrittweise verschärft. Das haben Haybäck und der Leiter der Abteilung Soziales, Patrick Pfeifenberger, vereinbart. Neben der ohnehin beibehaltenen Maskenpflicht und dem Besuchsprotokoll kommen beim Eingang wieder Seuchenteppiche zum Einsatz. Die Zutrittskontrollen und Besuchseinschränkungen werden intensiviert. Bisher gab es noch keine Covid-Infizierung in den sechs städtischen Seniorenwohnhäusern.

Haybäck weist zudem auf die aktuelle Einreiseverordnung des Bundes hin, wonach Personen aus einigen Balkanstaaten unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten haben, sollten sie nicht über einen aktuellen negativen PCR-Test verfügen. Dies gilt im Übrigen auch für Kinder. Ein diesbezügliches Schreiben ist bereits an die Eltern von Kindern in städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen ergangen.


www.stadt-salzburg.at


Quelle: Stadt Salzburg



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