Kärnten: Coronavirus - Unterstützung für Bezirkshauptmannschaften dank Kooperation mit dem AMS

Slide background
Amt d. Kärntner Landesregierung - Symbolbild
© LPD Kärnten
17 Jul 08:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Koordinationssitzung: Screening wird fortgesetzt – Tests in Tourismus ausgeweitet – Grenzübergänge Karawankentunnel und Loibltunnel werden durchgehend kontrolliert

Klagenfurt (LPD). Wichtige Maßnahmen konnten heute, Donnerstag, im Rahmen der Koordinationssitzung im Amt der Kärntner Landesregierung gesetzt werden. Landeshauptmann Peter Kaiser, per Video zugeschalten, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber diskutierten mit Expertinnen und Experten über Themen wie Grenzkontrollen und Teststrategien.

Unterstützung für die Bezirkshauptmannschaften, um den durch Corona ausgelösten Mehraufwand bewältigen zu können, soll es schon bald dank einer Kooperation zwischen dem Land Kärnten und dem Arbeitsmarktservice geben. Auf eine Sonderjobbörse für Landesbedienstete haben sich bereits sechs Interessierte gemeldet. Jetzt soll das Anforderungsprofil aber auch an das AMS weitergeleitet werden. Insgesamt zehn Personen werden für vorerst ein Jahr unter Vertrag genommen – die Finanzierung übernehmen das Arbeitsmarktservice und das Land Kärnten.

Schon kommende Woche soll das Screening im Gesundheits- und Pflegebereich abgeschlossen sein. Den nächsten Schwerpunkt legt man in die Testung in der Mobilen Pflege – betroffen sind davon rund 1000 Personen. Experten raten zur Fotführung des Screenings. Stichproben solllen daher künftig in Zusammenarbeit mit der AGES in Wien durchgeführt werden. Sie bietet bereits fertige Programme an, und verspricht mit Stichproben im Ausmaß von 10,4 Prozent ein zu 99 Prozent sicheres Ergebnis.

Ausgeweitet werden auch die Testungen im Tourismus. Neben den beiden Teststationen in Velden und Pörtschach gibt es ab morgen, Freitag, ein Screening im Bereich Bad Kleinkirchheim/Millstättersee. Die Ausweitung erfolgt sukzessive, soll aber letztlich alle Kärntner Tourismusregionen umfassen.

Zu den Grenzkontrollen wurde nunmehr entschieden, dass beim Karawanken- und beim Loibltunnel künftig mit Unterstützung des Bundesheeres durchgehend (24 Stunden, sieben Tage), und an den anderen Grenzübergängen mobil und stichprobenartig getestet werden soll.


Quelle: Land Kärnten



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg