Kärnten: Coronavirus - LHStv.in Prettner verordnet täglichen Test in Kärntner Pflegeheimen

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Amt d. Kärntner Landesregierung - Symbolbild
© LPD Kärnten
02 Dez 16:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

LHStv.in Prettner: Anstieg der Infektionszahlen in Pflegeheimen muss gestoppt werden – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden täglich vor Dienstantritt getestet, auch externes Personal

Klagenfurt (LPD). „Die außergewöhnliche Corona-Situation in unseren Pflegeheimen verlangt außergewöhnliche Maßnahmen. Daher werde ich die Anweisung geben, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin jeden Tag vor Dienstantritt zu testen ist“, teilt heute, Dienstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner nach intensiver Beratung mit einem Expertenteam, dem unter anderem Ulrich Zerlauth, Facharzt für Hygiene und Infektiologie am Klinikum Klagenfurt, angehört hat, mit. Das Land habe bereits 100.000 Tests bestellt: „Bis spätestens Montag sollte jedes Heim mit entsprechendem Testnachschub beliefert sein, sodass die täglichen Testungen Anfang nächster Woche starten können. Vorgesehen ist die Maßnahme bis Jahresende“, informiert Prettner.

„Der rapide Anstieg in den Heimen erfüllt uns mit Sorge: Wir haben ein Problem – und das gilt es schnellstmöglich zu lösen“, so die Gesundheitsreferentin. Bis Oktober seien die Kärntner Heime coronafrei gewesen: „Wir haben jede Maßnahme getroffen, um die Bewohner und die Mitarbeiter zu schützen, wir sind restriktiver vorgegangen, als vom Bund vorgesehen – Beispiel Besuchsverbot“, sagt Prettner. Man habe alle Sicherheitsvorkehrungen ausgereizt, trotzdem seien die Zahlen gestiegen. „Daher setzen wir nun auf die tägliche Testung der Mitarbeiterteams. Miteinbezogen wird auch externes Personal, wie beispielsweise Reinigungskräfte“, konkretisiert Prettner. „Wir müssen einfach jede Gefahrenquelle ausschließen.“

Zu melden sind die täglichen Ergebnisse – anders als die von der AGES durchgeführten wöchentlichen Tests – direkt an das Land. So habe man unmittelbar eine Resonanz und könne eventuellen Quellen direkt nachgehen.




Quelle: Land Kärnten



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