Ried im Innkreis: Chlorgasaustritt in Therme

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Neuhofen im Innkreis
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Foto: Freiwillige Feuerwehr Neuhofen im Innkreis
18 Okt 22:03 2019 von Redaktion International Print This Article

Am 18. Oktober 2019 gegen 15:30 Uhr führte ein 42-jähriger Anlagentechniker aus dem Bezirk Braunau/Inn in einer Therme im Bezirk Ried/Innkreis einen Fasswechsel durch, nachdem die vollautomatische Chlorgasanlage in beiden Fässern einen Leerstand angezeigt hatte, obwohl sich im zweiten Fass noch Chlorgas befunden haben dürfte.

In Folge dessen schloss der Anlagentechniker ein weiteres, volles Chlorgasfass an die Armatur an. Nach einem offensichtlich fehlerfreien Fasswechsel löste die dortige Alarmanlage aus und zeigte einen Chlorgasaustritt an.
Der 42-Jährige schloss alle Ventile der Armaturen und veranlasste die Alarmierung der Feuerwehren. Die Feuerwehren Geinberg, Moosham, Ried/Innkreis und Neuhofen/I rückten mit insgesamt 75 Mann aus, sperrten den Gefahrenbereich großräumig ab und führten eine entsprechende Fehlersuche durch.

Nachdem kein weiterer Chlorgasaustritt mehr festgestellt werden konnte, wurde ein weiteres, volles Chlorgasfass angeschlossen. Nachdem die Anlage einwandfrei funktionierte, wurden die Absperrungen wieder aufgehoben. Eine Gefahr für die Thermengäste bestand nicht.

Im Zuge des Feuerwehreinsatzes erlitt eine Feuerwehrfrau leichte Beinverletzungen, welche im Krankenhaus Ried/I ambulant behandelt wurden.

UPDATE - Feuerwehr Neuhofen im Innkreis:

Ein Chlorgasmelder hatte im Bereich der Thermenwasseraufbereitung eine erhöhte Konzentration festgestellt und Alarm geschlagen. Nach dem Eintreffen der Freiwillige Feuerwehr Neuhofen i.I. und Ried i.I. an der Einsatzstelle wurde umgehend die mehrfach beübte DEKO-Straße aufgebaut.
Die Freiwillige Feuerwehr Geinberg und Freiwillige Feuerwehr Moosham führten als Erstmaßnahme im Gefahrenbereich erste Gasmessungen durch. Weitere Schutzstufe 3 Kräfte der Freiwillige Feuerwehr Ried kontrollierten ebenfalls die Chlorgaskonzentration und konnten rasch Entwarnung geben. Die Freiwillige Feuerwehr Neuhofen i.I. führte die Dekontamination der eingesetzten Kräfte mittels Schutzstufe 2 und Schutzstufe 1 Träger durch.


Quelle: LPD Oberösterreich



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