Bundeslehrlingswettbewerb: Bester Dachdecker-Lehrling kommt aus Niederösterreich

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Niederösterreich

13 Okt 21:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

LR Teschl-Hofmeister: „Lehre ist großartiges Sprungbrett für die Zukunft junger Menschen"

Beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb der Dachdecker, Glaser und Spengler zeigten Österreichs besten Lehrlinge der Branche gestern, Donnerstag, am Rathausplatz St. Pölten ihr handwerkliches Geschick. Erstmals war der Bewerb dabei für die Öffentlichkeit frei zugänglich. „Die Lehre ist ein großartiges Sprungbrett für die Zukunft junger Menschen, denn sie ermöglicht unglaublich viele Möglichkeiten in der Arbeitswelt. Gute Fachkräfte werden künftig gefragter denn je sein“, so die Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Johannes Latzenhofer aus Niederösterreich konnte mit seiner Leistung den ersten Platz unter den Dachdeckern belegen und ist damit Österreichs bester Dachdecker-Lehrling.

Insgesamt 39 Lehrlinge aus ganz Österreich nahmen am Bewerb teil. Davon 18 Spengler-Lehrlinge, 12 Dachdecker-Lehrlinge und 9 Glasbautechniker-Lehrlinge. Bereits im Vorfeld traten diese in ihrem Heimatbundesland zum Landeslehrlingsbewerb an und entschieden dort das Rennen für sich. Die jeweils Besten durften sich dann gestern beim Bundeslehrlingswettbewerb messen und vor einem öffentlichen Publikum Einblicke in ihre umfangreichen Tätigkeiten geben. „Es sind tolle Leistungen die hier dargeboten werden, darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein. Die Lehrlinge beweisen nicht nur ihre Fachkompetenz, sondern auch Nervenstärke und Konzentrationsfähigkeit“, so die Bildungs-Landesrätin. „Mit dem dualen Bildungssystem können wir den Lehrlingen in Niederösterreich hervorragende Chancen für einen erfolgreichen Bildungsweg bieten. Erfolge wie diese hier beim Bundeslehrlingswettbewerb zeigen, dass die Lehre eine qualitativ hochwertige und auch im internationalen Vergleich erfolgreiche Ausbildungsmöglichkeit mit tollen Karrieremöglichkeiten ist“, so Teschl-Hofmeister.

Um die Qualität der Ausbildung auch in Zukunft hoch halten zu können bzw. um sie stetig auszubauen, nimmt Niederösterreich in den nächsten Jahren im Rahmen der Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens im Bereich der Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen rund 110 Millionen Euro in die Hand.



Quelle: Land Niederösterreich



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