Bezirk Südoststeiermark: Feuerwehr musste Verletzten aus Unfallwrack schneiden

Slide background
Kein Bild vorhanden
27 Apr 11:27 2016 von Oswald Schwarzl Print This Article

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten hat sich Dienstagfrüh auf der L201 bei Unterstorcha (SO) ereignet

Bezirk Südoststeiermark. Drei Feuerwehren standen im Einsatz.
 
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ist es heute Dienstagfrüh (26.4.2016), kurz vor sechs Uhr morgens, bei Unterstorcha (Gemeinde Paldau, Bezirk Südoststeiermark) auf der L 201 gekommen.

Die Lenker zweier Fahrzeuge, ein Kleintransporter und ein Pkw, sind frontal miteinander kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Lieferwagen beifahrerseitig auf der Straße zu liegen, der Pkw wurde über die Böschung in den angrenzenden Acker geschleudert.

Der Lenker des Kleintransporters war im Unfallwrack eingeklemmt und musste von den Feuerwehrkräften mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Zwangslage befreit werden, der Pkw-Lenker konnte ohne technische Hilfsmittel aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Der schwer verletzte Lenker des Kleintransporters wurde nach der Erstversorgung durch das Notarztteam mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Graz geflogen. Das Rote Kreuz brachte das zweite Unfallopfer mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Feldbach.
Im Anschluss an die Menschenrettung führten die rund zwei Dutzend Einsatzkräfte der Feuerwehren Rohr a.d. Raab und Berndorf die Aufräumarbeiten durch. Die verunfallten Fahrzeuge wurden durch den Kran (schweres Rüstfahrzeug) der FF Feldbach geborgen und gesichert abgestellt.
 
Im Einsatz standen neben den Einsatzkräften der Feuerwehren Rohr, Berndorf und Feldbach auch das Rote Kreuz mit Notarzt und Sanitätern, ein Rettungshubschrauber, die Polizei und der Straßenerhaltungsdienst. Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen, die L201 wurde für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.

  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Oswald Schwarzl

CR

Chefredakteur in Ruhe

Weitere Artikel von Oswald Schwarzl