Bahnachse Lauterach-Lustenau - Land investiert weiter in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs

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Bahnachse Lauterach-Lustenau: Land investiert weiter in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs::Kontinuierliche Investitionen für ein sicheres, modernes und attraktives Bahnnetz in Vorarlberg (im Bild: Haltestelle Lauterach)
Foto: VLK/A. Serra
19 Jän 23:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH Wallner und LR Rauch: „Attraktiver ÖPNV setzt leistungsfähige Infrastruktur voraus“

Bregenz (VLK) – Seit über zehn Jahren wird die Eisenbahnverbindung zwischen Lauterach und dem Schweizer Grenzort St. Margrethen baulich optimiert, um für die Bevölkerung ein zeitgemäßes Mobilitätsangebot im Nahverkehr – vor allem auch im grenzüberschreitenden Nahverkehr – zu schaffen. Mit dem zweigleisigen Ausbau von Lauterach bis Hard und weiteren erforderlichen Verbesserungen an der Bahnstrecke auf österreichischer Seite befindet sich das wichtige Infrastrukturprojekt nunmehr auf der Zielgeraden. Die Landesregierung hat jetzt weitere Teilzahlungen in Höhe von rund 280.000 Euro freigegeben, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

Mit der jüngsten Unterstützung erhöhen sich die vom Land bisher zum Gesamtprojekt geleisteten Zahlungen auf insgesamt über 15 Millionen Euro. Auch daran lasse sich die Bedeutung des Vorhabens ablesen, so der Landeshauptmann und der Mobilitätslandesrat: „Mit der Fertigstellung des Projekts bekommt das untere Vorarlberger Rheintal einen weiteren Qualitätsschub in Sachen umweltfreundlicher Mobilität“.


Arbeitsplätze und Wertschöpfung

Im Zuge des Infrastrukturausbaus sei außerdem gleichzeitig die Hochwassersicherheit deutlich erhöht worden, erinnert Wallner. Die in den Jahren 2010 bis 2013 errichtete Rheinbrücke gewährleistet bei Hochwasser einen ungehinderten Abfluss von bis zu 4.300 Kubikmetern Wasser (entspricht 4,3 Millionen Liter) pro Sekunde. Darüber hinaus spricht der Landeshauptmann den wirtschaftlichen Impuls an, der mit solchen Projekten verbunden ist. Viele regionale Bau- und Transportfirmen bzw. Mittel- und Kleinbetriebe wären beteiligt: „Die Investitionen sorgen damit einerseits für mehr Sicherheit, Qualität und Komfort für alle Bahnfahrenden. Auf der anderen Seite schaffen und sichern sie Arbeitsplätze und halten Wertschöpfung im Land“.


Ausbaumaßnahme sorgt für Qualitätsschub

Die aktuellen Teilzahlungen umfassen neben Beiträgen zu Planungskosten vor allem konkrete bauliche Maßnahmen an der Bahnstrecke sowie am Bahnhof Lustenau. Dort beteiligt sich das Land an der Umsetzung der Park&Ride- sowie Bike&Ride-Anlage. Der Ausbau der Schienenachse Lauterach-St. Margrethen ist für Landesrat Rauch ein „zentrales Projekt der Vorarlberger Mobilitätspolitik“. Mit dem zweiten Gleis von Lauterach bis Hard und den neu zu errichtenden barrierefreien Stationen Lauterach-West und Hard-Fußach sind die letzten noch offenen Vorhaben in Angriff genommen worden, freut sich der Mobilitätslandesrat. Die neue Bahnstrecke soll mit Ende 2021 in Betrieb genommen werden. „Möglich ist dann die Führung einer S-Bahnlinie zwischen St. Margrethen über die Lauteracher Südschleife bis nach Dornbirn“, stellt Rauch eine attraktive Angebotsausweitung in Aussicht.


ÖPNV: Massive Investitionen zahlen sich aus

Die beinahe schon jährlich steigenden Fahrgastzahlen in Vorarlberg belegen für den Landeshauptmann und den zuständigen Landesrat, dass sich die massiven Investitionen von Land, Bund und Gemeinden in den Öffentlichen Personennahverkehr auszahlen. „Umso hochwertiger Infrastruktur und Angebot ausgebaut sind, umso mehr Menschen werden sich im Alltag für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel entscheiden“, lautet der gemeinsame Standpunkt.


Quelle: Land Vorarlberg



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