Oberösterreich: Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

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Oberösterreich

26 Feb 07:32 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bildungsbereich - Fernwärme und Alarmanlagen - Honig - Integrationshilfe

In ihrer Sitzung am 24. Februar 2020 fasste die Oö. Landesregierung unter anderem folgende Beschlüsse:

Förderungen im Bildungsbereich

Aus dem Bildungsressort werden 292.000 Euro an zwei Volksbildungseinrichtungen – den Landesverband Oberösterreichisches Volksbildungswerk Linz und das Berufsförderungsinstitut OÖ (BFI) - überwiesen: Seit 59 Jahren ist das BFI gemeinsam mit dem WIFI in der Erwachsenenbildung der größte und bedeutendste berufliche Bildungsanbieter in Oberösterreich. Nunmehr ist am Hauptstandort Linz in der Raimundstraße nach 37 Jahren Nutzung eine Generalsanierung notwendig, dieses Bauvorhabens wird hiermit vom Land OÖ gefördert. Die Förderungen für das Volksbildungswerk unterstützen die Sicherstellung der zentralen Serviceleistungen sowie die der örtlichen Volksbildungswerk-Einrichtungen.

Wohnkomfort mit Fernwärme und Förderung von Alarmanlagen

Nach Überprüfung der Ansuchen für Anschlüsse an die Fernwärme bei Wohnhäusern mit mehr als drei Wohnungen können entsprechende Sanierungsmaßnahmen an 16 Wohnobjekten mit insgesamt 52 Wohnungen unterstützt werden, wofür jährliche Annuitätenzuschüsse in Höhe von rund 4.500 Euro vorgesehen sind. Dazu wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Bauzuschuss in der Höhe von rund 1.400 Euro bewilligt.

Weiters fördert das Land OÖ mit Mitteln aus dem Wohnbauressort und im Sinne der Wohnumfeldverbesserungs-Richtlinien den (nachträglichen) Einbau von Alarmanlagen. In dieser Sitzung wird eine Fördersumme von knapp 18.900 Euro für 21 Ansuchen zur Verfügung gestellt.

Mehr als Honig

Die Einrichtung eines unabhängigen und weisungsfreien Bienenzentrums Oberösterreich bei der Landwirtschaftskammer Oberösterreich dient der unabhängigen Beratung, Bildung, Information und Wissensvermittlung zu den Themen Bienen und Biodiversität, der Erschließung von neuem Wissen und aktuellen Erkenntnissen sowie der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Imkerei. Die Hauptaufgabe liegt in Beratung und Management der Vernetzung von Landwirtschaft, Imkerei, Behörden, Pädagogik und naturaffinen Bevölkerungskreisen. Die Finanzierung des Bienenzentrums Oberösterreich erfolgt aus Mitteln der Abteilung Land- und Forstwirtschaft in Form einer Förderung des laufenden Personalaufwandes der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich und mit einem vorläufigen Förderrahmen in Höhe von 112.700 Euro.

Honig

Der Caritas für Menschen in Not wird für die Durchführung des vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanzierten Projekts mit dem Titel „ICE – Integrations-Caritas-Express“ eine Landesförderung bis zu einer Höhe von 158.000 Euro gewährt. Ziele bzw. Wirkungen dieses Programms für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte sind eine Stabilisierung der Lebenssituation nach Erhalt des positiven Asylbescheids, die Führung eines selbstständigen Lebens, die Schaffung von Voraussetzungen zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Existenzsicherung sowie wirtschaftliche Selbstständigkeit.

Weiters ist das Projekt „Brücke - Fachspezifische Sprach- und Qualifizierungsförderung für MigrantInnen“ im Bereich der Arbeitsmarktintegration ein wichtiger Ausbildungsbereich. Dies ist vor allem für Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund der Fall, die ihre Ausbildung und Qualifikation im Ausland erworben und abgeschlossen haben, nun aber aus unterschiedlichen Gründen dequalifiziert beschäftigt sind und für die Ausübung ihres erlernten Berufs entsprechende Fachsprachenkenntnisse benötigen würden. Dies betrifft besonders die Berufsgruppen Mediziner/innen, Pflegepersonal, wirtschaftliche und technische Berufe. Die Querdenker e.U., Linz, wurde nun vom Integrationsressort des Landes Oberösterreich beauftragt, das Projekt „Brücke - Fachspezifische Sprach- und Qualifizierungsförderung für MigrantInnen“ im Zeitraum 1. Dezember 2019 bis 31. Juli 2020 umzusetzen. Die Kosten belaufen sich hierbei auf rund 30.000 Euro.


Quelle: Land Oberösterreich



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