40 Prozent der Busangebote in Niederösterreich werden 2020 erneuert

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Niederösterreich

18 Jän 12:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

LR Schleritzko: Öffi-Angebot ist auf gut funktionierenden Busverkehr angewiesen

In den kommenden Monaten wird ein großer Teil des Bussystems in Niederösterreich neu organisiert, informierte Landesrat Ludwig Schleritzko am heutigen Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit VOR-Planungschefin Andrea Stütz in St. Pölten. Der Verkehrslandesrat berichtete dabei über Ausschreibungen, die nach dem Bestbieterverfahren durchgeführt werden und die unter anderem zu einer Ausweitung der Angebote und zu einer Steigerung der Qualitätsstandards bei den Bussen führen. „Für ein flächendeckendes Angebot bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir auf einen gut funktionierenden Busverkehr angewiesen. Über 40 Prozent der Gemeinden und Bürger im Land erhalten dieses Jahr ein neues Bussystem,“ so Schleritzko.

Insgesamt fünf Regionen im Land werden von den neuen Angeboten im Busverkehr profitieren. „Es wird zusätzliche Linien geben, wir werden wichtige Orte und speziell Schulstandorte noch besser anbinden können. Auch die Verknüpfung mit der Bahn wird verbessert und wir können auch die Betriebszeiten sowohl am Morgen als auch am Abend ausweiten“, fasste Schleritzko einige Punkte zusammen. In der Region Neunkirchen sollen mit dem Start des neuen Angebots im Sommer 2020 künftig 51 statt bisher 46 Bus-Linien unterwegs sein. In der Region Baden profitiert die Bevölkerung von 800.000 zusätzlichen Angebots-Kilometern und in der Region Weinviertel-Ost wird es künftig acht Millionen Angebots-Kilometer geben, das sind um 2,1 Millionen Kilometer mehr als bisher. In der Region Wachau kommt es zu einer Erhöhung der derzeit sehr knappen Umsteigezeiten am Bahnhof Krems und zu einer spürbaren Ausweitung der Angebote in der Stadt Krems. In der Region Tullnerfeld werden etwa 1,3 Kilometer an Angeboten umgesetzt. Insgesamt betreffen die Verbesserungen rund 250 Gemeinden und fast 750.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher.

Die Bürger profitieren von diesen Ausschreibungen auf unterschiedliche Art und Weise. „Es geht darum, umweltfreundliche Bus-Modelle zum Einsatz zu bringen“, so Schleritzko. „Alle neu ausgeschriebenen Fahrzeuge müssen zumindest die Euro VI-Abgasnorm erfüllen. Die Busse sollen barrierefrei sein und WLAN für mobilen Internetzugang bieten“, zählte der Landesrat einige Punkte auf. Die Busse fahren in einem einheitlichen Design und sind dadurch leicht erkennbar, ebenfalls neu und einheitlich sind die Haltestellenausstattungen.

VOR-Planungschefin Andrea Stütz führte aus, dass aktuell rund „1.600 Busse in Niederösterreich im Einsatz sind.“



Quelle: Land Niederösterreich



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