vonRedaktion International
JULI 21, 2026
Niederösterreich
Präsident Wilfing: „Aus dem grünen Leder der Abgeordnetensessel, das fast drei Jahrzehnte Landesgeschichte begleitet hat, entstehen einzigartige Artikel
Die Arbeiten zur Schaffung der Barrierefreiheit im Landtagssaal laufen auf Hochtouren. Immerhin soll der Saal in etwas mehr als einem Jahr wieder als Sitzungsort der Landtagsabgeordneten dienen. Bei den Arbeiten achten Landtagspräsident Karl Wilfing und der Nutzerbeirat darauf, dass diese sparsam und nachhaltig durchgeführt werden. Ein Beispiel dafür sind die Abgeordnetensessel im neuen Saal: Statt neue anzuschaffen werden die rund 30 Jahre alten Möbelstücke umfassend generalüberholt.
Dem bisherigen grünen Leder der Sessel waren die drei Jahrzehnte der Nutzung bereits deutlich anzusehen. Daher werden die Sessel neu bezogen. Dass das Altleder jedoch nicht entsorgt, sondern sinnvoll weiterverwendet wird, geht auf die Initiative von Lisa Minihold-Pipp, Mitarbeiterin des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements im Amt der NÖ Landesregierung, zurück.
„Das rund 30 Jahre alte Leder befindet sich nach wie vor in einem guten Zustand und soll daher nachhaltig weiterverwendet werden. So werden die ehemaligen Sitzflächen und Rücklehnen zu unterschiedlichen Taschenvarianten wie Stiftetaschen oder Laptoptaschen verarbeitet. Damit setzen wir ein weiteres Zeichen dafür, dass wir unser Versprechen eines nachhaltigen Umbaus des Landtagssaals einhalten. Gleichzeitig entstehen aus einem Material, das fast drei Jahrzehnte Landesgeschichte begleitet hat, einzigartige Artikel“, informiert Landtagspräsident Wilfing.
„Mit der GW St. Pölten haben wir einen starken regionalen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam Ideen für die Weiterverwendung entwickelt haben. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Kompetenz diese nun umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mit viel Elan an den ersten Taschen arbeiten“, freut sich Initiatorin Minihold-Pipp über die ersten upgecycelten Lederprodukte.
Quelle: Land Niederösterreich