Eine wesentliche, zukunftsorientierte personelle Weichenstellung im Sozialbereich des Landes Burgenland präsentierte Soziallandesrat Leonhard Schneemann am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz: Der klinische Psychologe Andreas Kollar übernimmt ab sofort bei den Sozialen Diensten Burgenland (SDB) die Fachbereichsleitung für die Bereiche Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene. Künftig verantwortet er inhaltlich den Psychosozialen Dienst und die Kinderpsychiatrie und bildet damit die Klammer über den Erwachsenenbereich sowie den Kinder- und Jugendbereich. „Der Bedarf an psychosozialer Unterstützung steigt spürbar. Menschen aller Altersgruppen und gesellschaftlicher Hintergründe sind zunehmend belastet. Das Spektrum reicht von persönlichen Lebenskrisen und schweren psychischen Erkrankungen über massive familiäre Herausforderungen bis hin zu totaler Überforderung, Einsamkeit oder komplexen, scheinbar ausweglosen Lebenssituationen. Hilfe darf in solchen Situationen kein Spießrutenlauf durch den Behördendschungel sein, sondern muss genau dort ankommen, wo sie dringend gebraucht wird – rasch, unbürokratisch, fachlich exakt abgestimmt, möglichst wohnortnah und vor allem mit klaren, verlässlichen Ansprechpersonen. Der neue Fachbereichsleiter soll hier für eine fachliche Steuerung und Koordination sorgen und die Verknüpfung der einzelnen Bereiche optimieren“, betonte Schneemann.
Das Burgenland verfügt über ein breites und qualitativ hochwertiges psychosoziales und soziales Unterstützungsnetz. Allein die Sozialen Dienste Burgenland (SDB) bündeln mittlerweile mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Pflege-, Betreuungs- und Sozialangeboten, wie dem Psychosozialen Dienst (PAS), der in allen Bezirksvororten mit eigenen Standorten vertreten ist, oder auch der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, die in Eisenstadt, Oberwart und Neusiedl am See junge Menschen bis zum 18. Lebensjahr behandelt.
Landesrat Schneemann erklärte: „Das Angebot ist breit aufgestellt. Die Nachfrage ist jedoch enorm groß. Und daraus ergibt sich eine entsprechend hohe Verantwortung für uns als Land. Genau deshalb reicht das Verwalten des Status quo nicht aus. Wir brauchen jetzt eine noch stärkere fachliche Bündelung und Steuerung, die der neue Fachbereichsleiter übernimmt.“
Die Kernaufgaben des neuen Fachbereichsleiters Andreas Kollar bestehen laut Schneemann darin, „den Erwachsenenbereich und den Kinder- und Jugendbereich konsequent stärker zusammenzudenken, die bestehenden Angebote noch enger und effizienter zu verknüpfen und die Schnittstellen zwischen den einzelnen Institutionen klarer und durchlässiger zu gestalten, um so unnötige Doppelgleisigkeiten konsequent zu vermeiden.“ Weiters soll er die fachlichen Standards im gesamten Land kontinuierlich weiterentwickeln, als zentrale, starke Ansprechperson für alle Akteure zur Verfügung stehen und damit die psychosoziale Versorgung im Burgenland als Ganzes nachhaltig stärken.
Eine Schlüsselrolle soll der neue Fachbereichsleiter Andreas Kollar auch bei der aktuellen Erarbeitung und der anschließenden effektiven Umsetzung eines umfassenden, neuen Psychiatriekonzeptes für das Burgenland übernehmen.
Der klinische Psychologe Andreas Kollar kommt aus der klinischen Praxis und sieht seinen Aufgabenbereich nicht allein bei der Organisation und Struktur: „Es geht immer um Menschen in belastenden Lebenslagen, Kinder- und Jugendliche, Familien, die Unterstützung brauchen. Der erste Fokus liegt auf dem Bereich der Kinder und Jugendlichen. Denn es gilt das System Familie zu erkennen. Die Not eines Kindes bedeutet immer auch die Not einer ganzen Familie. Man kann nicht genug in die Gesundheit der Kinder investieren, denn jedes Kind wird ein Erwachsener. Bei den Erwachsenen geht es um die Behandlung und Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen und schweren psychischen Erkrankungen, aber auch Menschen mit Behinderungen, die meist auch sehr komplexe Bedürfnisse haben. Psychosoziale Belastungen, Behinderungen und komplexe Bedürfnissituationen halten sich nicht an Zuständigkeiten, daher sind Vernetzung, Nähe und regionale Verlässlichkeit besonders wichtig“, so der neue Fachbereichsleiter.
„Gute psychosoziale Angebote müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein und die Übergänge zwischen den einzelnen Institutionen fließend gestaltet werden. Gemeinsam mit den Verantwortungsträgern und Akteuren der einzelnen Institutionen soll daher geschaut werden, wo es strukturelle und personelle Engpässe gibt und noch etwas nachgeschärft werden muss und welche Strukturen beibehalten werden können – das gilt es, gemeinsam mit den verschiedenen Fachstellen herauszuarbeiten. Ein erster Blick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat gezeigt, dass im Burgenland enormes fachliches Knowhow und Engagement vorhanden sind“, so Kollar.
„Unser Ziel ist ein starkes, modernes und gut vernetztes psychosoziales Unterstützungsangebot im Burgenland. Wir lassen im Burgenland niemanden alleine, wenn er oder sie in eine Krise gerät oder Hilfe braucht. Wir wollen und wir schaffen Angebote, die für jede und jeden erreichbar, optimal aufeinander abgestimmt, wohnortnah und maximal wirksam sind“, so Landesrat Schneemann abschließend.
Mit einer feierlichen Eröffnung vergangenen Mittwoch präsentierte die STYX Naturcosmetic GmbH ihre neue STYX Gartenwelt in Ober-Grafendorf. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf anlässlich der Eröffnung dieser neuen Attraktion: „Unternehmer wie Wolfgang Stix investieren in die Region und bringen unser Land nach vorne. Denn er hat in Ober-Grafendorf nicht nur eine Marke, sondern einen florierenden Wirtschaftsbetrieb aufgebaut und damit die ganze Region belebt. Mit der neuen Gartenwelt verbindet er jetzt Naturerlebnis und Erholung und schafft damit einen neuen Anziehungspunkt im Pielachtal.“
„Mit der STYX Gartenwelt möchten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen die Natur mit allen Sinnen erleben können – beim Entdecken, Lernen, Spielen oder Entspannen. Gleichzeitig wollen wir die touristische Attraktivität des Pielachtals stärken und neue Impulse für die Region setzen“, so Unternehmensgründer Wolfgang Stix. Auf rund 20.000 Quadratmetern entstand direkt entlang der Mariazellerbahn ein einzigartiger Schaugarten, kombiniert mit einer abwechslungsreichen Erlebniswelt für Kinder, Familien, Naturfreunde und Ausflugsgäste. Die Gestaltung des Areals erfolgt nach dem „Natur im Garten“-Konzept und legt besonderen Wert auf regionale Pflanzenvielfalt, Nachhaltigkeit und naturnahe Gestaltung. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Areal mit heimischen Pflanzen, duftenden Kräutern, Wasserspielbereich mit Teich sowie zahlreichen Erlebnis- und Ruhebereichen. Ein besonderes Highlight ist auch die nachhaltige Wasserversorgung der Anlage: Ein historischer Brunnen aus der Zeit der Dampflokomotiven versorgt die Teiche und Wasserflächen der Gartenwelt mit frischem Wasser.
Highlights der STYX Gartenwelt sind der Kräuterpfad mit heimischen Pflanzen, die Edelsteinsuche für Kinder, der großzügige Wasserspielbereich mit Teich und Floßfahrten, Natur- und Erlebnisstationen, Ruheplätze und Erholungsbereiche sowie Hochzeits- und Veranstaltungsbereiche. Die Gartenwelt ist ab 3. Juli 2026 jeweils Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
In einer Pressekonferenz blickten heute, Montag, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Intendantin und Regisseurin Nina Blum auf 20 Jahre Märchensommer Niederösterreich zurück. Die ersten zwei Jahre fand dieser in Schloss Thürnthal in Fels am Wagram statt, seit 18 Jahren wird im Schloss Poysbrunn gespielt.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach von einer Erfolgsgeschichte: „Der Märchensommer Poysbrunn ist ein Highlight im niederösterreichischen Kultursommer, stark in der Region verwurzelt, bringt Menschen zusammen, spricht alle Generationen an und verfolgt einen klaren Qualitätsanspruch.“ Gerade der Märchensommer zeige: „Bei uns ist Kunst und Kultur an allen Ecken und Enden des Landes spürbar und erlebbar.“
Das künstlerische Konzept habe sich kontinuierlich weiterentwickelt, führte sie aus: „Heute ist Poysbrunn weit über die Grenzen des Weinviertels hinaus als Märchenhauptstadt Niederösterreichs bekannt.“ Diese erfolgreiche Entwicklung spiegle sich auch in Zahlen wider: „Aus rund 4.300 Besucherinnen und Besuchern pro Saison sind mittlerweile mehr als 16.000 geworden. Insgesamt konnten bereits über 230.000 Gäste begrüßt und 737 Vorstellungen gespielt werden.“ Auch die Zahl der Aufführungen habe sich mehr als verdoppelt – von 20 Vorstellungen in den Anfangsjahren auf heuer rund 45 Produktionen. „Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, würdigte Mikl-Leitner die Arbeit von Intendantin Nina Blum und ihrem Team.
Mit der diesjährigen Produktion „Aschenputtel – neu getanzt“ werde einmal mehr gezeigt, wie bekannte Märchenstoffe mit großer Sorgfalt, Fantasie und Professionalität zeitgemäß interpretiert werden können, so Mikl-Leitner weiters. „Der Märchensommer nimmt sein junges Publikum ernst. Gerade dort, wo Kinder zum ersten Mal mit Theater, Musik und Kultur in Berührung kommen, ist Qualität besonders wichtig“, sagte sie. Kinder seien nicht nur das Publikum von morgen, sondern würden bereits heute durch kulturelle Erlebnisse geprägt. „Der Märchensommer fördert auf spielerische Weise ihr Interesse an Theater und Kultur sowie ihre Kreativität und ihr kritisches Denken“, so Mikl-Leitner.
Sie unterstrich abschließend, von diesem Projekt profitiere die gesamte Region. „Besucherinnen und Besucher nutzen ihren Aufenthalt häufig auch für Ausflüge in die Umgebung, kehren in gastronomische Betriebe ein oder besuchen regionale Sehenswürdigkeiten.“ Dadurch entstehe eine Wertschöpfung, die der gesamten Region zugutekomme.
Intendantin und Regisseurin Nina Blum erzählte von der ersten Idee zum Märchensommer, der aus einem Pixiebuch entstand. Der Märchensommer sei ein interaktives Wandertheater: „Das Publikum rät mit, tanzt mit und ist Teil der Geschichte. Damit wird der Märchensommer für jung und alt interessant.“ Blum meinte zudem, Kinder seien das Publikum, das man besonders ernst nehmen müsse. „Bei Theater für Kinder muss der Qualitätsanspruch besonders hoch sein, denn Kinder spüren, ob man ihnen etwas richtig Gutes anbietet.“
Autorin Michaela Riedl-Schlosser, von Anfang an Teil des Teams, meinte: „In den letzten 20 Jahren sind viele Märchenfiguren und viele Textzeilen lebendig geworden und es ist besonders schön zu sehen, wenn das Publikum Spaß und Freude am Stück hat und Jahr für Jahr gerne wiederkommt.“
Der Poysbrunner Ortsvorsteher Franz Vinzens gratulierte zum 20-jährigen Jubiläum und meinte: „Gäbe es den Märchensommer nicht, gäbe es unser Märchendorf Poysbrunn nicht.“ Märchen seien in Poysbrunn omnipräsent – beispielsweise mit rund 50 fixen Märchenfiguren und vielen märchenhaften Veranstaltungen das ganze Jahr über - der ganze Ort identifiziere sich damit.
In der heutigen Pressekonferenz wurde auch das heurige Stück „Aschenputtel – neu getanzt“ vorgestellt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler Patrizia Leitsoni (Aschenputtel), Barbara Kramer (Stiefmutter), Johannes Kemetter (Schuh von Aschenputtel), Christian Kohlhofer (weiße Taube) und Gudrun Nikodem-Eichenhardt (bunte Taube) erzählten über ihre Rollen und sangen zwei Stücke aus „Aschenputtel – neu vertanzt“.
Ebenso heuer auf Schloss Poysbrunn zu sehen: „Code Red!“, ein Wandermärchen für Erwachsene.
Alle Informationen zum Märchensommer online auf www.maerchensommer.at
In der jüngsten Sitzung des NÖ Wohnungsförderungsbeirates wurde die Förderung der Sanierung von 1.067 Wohnungen sowie von 5 Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, 9 Geschäftslokalen und 2 Wohnheimen im mehrgeschossigen Wohnbau mit einem jährlichen Zuschuss von 1 Million Euro positiv begutachtet. Dies ergibt über die Gesamtlaufzeit 19,2 Millionen Euro. Positiv beurteilt wurden im Wohnungsneubau zudem 2.102 Wohneinheiten, 2 Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, 11 Geschäftslokale und 1 Wohnheim mit einem jährlichen degressiven Zuschuss von 10,5 Millionen Euro. Dies ergibt über die Gesamtlaufzeit 92,3 Millionen Euro sowie ein Darlehen in Höhe von 11,87 Millionen Euro. Weiters wurden 840 Wohneinheiten in der Eigenheimerrichtung vorgelegt. Für diese neuen Wohneinheiten wurden Darlehen in Höhe von 31,5 Millionen Euro sowie Einmalzuschüsse in Höhe von 5,85 Millionen Euro positiv begutachtet. Für die Eigenheimsanierung von 1.173 Wohneinheiten wurden nicht rückzahlbare jährliche Annuitätenzuschüsse in Höhe von 2,5 Millionen Euro auf die Dauer von zehn Jahren – dies ergibt 25 Millionen Euro – sowie nicht rückzahlbare Einmalzuschüsse in Höhe von mehr als 32.000 Euro positiv begutachtet.
„Gerade in Zeiten steigender Bau- und Energiekosten ist es besonders wichtig, weiterhin leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum für die Menschen in Niederösterreich zu schaffen. Mit den heutigen Beschlüssen setzt das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem NÖ Wohnungsförderungsbeirat ein klares Zeichen für soziale Sicherheit, regionale Wertschöpfung und eine nachhaltige Zukunft“, betont Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Diese Projekte würden in weiterer Folge der NÖ Landesregierung zur Bewilligung vorgelegt. Der NÖ Wohnungsförderungsbeirat setze u. a. mit 3.196 Wohneinheiten und 3 Wohnheimen im großvolumigen Bereich sowie mit 2.013 Wohneinheiten im kleinvolumigen Bereich und einem Volumen von 185,7 Millionen Euro einen wichtigen Impuls.
Nähere Informationen: www.noe-wohnbau.at
Die Fachschule Pyhra bewies beim renommierten Bewerb „Kasermandl in Gold“ in Wieselburg erneut, dass ihre Käse- und Milchprodukte aus dem Perschlingtal zur österreichischen Spitzenklasse zählen. Vier Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen stehen zu Buche. Als krönenden Abschluss sicherte sich die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Pyhra beim „Goldenen Stanitzel“ Gold mit der Höchstpunktezahl für ihr Beeren-Sorbet sowie zweimal Bronze für Bananeneis und Apfelsorbet. „Es ist eine herausragende Leistung, sich Jahr für Jahr gegen die starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet zu behaupten. Der Grundstein dafür wird im Ausbildungszweig ‚Lebensmitteltechnik‘ gelegt, wo hochwertige Produkte mit zeitgemäßen Produktionsmethoden erzeugt werden“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Produktveredelung stärkt die landwirtschaftliche Direktvermarktung als wichtiges wirtschaftliches Standbein und steht für regionale Wertschöpfung sowie gesicherte Herkunft“, so Teschl-Hofmeister.
„Die Preise unterstreichen die fachliche Kompetenz unserer Lehrkäserei im Bereich Milchtechnologie und kommen direkt der Ausbildungsqualität unserer Schülerinnen und Schüler zugute“, erklärt Fachlehrerin Martina Sieder, die auch betont: „Regionale Lebensmittel in höchster Qualität herzustellen, ist nicht nur ein Anspruch, sondern ein zentrales Element der Ausbildung an der Fachschule Pyhra.“ Direktor Josef Sieder sieht in den Erfolgen einen wichtigen Impuls: „Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wertvoll Qualität und gesicherte Herkunft sind – damit können bäuerliche Betriebe bei Konsumentinnen und Konsumenten punkten und wirtschaftlich erfolgreich sein.“
Die Medaillen im Überblick: Bei den Prämierungen konnte der Betrieb zahlreiche Auszeichnungen erzielen. Beim „Kasermandl“ wurden der Kyrnberger Grillkäse sowie das Pfirsich-Marillen-, Vanille- und Waldbeerjoghurt jeweils mit Gold ausgezeichnet. Silber erhielten der Kyrnberger Frischkäse, Camembert, Schnittkäse, die Wachauer Symphonie und der Bockshornkäse. Mit Bronze wurden das Produkt Chilomato sowie die Käsebällchen prämiert. Auch beim „Goldenen Stanitzel“ war der Betrieb erfolgreich: Das Beeren-Sorbet wurde mit Gold ausgezeichnet, während das Bananeneis und das Apfelsorbet jeweils eine Bronzemedaille erhielten.
Heute, Mittwoch, endete das dreitägige Bundesfinale des Jugendredewettbewerbs 2026 in Wien. Zehn Tiroler LandessiegerInnen traten mit ihren selbstgewählten Themen gegen die TeilnehmerInnen der anderen Bundesländer an. Dabei konnten drei Tiroler TeilnehmerInnen Stöckerlplätze erringen: Lilian Kilic belegte in der Kategorie „Klassische Rede“ der Mittleren Schulen den dritten Platz, Adriane Sofia Aschaber erreichte in der Kategorie „Klassische Rede“ der Polytechnischen Schulen den zweiten Platz und Ilian Foidl sicherte sich in der Kategorie Spontanrede ebenfalls Rang zwei. Um Tirols SiegerInnen persönlich gratulieren zu können, lädt sie LRinAstrid Mair ins Landhaus in Innsbruck ein.
„Als Jugendlandesrätin von Tirol gratuliere ich herzlich unseren Tiroler Redetalenten, die mit viel Elan, persönlicher Überzeugung und großem Einsatz am Bundesfinale teilgenommen haben. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, dass wir so viele junge Talente in unserem Land haben, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung engagiert und mutig wahrnehmen. Gerade in der heutigen Zeit leisten sie damit einen unverzichtbaren Beitrag für eine demokratische Gesellschaft und sind auch Vorbilder für unsere Jugend“, betonte LRin Astrid Mair zum Tiroler Erfolg in Wien und resümierte: „Alle, die hier angetreten sind, haben auf ihre Art und Weise für sich und ihr Leben gewonnen. Ich bin überzeugt davon, dass mit der Teilnahme am Jugendredewettbewerb das Selbstvertrauen gestärkt wird und man als Persönlichkeit von diesem Engagement stark profitiert.“
Die Stockerlplatzierungen der Tiroler BundesfinalistInnen:
Weiters erfolgreich teilgenommen:
Von 27. bis 30. Mai 2027 richtet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) die World Dog Show in Tulln aus und holt damit eine der bedeutendsten kynologischen Veranstaltungen der Welt nach Österreich. Mit der offiziellen Staffelübergabe durch den Welthundeverband FCI (Federation Cynologique Internationale) von Italien an Österreich im Rahmen der World Dog Show 2026 in Bologna übernahm der ÖKV nun offiziell die Gastgeberrolle der nächsten Welthundeausstellung von der italienische Hundeorganisation ENCI (Ente Nazionale della Cinofilia Italiana). Die World Dog Show gilt als jährlicher globaler Treffpunkt für Menschen, die ihre Leidenschaft für Hunde teilen, für verantwortungsvolle Hundezucht, internationale Freundschaften, gelebte Gemeinschaft und die besondere Verbindung zwischen Mensch und Hund und zieht tausende Aussteller und Hunde, Hundezüchterinnen und -züchter, Richterinnen und Richter sowie Hundeliebhaber aus aller Welt an.
„Wir verstehen die World Dog Show als ein internationales Forum für Austausch, Freundschaft und die gemeinsame Leidenschaft für gesunde Hunde, verantwortungsvolle Hundezucht und qualitätvolle Hundeausbildung. Menschen aus unterschiedlichsten Ländern kommen hier zusammen, knüpfen neue Kontakte, pflegen langjährige Freundschaften und teilen die Freude an ihren Hunden. Genau diese besondere Atmosphäre macht die World Dog Show einzigartig“, erklärt ÖKV-Präsident Philipp Ita anlässlich der Staffelübergabe bei der World Dog Show 2026 in Bologna. „Wir gratulieren unseren italienischen Kollegen von der ENCI unter der großartigen Führung von Präsident Dino Muto für die erfolgreiche Ausrichtung der diesjährigen World Dog Show. Als Land mit starker kynologischer Geschichte und Tradition übernehmen wir die Gastgeberrolle mit viel Herzblut“, so Präsident Ita und der Leiter des Organisationsteams Peter F. Berchtold. „Österreich macht sich startklar: Die Hundewelt kann sich auf 2027 freuen!“
Im Mittelpunkt der jährlichen Veranstaltung stehen bei den Richterinnen und Richtern Gesundheit, Wesen, Funktionalität und die nachhaltige Entwicklung der einzelnen Hunderassen. Gleichzeitig lebt die World Dog Show von der Begeisterung und Leidenschaft jener Menschen, die Hunde als wichtigen Teil ihres Lebens verstehen. Internationale Ausstellungen wie die World Dog Show schaffen jene besondere Atmosphäre, in der Menschen aus aller Welt ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam mit ihren Hunden unvergessliche Momente erleben.
„Verantwortungsvolle Hundezucht braucht Transparenz, Fachwissen und internationalen Dialog. Die World Dog Show bringt Menschen zusammen, die sich mit großem Engagement für gesunde Hunde und den Erhalt der Vielfalt der Hunderassen und deren Wesen und Gesundheit einsetzen. Und es ist ein Fest der internationalen Hundegemeinschaft: voller Emotionen, spannender Wettbewerbe, persönlicher Begegnungen und echter Freude am Leben mit Hunden“, so Ita.
Die organisatorischen Vorbereitungen für die World Dog Show 2027 laufen bereits seit Monaten. Das Organisationsteam unter der Leitung des international erfahrenen Allround-Richters Peter F. Berchtold arbeitet gemeinsam mit einem breit aufgestellten Team des ÖKV an der Umsetzung des Großereignisses in Tulln.
Die Bedeutung Österreichs innerhalb der internationalen Kynologie ist historisch gewachsen. Der Österreichische Kynologenverband wurde bereits 1909 gegründet und war 1911 neben Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden eine der 5 Gründungsnationen des internationalen Hundeverbands FCI (Fédération Cynologique Internationale), der heute 97 Mitgliedsländer zählt. Österreich zählt damit international zu den historischen Kernländern der internationalen Kynologie und des Hundewesens. Zudem stammen mit der Tiroler Bracke, der Brandlbracke, der Steirischen Rauhaarbracke, der Alpenländischen Dachsbracke und dem Österreichischen Pinscher fünf weltweit anerkannte Hunderassen aus Österreich. Diese kynologische Tradition verbindet der ÖKV bis heute mit einem klaren Bekenntnis zu gesunden und wesensstarken Hunden, verantwortungsvoller Hundezucht, wissenschaftlicher Weiterentwicklung und internationaler Zusammenarbeit. Bereits zum fünften Mal findet die Welthundeausstellung in Österreich statt: Nach Innsbruck 1976, Tulln 1986, Wien/Budapest 1996 und Salzburg 2012 nun erneut in Tulln.
Über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV)
Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV), gegründet 1909, ist der Dachverband von über 100 österreichischen Mitgliedsvereinen, die sich mit der Hundezucht, Haltung, Erziehung, Ausstellung, Ausbildung und Prüfung des Hundes beschäftigen und über mehr als 58.000 Mitglieder verfügen. Als Gründungsmitglied der Fédération Cynologique Internationale (FCI) zählt der ÖKV zu den traditionsreichsten kynologischen Organisationen der Welt. 2027 richtet der ÖKV die World Dog Show in Österreich aus und übernimmt damit die Gastgeberrolle für eines der bedeutendsten kynologischen Ereignisses weltweit, das auch eine immense wirtschaftliche und touristische Wertschöpfung für die Region bedeutet.
Über die World Dog Show
Die Welthundeausstellung / World Dog Show wird jährlich von einem Mitgliedsland der Fédération Cynologique Internationale (FCI) ausgerichtet und zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen der weltweiten Hundeszene. Die WDS ist die größte Hundeausstellung innerhalb der FCI und eine der größten Hundeausstellungen der Welt. Sie wird seit 1971 jährlich durchgeführt und dauert vier bis sechs Tage. Der Austragungsort wechselt jährlich, die Organisation der Ausstellung obliegt jeweils einem nationalen kynologischen Dachverband innerhalb der FCI, im Schnitt werden auf der Welthundeausstellung mehr als 10.000 Hunde ausgestellt. Neben den Schauen aller 9 FCI-Hunderassegruppen werden im Rahmen der Welthundeausstellung auch Wettbewerbe in Agility, Obedience und anderen Disziplinen durchgeführt. Die besten Hunde jeder Hunderasse und die Gewinner der übrigen Wettbewerbe erhalten den Titel eines Weltsiegers. 2026 fand die WDS in Bologna/Italien statt, 2028 wird Mexiko Gastgeberland sein.
Graz (8. Juni 2026).- Kaum eine Ressource ist für unser Leben so bedeutend wie der Boden. Er liefert die Grundlage für rund 95 Prozent unserer Nahrungsmittel und spielt eine zentrale Rolle im Wasserkreislauf: Etwa 80 Prozent unseres Trink- und Nutzwassers durchfließen ihn. Als komplexes Gefüge aus mineralischen Bestandteilen, Humus sowie zahlreichen Organismen speichert und filtert er Wasser und Nährstoffe. Dadurch schafft er die entscheidenden physikalischen, chemischen und biologischen Bedingungen für das Wachstum von Pflanzen und die Erhaltung funktionierender Ökosysteme.
Einige Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen:
Ein Quadratmeter Boden kann in den oberen 30 cm bis zu 1,6 Billiarden Lebewesen enthalten.Ein mittelgründiger Boden ist in der Lage, rund 200 mm pflanzenverfügbares Wasser zu speichern.Böden nehmen etwa 20 Prozent der CO?-Emissionen auf.
Anders als Wasser und Luft ist Boden nicht mobil und daher besonders verletzlich. Einmal kontaminiert oder zerstört, lässt er sich nur mit großem Aufwand wiederherstellen. Hinzu kommt, dass seine natürliche Regeneration äußerst langsam verläuft: Die Bildung von nur zwei Millimetern neuer Bodenschicht dauert je nach Standort zwischen 250 und 500 Jahren. Dadurch wird deutlich, wie kostbar und schützenswert diese Lebensgrundlage ist.
Der Boden zählt zu unseren wertvollsten und zugleich schützenswertesten Lebensgrundlagen. Umso wichtiger ist es, den Lebensraum Boden stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Diesem Ziel widmen sich die Abteilung 10 (Land- und Forstwirtschaft, Referat Boden- & Pflanzenanalytik) und die LFS Grottenhof mit einer ebenso informativen wie eindrucksvollen Initiative. Der Bodencubus lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Perspektive zu wechseln und in die verborgene Welt unter unseren Füßen einzutauchen. Im Jahr 2026 tourt die Ausstellung durch ganz Österreich und macht dabei auch in der Steiermark Halt. Seit 1. Juni bis 4. September ist der Bodencubus an der LFS Grottenhof in Graz zu erleben.
Auf anschauliche und leicht verständliche Weise vermittelt der Bodencubus die faszinierenden Lebensräume und Prozesse im Inneren des Bodens. Er macht sichtbar, wie vielfältig, lebendig und unverzichtbar diese Ressource ist, und schafft Bewusstsein für ihren Schutz - gerade in einer Zeit, in der Böden zunehmend unter Druck geraten.
„Der Boden ist die Grundlage unseres Lebens. Er sichert unsere Ernährung, speichert Wasser, bindet CO? und bietet unzähligen Organismen einen Lebensraum. Für unsere Bäuerinnen und Bauern ist ein gesunder Boden das wichtigste Kapital – er bildet die Grundlage für hochwertige Lebensmittel, stabile Erträge und eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft. Gleichzeitig ist Boden eine begrenzte und besonders schützenswerte Ressource. Mit dem Bodencubus gelingt es auf beeindruckende Weise, die verborgene Welt unter unseren Füßen sichtbar zu machen und das Bewusstsein für den Wert gesunder Böden zu stärken“, betont Landesrätin Simone Schmiedtbauer.
Was findet man im Bodencubus?
Betritt man den Durchgang, so bekommt man den Eindruck, als sei man geschrumpft und im Inneren des Bodens. Durch die Bodenröhre schlängelt sich ein XXL-Regenwurm begleitet von weiteren überdimensionalen Bodentierchen wie etwa Springschwänze, Pseudoskorpione und Asseln. Ergänzt wird die Ausstellung durch sogenannte Bodenmonolithe (originale Bodenprofile aus Österreich) sowie leicht verständliche Infotafeln.
Der Bodencubus kann zu den Öffnungszeiten des Hofladens der LFS Grottenhof in Graz besichtigt werden.
Tief betroffen zeigt sich das MuseumsQuartier vom Tod von Elfie Semotan am 06. Juni: Die bedeutende österreichische Fotografin hat erst vor wenigen Monaten anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des MuseumsQuartier die aktuelle Kampagne „25 Porträts der Generation MQ“ auf Einladung von MQ Direktorin Bettina Leidl realisiert. Dafür porträtierte sie Wegbegleiter:innen, Künstler:innen und Persönlichkeiten, die mit dem MuseumsQuartier auf besondere Weise verbunden sind.
Die entstandene Serie „Generation MQ” ist ein eindrucksvolles Vermächtnis ihres unverwechselbaren fotografischen Blicks. Umso berührender ist, dass Elfie Semotan dabei selbst vor die Kamera trat.
„Mit Elfie Semotan verbindet mich eine langjährige und bereichernde Zusammenarbeit. 2021 realisierten wir im Kunst Haus Wien die große Retrospektive ,Haltung und Pose‘. Zuletzt hat Elfie Semotan sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Präzision der MQ Kampagne ,Generation MQ‘ gewidmet. Sie hat bis ins kleinste Detail mit Neugier und Lebensfreude mit den Porträtierten gearbeitet. Elfie Semotan war weit mehr als eine herausragende Künstlerin. Ihr Tod erfüllt mich mit großer Trauer. Wir werden sie sehr vermissen.“
– Bettina Leidl, Direktorin des MuseumsQuartier Wien
Mit Elfie Semotan verliert Österreich eine der prägendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Fotografie. Als Künstlerin von internationalem Rang verstand sie es, wie kaum eine andere, Menschen, Haltungen und Geschichten sichtbar zu machen. Ihr Gespür für Atmosphäre, ihre künstlerische Radikalität und ihre unerschöpfliche Neugier werden in ihren Arbeiten weiterleben.
Seit Mai dieses Jahres schmücken die Porträts der MQ Kampagne von Elfie Semotan den Wiener Stadtraum. 25 Persönlichkeiten holte Semotan vor die Kamera. Sie selbst wurde von Christoph Thanhoffer fotografiert und ist die „Plus 1” von 25 Protagonist:innen. Der Schweizer Kreativdirektor Beda Achermann hat die Porträts künstlerisch erweitert und mit Werken aus dem mumok und Leopold Museum überlagert. Persönliche Zitate der Proträtierten ergänzen die Sujets. So entsteht ein vielstimmiges Bild jener „Generation MQ“, die sich über gemeinsames Tun, Erleben und Denken definiert.
Elfie Semotan formulierte ihre Beziehung zum MQ wie folgt: „Das MQ ist wichtig, ein Glück, eine Bereicherung. Hier gibt es, was ich zum Leben brauche.”
Die Publikation „Generation MQ“ begleitet die Kampagne und versammelt alle 25 Porträts von Elfie Semotan, sowie Texte mit Anekdoten und Erinnerungen der Protagonist:innen an das MQ. Das Magazin liegt zur freien Entnahme im MuseumsQuartier auf.
Malerische Gassen, kunstvolle Fassaden und authentisches Kopfsteinpflaster prägen das Bild der 13 Altstädte im Schweizer Kanton Aargau. Historische Städtchen, die Geschichte nicht hinter Museumsmauern verstecken, sondern hautnah erlebbar machen. Verwinkelte Wege führen vorbei an Brunnen, kleinen Boutiquen und Cafés, während Kultur, Kulinarik und Lebensfreude die Altstädte mit fröhlichem Treiben erfüllen.
Kunsthäuser, Märkte, Stadtführungen und kleine Bühnen verwandeln historische Kulissen in lebendige Treffpunkte. Mal führt ein Rundgang zurück in die Habsburgerzeit, mal öffnet sich hinter alten Mauern eine junge Kulturszene mit Theater, Musik oder Veranstaltungen unter freiem Himmel. Gerade im Sommer entfalten die Städte ihren besonderen Reiz: Menschen genießen die Sonne an lauschigen Plätzen, entdecken regionale Spezialitäten in Gartenrestaurants und lassen sich von kulturellen Highlights begeistern.
Ob Aarau mit seinen berühmten Dachgiebeln, das tief mit den Habsburgern verwurzelte Rheinfelden oder das charmante Zofingen: Jede Altstadt hat ihren eigenen Charakter. Im Kloster Muri bei Bremgarten ruhen die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaares. Historische Orte wie Baden und Laufenburg sind bis heute vom kulturellen Erbe vergangener Jahrhunderte geprägt, während Städte wie Brugg, Lenzburg, Bad Zurzach und Aarburg mit nahegelegenen Schlössern und Klöstern begeistern.
Besonders eindrücklich erlebt man die Altstädte bei einer geführten Tour: Über 120 Stadtführerinnen und Stadtführer erzählen Fakten und Anekdoten zum Staunen, Schmunzeln und manchmal sogar ein wenig zum Gruseln.
Der Aargau verbindet Kultur, Genuss und Historie auf authentische, angenehm entspannte Weise – ganz ohne Großstadttrubel. Und genau das macht seine Altstädte so einladend und liebenswert.
Weitere Informationen: aargautourismus.ch
Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) und die Fachhochschule Salzburg haben offiziell den Kooperationsvertrag für ein gemeinsames Masterprogramm unterzeichnet. Mit dem Studium „Applied AI in Healthcare“ reagieren die Partnerinstitutionen auf den steigenden Bedarf an Fachkräften, die Künstliche Intelligenz sicher und praxisnah im Gesundheitswesen anwenden können. Geplanter Start: Oktober 2026.
Künstliche Intelligenz verändert die Gesundheitsversorgung grundlegend indem sie Prozesse beschleunigt, Diagnosen präzisiert und den Zugang zu medizinischen Leistungen erleichtert. Das Masterprogramm „Applied AI in Healthcare“ befähigt Studierende, diese Transformation aktiv mitzugestalten – an der Schnittstelle von Technologie, Medizin und Gesellschaft. Das zweijährige, englischsprachige Programm (120 ECTS) richtet sich an Berufstätige im Gesundheitsbereich mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Ein besonderer Fokus liegt darauf, auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne ausgeprägten technischen Hintergrund einen fundierten und praxisnahen Einstieg zu ermöglichen.
Das neue Masterprogramm ist der erste gemeinsam entwickelte Studiengang der beiden Bildungseinrichtungen. An der FH Salzburg wird Studierenden schrittweise fundierte Kompetenzen in Datenanalyse und KI-Methoden vermittelt, während die PMU am Standort Salzburg und das Universitätsklinikum Salzburg die klinische Perspektive miteinbringen. So lernen die Teilnehmenden, wie KI-Lösungen erfolgreich in den Versorgungsalltag integriert werden – von der Entwicklung bis zur verantwortungsvollen Anwendung.
„Mit ‚Applied AI in Healthcare‘ schaffen wir ein zukunftsweisendes Ausbildungsangebot, das modernste technologische Kompetenzen mit klinischer Exzellenz verbindet. Unser Ziel ist es, Gesundheitsfachkräfte dazu zu befähigen, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und wirksam zum Nutzen von Patient*innen einzusetzen."
Annemarie Weißenbacher, Rektorin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Dominik Engel, Rektor der Fachhochschule Salzburg ergänzt:
„Die FH Salzburg bringt in dieses gemeinsame Masterprogramm ihre starke Kompetenz in den Bereichen Data Science, Künstliche Intelligenz und angewandte Digitalisierung ein. Unser Fokus liegt darauf, Studierenden – auch ohne tiefen technischen Hintergrund – die Methoden und Werkzeuge der KI so zu vermitteln, dass sie in der Praxis im Gesundheitswesen unmittelbar nutzbar werden. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag, um Innovationen sicher und wirksam in die Versorgungspraxis zu bringen.“
Im Verlauf des Studiums erwerben die Teilnehmenden fundierte Kenntnisse in Artificial Intelligence, Machine Learning und Data Science und werden befähigt, diese gezielt in klinischen Umgebungen anzuwenden. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf der Entwicklung von Modellen, sondern insbesondere auf der Integration von KI-Lösungen in reale Versorgungsprozesse und -systeme.
Das Programm ist ein zentraler Beitrag zur Digitalisierungsstrategie des Landes Salzburg und stärkt den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort nachhaltig.
Eckdaten
Nähere Infos unter: www.fh-salzburg.ac.at/aih
Zur Anmeldung: https://anmeldung.pmu.ac.at/home
Fußball-Welt- und Europameisterschaften sorgen für Euphorie, insbesondere die Teilnahme der österreichischen Nationalmannschaft begeistert heimische Fußballfans. Allerdings haben diese sportlichen Großevents ihre Schattenseiten: Sie bringen in diesem Zeitraum ein erhöhtes Einbruchsrisiko mit sich. Eine aktuelle Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zeigt, dass während großer Turniere im Schnitt rund 11 Prozent mehr Einbrüche in Wohnungen und Häuser verzeichnet werden als in vergleichbaren Zeiträumen ohne Events. Ein besonders deutlicher Anstieg zeigte sich bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien: Aufgrund der Zeitverschiebung fanden viele Spiele erst spät abends oder nachts statt – eine Zeit, in der Einbrüche generell am häufigsten sind. Während dieser WM geschahen rund 20 Prozent mehr Einbrüche – der Höchstwert im gesamten Beobachtungszeitraum. „Die Fußball-WM ist nicht nur ein Fest für Fans, sondern leider auch eine Gelegenheit für Kriminelle – erhöhte Wachsamkeit kann helfen, Risiken zu minimieren, vor allem wenn die WM in Übersee stattfindet“, erklärt Wiener-Städtische-Vorstandsdirektorin Doris Wendler.
Mit Blick auf die kommende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada zeigt sich eine ähnliche Ausgangslage. Auch hier werden zahlreiche Spiele aufgrund der Zeitverschiebung zu später Stunde übertragen. Damit könnte sich ein vergleichbarer Effekt wie 2014 ergeben. „Die WM in Brasilien hat gezeigt, wie stark sich die Anstoßzeiten auf die Einbruchszahlen auswirken können. Für die kommende WM ist daher besondere Vorsicht geboten“, so Wendler weiter.
Langfristig zeigt die Analyse jedoch einen positiven Trend: Seit dem Höhepunkt im Jahr 2014 sind die Zahlen gesunken. Zuletzt lagen die Werte bei rund 15 Einbrüchen pro Tag während eines Turniers. „Diese Entwicklung zeigt, dass sich Präventionsmaßnahmen und ein gestiegenes Sicherheitsbewusstsein positiv auswirken. Dennoch bleibt das Risiko während Großevents erhöht“, so Wendler. Ein Sonderfall war die WM 2022 in Katar, die erstmals im Winter stattfand. Angesichts der ungewöhnlichen Austragung im November bzw. Dezember gab es kein Public Viewing und keine Fanmeilen – und damit weniger Gelegenheiten für Einbrüche.
Mit Blick auf das kommende Turnier ist daher Wachsamkeit geboten. Was können Fußball-Fans machen, um Einbrüche in Wohnungen und Häuser bestmöglich zu verhindern? Einfache Sicherheitsmaßnahmen wie das konsequente Versperren von Türen und Fenstern und das Wegräumen möglicher Einstiegshilfen wie Leitern, Werkzeuge oder Kisten können helfen, das Risiko deutlich zu reduzieren und die WM ohne bitteren Beigeschmack in vollen Zügen zu genießen.
(08.06.2026, Schladming) - Fünf Tage, fünf Konzerte, fünf Musikrichtungen und 31.000 begeisterte Besucherinnen und Besucher: Das erste Summer-Opening Schladming-Dachstein hat eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in diesem neuen Veranstaltungsformat steckt. Mit Scooter, Sarah Connor, Roland Kaiser, Rainhard Fendrich und Plácido Domingo wurde Schladming-Dachstein am vergangenen Wochenende vom 3. bis 7. Juni zum musikalischen und touristischen Mittelpunkt Österreichs und feierte einen Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Von Dance über Pop und Schlager bis hin zu Austropop und Klassik zeigte das erste Summer-Opening im Schladminger Planai Stadion eine außergewöhnliche musikalische Bandbreite und sorgte für einen fulminanten Saisonstart in der Region Schladming-Dachstein. Insgesamt besuchten 31.000 Gäste die Konzerte - noch einmal mehr als ursprünglich erwartet. Besonders erfreulich: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Konzertabende für einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region und kombinierten Musikgenuss mit den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in Schladming-Dachstein.
Besucherstromanalyse zeigt hohe Attraktivität des Formats
Die Besucherstruktur (Durchschnitt aller fünf Konzerte) unterstreicht die hohe Attraktivität des neuen Eventformats: Rund 61 Prozent der Gäste waren weiblich, das Durchschnittsalter lag bei knapp 40 Jahren. 69 Prozent der Besucherinnen und Besucher kamen aus Österreich, weitere 19 Prozent aus Deutschland. Besonders stark vertreten waren darüber hinaus Gäste aus Tschechien, der Slowakei, der Schweiz und Ungarn. Die durchschnittliche Anreise betrug beachtliche 249 Kilometer. Innerhalb Österreichs kamen die meisten Gäste aus der Steiermark, Wien, Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich.
Veranstalter Klaus Leutgeb zieht starke Bilanz nach der Premiere
Auch Veranstalter Klaus Leutgeb zieht nach den fünf Konzerttagen ein äußerst positives Fazit. Besonders die Resonanz aus Tourismus, Wirtschaft, Gastronomie, Hotellerie und Handel habe seine Erwartungen übertroffen: „Ich hätte im ersten Jahr nicht erwartet, dass das Feedback aus allen Bereichen so stark ausfällt. Vor allem die Qualität des Publikums, die Aufenthaltsdauer der Gäste und die wirtschaftlichen Impulse für die Region wurden immer wieder hervorgehoben. Auch die mediale Reichweite liegt deutlich über unseren Erwartungen. Für Schladming-Dachstein war das Summer-Opening wirtschaftlich und medial ein echter Volltreffer.“
Musikalische Vielfalt und beste Bedingungen
Musikalisch präsentierte sich das erste Summer-Opening Schladming-Dachstein so vielfältig wie kaum ein anderes Eventformat in Österreich. Den Auftakt machte Scooter mit einer energiegeladenen Dance-Show, gefolgt von Sarah Connor, die mit ihren emotionalen Songs und ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz begeisterte. Roland Kaiser verwandelte das Planai Stadion in eine riesige Mitsing-Arena, während Austropop-Legende Rainhard Fendrich mit seinem Jubiläumsprogramm für nostalgische und zugleich mitreißende Momente sorgte. Den krönenden Abschluss bildete Weltstar Plácido Domingo, der dem Summer-Opening mit einem außergewöhnlichen Klassikabend einen würdigen und international hochkarätigen Schlusspunkt setzte. Gemeinsam machten die fünf Künstler Schladming-Dachstein für fünf Tage zum musikalischen Mittelpunkt Österreichs. Ebenso erfreulich: Auch das Wetter spielte letztlich mit. Trotz wechselhafter Prognosen entwickelte sich jeder Veranstaltungstag positiv und sorgte für beste Bedingungen auf dem Gelände.
Schladming-Dachstein als Ganzjahresdestination mit Großevents
Mit dem Summer-Opening wurde ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Region gesetzt. Nach dem rekordverdächtigen Ski-Opening im Winter ergänzt das neue Veranstaltungsformat den Veranstaltungskalender im Sommer und stärkt Schladming-Dachstein als Ganzjahresdestination. Gemeinsam bilden Ski-Opening und Summer-Opening zwei starke Säulen, die weit über die Grenzen der Steiermark hinaus Aufmerksamkeit erzeugen und neue Gästegruppen in die Region bringen. Möglich wurde dieses Projekt durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Leutgeb Entertainment Group, dem Tourismusverband Schladming-Dachstein, der 4-Berge-Skischaukel Schladming mit Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm, der Stadt Schladming sowie zahlreichen Partnern aus der Region.
Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Klaus Leutgeb offen für eine Fortsetzung: „Das Summer-Opening hat gezeigt, welches Potenzial Schladming zum Start in den Sommer hat. Die Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen hat funktioniert – und die Gäste länger in der Region gehalten. Wir haben enorm viel investiert: in Qualität, Produktion und ein Erlebnis auf internationalem Niveau. Jetzt wird entscheidend sein, ob Tourismus, Bergbahnen und Region diesen Weg gemeinsam weitergehen wollen. Wenn ja, bin ich jederzeit bereit, auch 2027 wieder das Maximum für Schladming herauszuholen. So wie wir das seit zehn Jahren und 27 Konzerten tun – mit viel Arbeit, Schweiß und Herzblut.“
www.schladming-dachstein.at
ZITATE / STATEMENTS:
Andreas Keinprecht (Vorsitzender Tourismusregion Schladming-Dachstein):
„Mit dem Summer-Opening haben wir heuer erstmals ein starkes Zeichen zum Auftakt in die Sommersaison gesetzt. Der Sommer hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ebenso bedeutenden Reisezeit entwickelt wie der Winter – die Gästezahlen liegen mittlerweile auf einem vergleichbaren Niveau. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist nur möglich, wenn eine ganze Region an einem Strang zieht. Unser besonderer Dank gilt dem Veranstalter Klaus Leutgeb, den Bergbahnen sowie allen engagierten Menschen, die das Sommer- Opening mittragen und mitgestalten. Gerade dieses starke Miteinander zeichnet Schladming-Dachstein aus und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer Region. Das Sommer-Opening zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn wir gemeinsam an einem Ziel arbeiten und unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse bieten.“
Mathias Schattleitner (Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein):
„Das erste Sommer-Opening in Schladming zeigt deutlich, wie erfolgreich sich die Region als Ganzjahresdestination positioniert hat. Besonders erfreulich ist das große nationale und internationale Interesse: Viele Gäste reisten eigens für das Sommer-Opening in unsere Region und machten es zu einem Ereignis mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Steiermark hinaus. Das Sommer-Opening unterstreicht, wofür Schladming-Dachstein steht: eine moderne, internationale Tourismusregion mit einem attraktiven Angebot für das ganze Jahr.“
Peter Weichbold (Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen):
„Fünf Künstler, fünf Musikrichtungen, fünfmal beste Stimmung – vielfältiger hätte das Summer-Opening kaum sein können. Besonders erfreulich ist, dass viele Konzertbesucher auch die Gelegenheit genutzt haben, tagsüber unsere Berge und ihre Angebote zu erleben. Es war ein würdiger Auftakt für die Sommersaison in der Region Schladming-Dachstein.“
Daniel Berchthaller (Geschäftsführer Reiteralm Bergbahnen):
„Fünf Konzerte, unglaubliche Künstler:innen, ein langes Wochenende und unzählige Gänsehautmomente für unsere vielen Gäste, aber auch für unsere einheimische Bevölkerung, die voll mitgegangen ist. Das erste Summer-Opening hat die ganze Erlebnisregion Schladming-Dachstein regelrecht zum Beben gebracht. Für uns als Reiteralm war dieses Auftakt-Wochenende einmal mehr der beste Beweis dafür, welche touristische Strahlkraft durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt aller Partner, allen voran Klaus Leutgeb und sein Team, TV Schladming-Dachstein, Reiteralm und die anderen Skiberge entstehen kann. Wir, als Reiteralm, sind sehr stolz hier als wichtiger Partner dabei zu sein.“
Klaus Hofstätter (Geschäftsführer Hauser Kaibling Bergbahnen):
„Mit dem Summer Opening ist uns ein stimmungsvoller Start in die Sommersaison gelungen. Die großartige Atmosphäre bei allen fünf Konzerten und die vielen positiven Rückmeldungen haben uns sehr gefreut. Ein großes Dankeschön an alle, die mit ihrem Einsatz zum Erfolg des Summer-Openings beigetragen haben.“
Anlässlich der Pride betont Pride Biz Austria die zentrale Bedeutung von Fairness, Zugehörigkeit und Chancengleichheit in der Arbeitswelt. Mit Initiativen wie der Auszeichnung Meritus, dem Forschungspreis sowie der aktiven Mitgestaltung des European Pride Business Network setzt die Organisation auf einen Ansatz, der Werte mit messbarer Wirkung verbindet.
„Pride ist für uns weit mehr als Sichtbarkeit. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen Menschen ihr Potenzial voll entfalten können. Unternehmen, die Vielfalt ernst nehmen, investieren nicht nur in Fairness, sondern auch in Innovation, Fachkräftebindung und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg“, sagt Lukas Burian, Präsident von Pride Biz Austria.
Dabei gehe es nicht um Symbolpolitik, sondern um konkrete Veränderungen in Organisationen, Führungsstrukturen und Unternehmenskulturen.
Aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass noch viel zu tun bleibt: Nur 38 % der befragten Wiener Unternehmen berücksichtigen die Zielgruppe LGBTIQ+ aktiv in ihrem Diversity Management. Besonders Großunternehmen und Dienstleistungsunternehmen sind hier weiter, während KMUs häufiger an fehlenden Ressourcen und mangelndem Wissen scheitern.
„Belonging beginnt dort, wo Menschen nicht mehr überlegen müssen, welche Teile ihrer Identität sie sichtbar machen dürfen. Wer Zugehörigkeit schafft, stärkt psychologische Sicherheit, Vertrauen und die Qualität der Zusammenarbeit. Das ist keine private Frage einzelner Beschäftigter, sondern eine Führungsaufgabe“, betont Clar Gallistl, Co-Vorsitz von Pride Biz Austria.
Pride Biz Austria setzt seit Jahren auf die Verbindung von Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft. Ein wichtiger Baustein dabei ist der Forschungspreis der Organisation, der bereits seit 2004 wissenschaftliche Arbeiten und Projekte auszeichnet und neue Erkenntnisse für Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitswelt sichtbar macht. Noch bis zum 8. Juli läuft aktuell die Einreichfrist für den Forschungspreis. Eingereicht werden können wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten – darunter Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten – ebenso wie Publikationen und Projekte.
„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung brauchen wir mehr wissenschaftliche Evidenz und weniger Bauchgefühl. Deshalb ist unser Forschungspreis so wichtig. Er macht sichtbar, welche Maßnahmen tatsächlich wirken und wie Unternehmen, Institutionen und Organisationen inklusive Arbeitswelten erfolgreich gestalten können“, so Burian.
Gallistl verweist darauf, dass Ausgrenzung häufig subtil und strukturell wirke:
„Ausgrenzung entsteht oft nicht durch offene Ablehnung, sondern durch Unsichtbarkeit, Schweigen oder fehlende Strukturen. Fairness bedeutet deshalb mehr als Toleranz. Es bedeutet, aktiv Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen dazugehören können. Genau dort beginnt Belonging.“
Pride Biz Austria versteht Pride daher nicht nur als Anlass zum Feiern, sondern als Auftrag für die Zukunft: eine Arbeitswelt zu gestalten, in der Menschen gesehen, gehört und respektiert werden – und in der Fairness, Belonging und Leistung gemeinsam zum Erfolg beitragen.
Aktuell engagieren sich bereits rund 40 Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit Pride Biz Austria für mehr LGBTIQ+ Inklusion in der Arbeitswelt. Die Organisation versteht sich dabei als Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Community. Gemeinsam mit bestehenden und zukünftigen Partner:innen möchte Pride Biz Austria diesen Weg weitergehen und inklusive Arbeitswelten aktiv mitgestalten.
Mit der Spezialausgabe WER WIRD ORF-CHEF:IN? startet OKTO am Dienstag, den 9. Juni 2026 um 20:35 Uhr mit der Sendereihe BREAKING MEDIA im Community TV und liefert damit topaktuellen Content zur Wahl der ORF Generaldirektion am 11. Juni 2026. Die Produktion von PULS 4 und JOYN wird auch zukünftig auf OKTO zu sehen sein.
Eine Sondersendung mit einer Länge von einer Stunde und 49 Minuten bildet den Auftakt einer bisher einmaligen Kooperation zweier privater Fernsehanstalten: Unter der Leitung von BREAKING MEDIA-Moderatorin Gundula Geiginger treffen sechs der insgesamt 13 zugelassenen Kandidant:innen für die neue ORF Generaldirektion aufeinander: Eva Schütz (Herausgeberin und Gründerin von Exxpress), Kathrin Zierhut-Kunz (kaufmännische Geschäftsführerin von ORF III), Lisa Totzauer (TV-Magazin-Chefin des ORF), Clemens Pig (CEO der Austria Presse Agentur), Johannes Larcher (Medienmanager, u.a. früher bei HBO Max und Hulu) und Markus Breitenecker (ehem. COO, ProSiebenSat. 1 und PULS 4-Gründer) stellen sich den kritischen Fragen.
In einem zweiten Teil diskutieren vier Medieninsider bei PRO UND CONTRA-Moderatorin Manuela Raidl die Zukunft des ORF und der österreichischen Medienpolitik: Barbara Tóth (leitende Redakteurin des Falter), Hans Mahr (Medienmanager, u.a. früher bei RTL und Krone), Leonhard Dobusch (ORF-Stiftungsrat) und Peter Westenthaler (ORF-Stiftungsrat) sind hier eingeladen.
Die aktuelle Spezialausgabe ist die mittlerweile 19. Folge des Medienmagazins BREAKING MEDIA, das sich mit wichtigen Fragen eines demokratischen Landes auseinandersetzt. Medienminister Andreas Babler war in dem Talkformat ebenso schon zu Gast wie profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer, Dok1-Host Lisa Gadenstätter oder der Medienethinker Luis Paulitsch. Der thematische Bogen spannt sich von einer bevorstehenden Reform der Medienförderung über den Rücktritt des ORF-Generalintendanten Roland Weißmann und das Handyfasten-Experiment bis hin zur Medienfreiheit in Ungarn und den Eurovision Song Contest.
Eine Streife der Polizei Hörsching befand sich am 7. Juni 2026 gegen 18:15 Uhr aufgrund einer Schlange in einem Garagenpark in Hörsching. Während die Polizisten auf die zur Tierrettung verständigte Feuerwehr warteten, nahmen sie im Nahbereich eindeutigen und intensiven Cannabisgeruch wahr. Etwa 100 Meter entfernt konnten sie einen 27-Jährigen aus dem Bezirk Ried und einen 29-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land auf frischer Tat beim Konsum von Suchtmitteln betreten. Zudem stellten die Polizisten rund fünf Gramm Cannabis sicher. Beide Beschuldigte zeigten sich hinsichtlich des Erwerbs und Besitzes sowie zum Konsum von Suchtmittel geständig.
Nach Abschluss der Amtshandlung konnte die Schlange, die Anlass des ursprünglichen Einsatzes war, von der Feuerwehr fachgerecht aus der Garage entfernt und in Sicherheit wieder ausgesetzt werden.
Die Welser Polizei wurde am 7. Juni 2026 gegen 22:30 Uhr aufgrund einer Schlägerei zwischen mehreren Personen in die Vogelweiderstraße beordert. Beim Eintreffen standen mehrere Beteiligte des Raufhandels auf der Straße und schrien wild durcheinander. Mehrere Personen gaben an, mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein, und dass die Täter kurze Zeit vor Eintreffen der Streifen geflüchtet seien. Nach ersten Ermittlungen gerieten zwei verschieden Gruppen körperlich aneinander, wobei jeweils die andere Gruppe als Initiator der Schlägerei bezichtigt wurde. Alle Personen gaben an, dass ein 19-Jähriger eine Pistole aus dem Auto geholt und alle Personen mit dem Umbringen bedroht habe. Dem Raufhandel sowie der Gefährlichen Drohung sei schon ein länger andauernder Streit vorausgegangen. Die flüchtigen Teilnehmer der Gruppe konnten nach kurzer Fahndung aufgegriffen werden. Bei dem 19-Jährigen wurde eine täuschend echt aussehende Airsoft Waffe gefunden und sichergestellt. Beim Durchsuchen des PKW eines 18-Jährigen wurden unter anderem Sturmhauben, zwei weitere Spielzeugpistolen und ein Baseballschläger gefunden. Der Hauptbeschuldigte 19-Jährige und die Mitbeschuldigten zeigten sich geständig. Bei dem Raufhandel wurden alle Beteiligten leicht bzw. unbestimmten Grades verletzt.
Kurz vor 4:00 Uhr wurden Polizeistreifen im Rahmen einer Alarmauslösung über einen Einbruch in ein Juweliergeschäft alarmiert. Im betroffenen Einkaufszentrum konnten Polizisten in der Folge eine eingebrochene Auslagenscheibe der betroffenen Juwelierfiliale feststellten. Dabei hatten bislang unbekannte Täter offenbar das Fenster gewaltsam geöffnet und im Anschluss Schmuckstücke in bislang unbekannter Schadenshöhe gestohlen. Die Täter flüchteten vorerst unerkannt. Eine polizeiliche Spurensicherung am Tatort wurde vorgenommen. Die Ermittlungen laufen.
Lennestadt (ots) -
Die Feuerwehr Lennestadt wurde am heutigen Tag durch die automatische Brandmeldeanlage eines holzverarbeitenden Betriebes in Oedingen alarmiert. Entsprechend der geltenden Alarm- und Ausrückeordnung entsandte die Leitstelle zunächst einen Löschzug zur Einsatzstelle.
Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung. Nach einer Verpuffung in einer Absauganlage waren eine deutliche Rauchentwicklung sowie kleinere Flammen feststellbar. Aufgrund der Lageeinschätzung und des erhöhten Gefahrenpotenzials in dem Betrieb wurden umgehend weitere Einheiten mit dem Einsatzstichwort "Industriebrand" nachalarmiert.
Die ersten Löschmaßnahmen erfolgten mittels CO?-Löschern. Diese zeigten jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Parallel dazu gelang es den Einsatzkräften, die Verbindung zwischen der betroffenen Absauganlage und dem angeschlossenen Pelletsilo zu unterbrechen. Dadurch konnte eine Brandausbreitung auf die Siloanlagen erfolgreich verhindert werden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden gezielte Löschmaßnahmen mit Schaummittel eingeleitet, die schließlich die gewünschte Wirkung zeigten. Das Feuer konnte dadurch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Anschließend folgte eine aufwendige Nachlöscharbeit. Um versteckte Glutnester sicher lokalisieren und ablöschen zu können, musste die Absauganlage in Teilen demontiert und geöffnet werden. Hierzu gingen mehrere Trupps der Feuerwehr vor, teilweise unter Atemschutz. Die Glutnester wurden gezielt freigelegt und abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand auf die betroffene Anlage begrenzt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
An dem Einsatz beteiligt waren die Löschgruppen Oedingen, Elspe, Oberelspe, Meggen, Halberbracht und Grevenbrück sowie der Einsatzleitwagen aus Saalhausen. Darüber hinaus unterstützten das Deutsche Rote Kreuz Lennestadt, der Malteser Hilfsdienst Oedingen sowie die Polizei die Maßnahmen vor Ort.
Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte im Einsatz.
Kurz nach 14.30 Uhr lenkte eine 60-jährige Wienerin ihr Wohnmobil auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien. Im Bereich Markt Allhau platzte am Fahrzeug ein Reifen, wodurch die Lenkerin die Kontrolle über das Wohnmobil verlor.
In weiterer Folge kippte das Fahrzeug um und kam auf der linken Fahrzeugseite zwischen dem ersten Fahrstreifen und dem Pannenstreifen zum Liegen. Die 60-Jährige sowie ihre 58-jährige Beifahrerin konnten das Fahrzeug selbstständig und unverletzt verlassen.
Der vorsorglich alarmierte Rettungshubschrauber C16 sowie die Kräfte des Rettungsdienstes wurden an der Unfallstelle nicht mehr benötigt. Für die Bergung des Wohnmobils musste die A2 in Fahrtrichtung Wien für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden.
Das beschädigte Fahrzeug wurde geborgen und abtransportiert. Die Reinigung der Unfallstelle erfolgte durch die ASFINAG sowie die freiwillige Feuerwehr Markt Allhau.
Aufgrund der Sperre kam es zu einem Rückstau von rund sieben Kilometern.
Essen-Schönebeck, Aktienstraße, 07.06.2026, 13:56 Uhr (ots) -
Am gestrigen Sonntagnachmittag, 07.06.2026, wurde die Feuerwehr Essen durch mehrere Anrufer zu einer gemeldeten Rauchentwicklung auf der Aktienstraße im Stadtteil Schönebeck alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein freistehendes, leerstehendes Gebäude mit einer Grundfläche von etwa acht mal fünf Metern in voller Ausdehnung in Flammen. Das Brandobjekt befand sich auf einem stark zugewachsenen Gelände. Das Feuer drohte, auf ein benachbartes, ebenfalls leerstehendes Gebäude überzugreifen, weshalb weitere Einsatzkräfte nachgefordert wurden.
Umgehend wurde ein Löschangriff mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei handgeführten Strahlrohren eingeleitet. Zusätzlich kam eine Drehleiter zur Unterstützung der Brandbekämpfung von außen zum Einsatz. Aufgrund der erschwerten Zugänglichkeit des Geländes mussten sich die Einsatzkräfte zunächst mit einer Motorkettensäge einen Zugang durch die stark gewachsene Vegetation rund um das Brandobjekt schaffen.
Im weiteren Einsatzverlauf führte die hohe Brandintensität zum Einsturz von Teilen der Decke des Gebäudes. Aus Sicherheitsgründen konnte die Brandbekämpfung daraufhin ausschließlich von außen fortgeführt werden. Das Gebäude wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Durch eine Riegelstellung zum benachbarten Gebäude sowie gezielte Löschmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften, die weitere Brandausbreitung zu verhindern. Der Brand konnte anschließend unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden.
Für die Dauer der rund eineinhalbstündigen Einsatzmaßnahmen musste die Aktienstraße im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt werden.
Im Einsatz befanden sich zwei Löschzüge sowie mehrere Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Essen, der Führungsdienst, der Rettungsdienst der Stadt Essen sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Borbeck mit rund 50 Einsatzkräften.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.
Gegen 20:15 Uhr unternahm eine 36-Jährige aus dem Bezirk Südoststeiermark mit einem kürzlich erworbenen Pkw eine Fahrt durch das Stadtgebiet von Feldbach. Als sie anschließend zu ihrer Wohnadresse zurückkehrte und in die dortige Zufahrt einbiegen wollte, verlor sie aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Pkw prallte in weiterer Folge gegen die Glasfassade eines angrenzenden Firmengebäudes. Durch die Kollision wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudefassade erheblich beschädigt. Zudem wurde ein im Gebäude befindlicher Kopierer beschädigt.
Die Freiwillige Feuerwehr Feldbach führte die erforderlichen Aufräum- und Sicherungsarbeiten durch. Die 36-Jährige befindet sich derzeit in Ausbildung zum Erwerb der Lenkberechtigung der Klasse B.
Aufgrund bereits absolvierter Fahrstunden habe sie sich ausreichende fahrpraktische Kenntnisse zugetraut. Wie es zum Unfall kommen konnte, konnte sie selbst nicht angeben.
Ein durchgeführter Alkovortest verlief negativ. Die Lenkerin wird angezeigt.
Rendsburg (ots) -
Am Montag, 08.06.2026, wurde der Löschzug Gefahrgut des Kreises Rendsburg-Eckenförde und die Freiwillige Feuerwehr Hohenwestedt in den Morgenstunden zu einem Einsatz nach Padenstedt zu einem Gefahrstoff-Einsatz gerufen. Bei einem Feuer auf einem Bauernhof in Padenstedt wurde u.a. ein Container zerstört, wo Gefahrstoffe gelagert wurden. Das Feuer wurde am frühen Morgen durch die Freiwilligen Feuerwehren Padenstedt, Ehndorf und Hohenwestedt gelöscht. Unter Beaufsichtigung der Unteren Wasserbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde wurde das Gefahrgut unter Zuhilfenahme von Chemikalienschutzanzügen (CSA) sicher aufgenommen. Insgesamt wurden bei diesem Einsatz ca. 80 Feuerwehrleute eingesetzt. Über die Ursache des Feuers sowie Schadenshöhe kann keine Angabe gemacht werden.
Im Zeitraum vom 13. Mai bis 5. Juni 2026 wurden zwei Frauen aus dem Bezirk Wolfsberg unabhängig voneinander Opfer eines sogenannten "Task-Scams". Dabei wurden die Geschädigten von bislang unbekannten Tätern über einen Messenger-Dienst kontaktiert und mit vermeintlich lukrativen Online-Jobs angeworben. Zu ihren Aufgaben zählte unter anderem das Bewerten von Unterkünften auf einer Reisebuchungsplattform.
Zu Beginn erhielten die Frauen für die durchgeführten Bewertungen tatsächlich kleinere Geldbeträge, wodurch das Vertrauen in die Seriosität des Angebots gestärkt wurde. In weiterer Folge wurden sie jedoch aufgefordert, zur Freischaltung angeblich höherer Gewinne mehrere Überweisungen auf verschiedene Konten zu tätigen.
Eine der Frauen wurde darüber hinaus zur Eröffnung eines Kontos auf einer Trading-Plattform verleitet und tätigte Kryptowährungstransaktionen in Höhe von mehreren tausend Euro. Der zweiten Geschädigten entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.
Bad Bergzabern (ots) -
Bereits am Dienstag, 2. Juni wurde durch Kräfte der Polizeiinspektion Bad Bergzabern die Einhaltung der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit überwacht. Im durch Verkehrszeichen 325 gekennzeichneten verkehrsberuhigten Bereich in der Marktstraße/Königstraße/Marktplatz wurden zwischen 09:40h und 11:40h insgesamt 34 Fahrzeuge festgestellt, welche sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgabe hielten. In solchen verkehrsberuhigten Bereichen gelten folgende Ge- und Verbote:
1. Wer ein Fahrzeug führt, muss mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
2. Wer ein Fahrzeug führt, darf den Fußgängerverkehr weder gefährden noch behindern; wenn nötig, muss gewartet werden.
3. Wer zu Fuß geht, darf den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
4. Wer ein Fahrzeug führt, darf außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen nicht parken, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen und zum Be- oder Entladen.
5. Wer zu Fuß geht, darf die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt.
6. Verlassen der Zone: Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich in eine andere Straße einfährt, muss allen anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewähren (hier gilt nicht "Rechts vor Links", sondern § 10 StVO)
Am 07.06.2026 in der Zeit von 21:15 bis 22:00 Uhr zog über das Ortsgebiet von Brückl, Bezirk St. Veit an der Glan ein schweres Gewitter mit Starkregen. In weiterer Folge kam es im Ortsgebiet zu mehreren Kellerüberflutungen, welche von der Freiwillige Feuerwehr Brückl behoben werden konnten.
Gegen 22:15 Uhr kam es im Bereich der B82 (Seeberg Bundesstraße), zwischen zu mehreren kleineren Murenabgängen, wodurch die Bundesstraße teilweise verlegt wurde. Aufgrund der Verunreinigungen musste die B82 bis 00:20 Uhr halbseitig gesperrt werden. Durch die Straßenmeisterei Eberstein konnte die Fahrbahn mittels Bagger und Kehrmaschine wieder gereinigt werden.
Der Magdalenenweg in Brückl wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Brückl in Fahrtrichtung Süden aufgrund eines weiteren Murenabganges und einer unterspülten Fahrbahn gesperrt. Die Zufahrt nach "Hart" ist einspurig befahrbar.
Minden (ots) -
Ein Zeuge verständigte am Sonntag (7. Juni) die Wasserschutzpolizeiwache Minden, weil er von der Brücke 140 (Bayernring - Minden) auf dem Mittellandkanal (Kilometer 100) einen Ölfilm feststellte.
Der Kanal war teilweise über die gesamte Breite und über eine Länge von mehreren 100 Metern verschmutzt. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Eine Rückverfolgung der Ölspur führt in Höhe des Kilometers 99,3 zu einem leeren und geöffneten Ölkanister. Ob dieser in Zusammenhang mit der Gewässerverunreinigung stehen könnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Die Wasserschutzpolizei fertigte eine Strafanzeige infolge der Gewässerverunreinigung und sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Bochum (ots) -
Am Montag gegen 13:45 Uhr wurde die Feuerwehr Bochum zu einem Einsatz am Werner Hellweg unweit der Hauptfeuer- und Rettungswache in Werne alarmiert. Auf einer Straßenbaustelle war ein Kipplaster während des Kippvorgangs umgestürzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich, dass das Fahrzeug nicht vollständig auf der Seite lag, jedoch in einer instabilen Position stand. Der Fahrer befand sich unverletzt im Führerhaus, konnte dieses aber nicht eigenständig verlassen. Zunächst sicherte die Feuerwehr den LKW gegen ein weiteres Umkippen. Anschließend wurde der Fahrer über das Seitenfenster mithilfe einer Leiter aus dem Führerhaus gerettet. Die Rettung verlief ruhig und ohne Komplikationen, der Fahrer blieb unverletzt. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle abgesichert. Die weitere Bergung des Fahrzeugs erfolgt durch eine spezialisierte Fachfirma. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Werne sowie die Ausbildungseinheit TOJ im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 14:10 Uhr beendet werden.
Hattstedt (ots) -
Am vergangenen Freitag, den 05.06.2026, wurden in der Straße Westerwiede in Hattstedt mehrere Verkehrsschilder, die Straße, eine Sitzbank und ein Mülleimer mit schwarzer Farbe besprüht.
Zeugen stellten die Beschädigungen gegen 22:00 Uhr fest. Zu diesem Zeitpunkt soll die Farbe noch feucht gewesen sein, sodass die Tat vermutlich kurz zuvor begangen wurde. Der Schaden wird auf etwa 1300 EUR geschätzt.
Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zu dem Täter oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 04846/2079950 oder per E-Mail an Hattstedt.Pst@polizei.landsh.de bei der Polizeistation Hattstedt zu melden.
Minden/Duisburg (ots) -
Ein Zeuge verständigte am Sonntag (7. Juni) die Wasserschutzpolizeiwache Minden, weil er von der Brücke 140 (Bayernring - Minden) auf dem Mittellandkanal (Kilometer 100) einen Ölfilm feststellte.
Der Kanal war teilweise über die gesamte Breite und über eine Länge von mehreren 100 Metern verschmutzt. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Eine Rückverfolgung der Ölspur führt in Höhe des Kilometers 99,3 zu einem leeren und geöffneten Ölkanister. Ob dieser in Zusammenhang mit der Gewässerverunreinigung stehen könnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Die Wasserschutzpolizei fertigte eine Strafanzeige infolge der Gewässerverunreinigung und sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Waldeck (ots) -
In den Abendstunden des 04. Juni 2026 befuhr eine Person auf einem Motorroller einen Waldweg zwischen Affoldern und Hemfurth. Aus bislang unbekannten Gründen verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte mit diesem einen ca. acht Meter Abhang hinunter in den Affolderner See. Während der Motorroller mit Beschädigungen im Wasser verblieb, konnte sich der Fahrer unverletzt aus dem Wasser retten. Anstatt nun zügig die Bergung des Motorrollers zu veranlassen, verließ der Fahrer den Ereignisort in unbekannte Richtung. Am Motorroller entstand Sachschaden.
Am 06.06.2026 gegen Mittag ging ein Vater mit seinem Sohn auf dem Waldweg spazieren. Hierbei konnten sie den Motorroller im Uferbereich des Affolderner Sees unter Wasser durchschimmern sehen. Der Vater kontaktierte daraufhin die Polizei.
Durch Beamte der Wasserschutzpolizei Waldeck konnte das Fahrzeug wasserseitig mit einem Polizeiboot begutachtet werden. Ein Kennzeichen war nicht mehr aufzufinden. Die Einsatzkräfte stellten bei der Begutachtung fest, dass der Schlüssel noch im Zündschloss steckte und sich im Inneren des Motorrollers Hinweise auf den Halter befanden. Die Freiwillige Feuerwehr Edertal konnte den Motorroller mittels Feuerwehrboot bergen und an Land verbringen. Leichte Betriebsflüssigkeiten, welche in den Affolderner See gelangten, wurden abgebunden.
Die Polizei ermittelt derzeit gegen den Halter des Rollers, einen 42-jährigen Bad Wildunger, der im Verdacht steht, das Fahrzeug gefahren und im See zurückgelassen zu haben. Der Verursacher muss nun mit einem Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung und ein Verfahren gegen naturschutzrechtliche Bestimmungen rechnen. Zudem wird ihm der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edertal in Rechnung gestellt.
Lüchow-Dannenberg (ots) -
Samtgemeinde Elbtalaue/Lk. Lüchow-Dannenberg (lmb) Am Sonntagvormittag sind bei einem Unfall auf dem Elbdeich bei Grippel-Laase drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Zwei PKW waren in einer Kurve frontal zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls war eines der beiden Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und erst am Fuße des Deichs zum Stehen gekommen. Dort befreiten die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren aus Gusborn, Dannenberg und Laase eine eingeklemmte Person mit schwerem Gerät aus dem massiv zerstörten Fahrzeug. Alle drei an dem Unfall Beteiligten wurden ins Krankenhaus gebracht. Um einen Hund, der sich ebenfalls in einem der Fahrzeuge befunden hatte, kümmerte sich eine Anwohnerin. Die Ortsfeuerwehr Laase sicherte die Unfallstelle ab. Die Deichstraße war am Sonntag für mehrere Stunden gesperrt. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort, um den verunfallten Menschen zu helfen und die Schäden zu beseitigen.
Ein 34-jähriger Mann aus Klagenfurt fuhr am 07.06.2026 um 19:30 Uhr mit seinem Pkw auf der Seltenheimer Straße in Klagenfurt am Wörthersee, als dieser folglich den vor ihm fahrenden Pkw anhielt, um eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Die Anhaltung erfolgte mittels LED-Balken, welcher nach vorne hin ein blaues Licht ausstrahlte und auf dem der Schriftzug "Einsatz" eingeblendet wurde. Im Zuge der angemaßten Amtshandlung gab sich der 34-jährige als "Zivilpolizist" aus und beschwerte sich über die Fahrweise des Lenkers, einem 68-jährigen Mann aus dem Bezirk Klagenfurt Land. Nach Aufforderung des Lenkers, seinen Dienstausweis vorzuweisen, entfernte sich der 34-jährige, stieg in seinen Pkw und fuhr davon. Der 34-jährige konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Er wird angezeigt.
Sonsbeck (ots) -
Montag, 08.06.2026, 06:28 Uhr, Einsatz 028/2026 - Nach einem Unfall zwischen zwei LKW auf der A57 lief aus einem Auflieger eine brennbare Flüssigkeit aus. Die beiden LKW-Fahrer blieben unverletzt.
Am Montagmorgen wurden die Einheiten Sonsbeck und Hamb sowie der Rettungsdienst mit dem Meldebild "H3 LKW-Unfall" auf die A57 in Fahrtrichtung Krefeld gerufen. Aufgrund sprachlicher Hürden beim Notruf waren die genaue Örtlichkeit und weitere Details zunächst unklar.
Die Unfallstelle wurde schließlich auf der A57 in Fahrtrichtung Krefeld zwischen den Anschlussstellen Uedem und Sonsbeck gefunden. Dieser Autobahnabschnitt ist der Feuerwehr Kevelaer als Einsatzbereich zugewiesen. Zwei Sattelzüge waren miteinander kollidiert und ca. 500 Meter voneinander entfernt zum Stehen gekommen. Beide LKW-Fahrer wurden vom Rettungsdienst gesichtet, waren jedoch bei dem Unfall unverletzt geblieben.
Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass ein Auflieger, der mit Gefahrguttafeln gekennzeichnet war, seitliche Beschädigungen aufwies und eine Flüssigkeit auslief. Der Einsatz wurde daraufhin als sog. CBRN-Einsatz geführt (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren).
Die zuständige Feuerwehr Kevelaer wurde nachgefordert, der Leiter der Feuerwehr Kevelaer übernahm die Einsatzleitung. In der Folge arbeiteten die Feuerwehr Sonsbeck und Kevelaer zur Gefahrenabwehr eng zusammen:
Ein Gefahrenbereich um den verunfallten LKW wurde festgelegt und gekennzeichnet, hierzu musste die Autobahn in Fahrtrichtung Krefeld komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Sonsbeck stellte den Brandschutz mit Löschschaum und Löschpulver sicher. Eine erste Stoffermittlung ergab, dass der LKW mehrere hundert Kleingebinde verschiedener Stoffe der Kategorie "Farben und Farbzubehörstoffe" geladen hatte, deren Dämpfe leicht entzündlich sind und explosionsfähige Atmosphären bilden können.
Im weiteren Verlauf gingen zwei Atemschutztrupps der Feuerwehren Sonsbeck und Kevelaer gemeinsam zum Auflieger vor, um das genaue Ausmaß des Gefahrgutaustritts weiter zu erkunden. Hierbei stellte sich heraus, dass lediglich ein Gebinde beschädigt worden war.
Die Feuerwehr Kevelaer übernahm daraufhin die weiteren Maßnahmen zur Gefahrenabwehr an der Einsatzstelle, die Feuerwehr Sonsbeck konnte um kurz nach 9 Uhr einrücken. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt konnte auch die linke Fahrspur wieder freigegeben werden, sodass die in der Vollsperrung wartenden Verkehrsteilnehmer weiterfahren konnten.
Für die Feuerwehr Sonsbeck waren bis zu 31 Einsatzkräfte für rund drei Stunden im Einsatz. Anschließend erfolgte die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft. Außerdem an der Einsatzstelle tätig waren die Feuerwehr Kevelaer, Kräfte des Kreisfeuerwehrgerätehauses des Kreises Kleve in Goch, der stellvertretende Kreisbrandmeister des Kreises Kleve, der Rettungsdienst der Rettungswache Xanten, die Autobahnpolizei sowie die Autobahn GmbH des Bundes.
Am 07.06.2026 unternahmen ein 47-jähriger Mann und eine 40-jährige Frau aus Klagenfurt eine Wanderung vom Remscheniggraben, Gemeinde Eisenkappel-Vellach, Bezirk Völkermarkt, in Richtung Uschowa.
Gegen 12:00 Uhr, im Bereich des "kleinen Felsentores", auf ca. 1500m Seehöhe, stießen die beiden Wanderer auf eine Ziege, welche offensichtlich nicht über eine Felsstufe, mit Seilversicherung, kam. Der 47-jährige versuchte der Ziege über die Felsen zu helfen und kam dabei aus eigenem zu Sturz. Er schaffte es nicht mehr das Seil zu erfassen und stürzte ca. 10-15 Meter über felsiges Gelände ab. Der Mann war kurzzeitig nicht ansprechbar und wurde unbestimmten Grades verletzt. Die 40-jährige stieg umgehend zum Verletzten ab alarmierte die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 47-jähiurge mit dem Rettungshubschrauber C11 mittels Taus geborgen und anschließend ins Klinikum Klagenfurt gebracht.
Im Einsatz standen: AEG Wolfsberg/Völkermarkt 1 EB; Polizei Bad Eisenkappel 2 EB; Bergrettung Bad Eisenkappel 12 Personen
Ratingen (ots) -
Bislang unbekannte Täterinnen oder Täter haben in der Nacht auf Samstag (6. Juni 2026) einen Altkleidercontainer in Ratingen in Brand gesetzt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Folgendes war nach aktuellen Erkenntnissen geschehen:
Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte gegen 1:40 Uhr Feuerwehr und Polizei, weil er an der Minoritenstraße auf Höhe der Hausnummer 10 einen brennenden Altkleidercontainer festgestellt hatte. Der brennende Container auf dem Parkplatz konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell gelöscht werden, sodass ein Übergreifen des Feuers verhindert werden konnte.
Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen: Wer hat zur Tatzeit ungewöhnliche Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zu möglichen Täterinnen oder Tätern geben? Die Wache in Ratingen ist jederzeit unter der Nummer 02102 9981-6210 zu erreichen.
Bonn (ots) -
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Bonn wurden gegen 08:24 Uhr zu einem Brand in einem Sportstudio an der Pützchens Chaussee in Bonn-Beuel alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits von außen eine Rauchentwicklung erkennbar. Ursache war ein Feuer im Saunabereich der Sportstätte.
Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein und konnte so eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Parallel dazu wurden sämtliche Bereiche des Gebäudes kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr darin aufhielten. Alle Anwesenden hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Der Rauch hatte sich im gesamten Objekt ausgebreitet, weshalb umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich waren. Hierzu kam das LUF 60, ein mobiler Großlüfter, zum Einsatz.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 35 Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen Beuel und Bad Godesberg sowie der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Beuel und Geislar vor Ort. Während des Einsatzes wurde die Feuer- und Rettungswache Beuel durch die Löscheinheiten Holzlar, Holtorf und Geislar besetzt.
Der Einsatz war gegen 11:20 Uhr beendet. Verkehrseinschränkungen gab es keine.
Leinefelde (ots) -
Am Sonntagabend kam es gegen 22.40 Uhr zu dem Brand eines Autos in der Robert-Koch-Straße. Durch Kameraden der örtlichen Feuerwehr wurde das Fahrzeug vom Hersteller Renault abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden von etwa zehntausend Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
Beamte der Polizeiinspektion Eichsfeld sowie der Kriminalpolizei Nordhausen kamen zum Einsatz und leiteten Ermittlungen ein. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei in Heilbad Heiligenstadt unter der Telefonnummer 0361/5743 67 100 entgegen.
Ein 44-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg lenkte am 07.06.2026 gegen 16:00 Uhr seinen Pkw auf der Ettendorfer Landesstraße L143 im Gemeindegebiet von St. Andrä, Bezirk Wolfsberg, in nördliche Richtung. Dabei überholte er trotz Gegenverkehrs einen Pkw und bog danach in eine Gemeindestraße ein. Anschließend setzte er zahlreiche Geschwindigkeitsübertretungen. Eine Polizeistreife nahm die Übertretungen wahr und versuchte den Pkw-Lenker mit Blaulicht und Folgetonhorn sowie Lautsprecher anzuhalten. Dieser entzog sich jedoch der Anhaltung und es gelang ihm kurzfristig die Flucht.
Der 44-jährige konnte aber kurz darauf zu Fuß von einer weiteren Polizeistreife lokalisiert und angehalten werden. Die Aufforderung zum Alkotest verweigerte er. Der Führerschein wurde elektronisch und physisch gegen Bestätigung vorläufig abgenommen. Der Pkw konnte in der Nähe in einem Waldstück aufgefunden werden. Der 44-jährige wird angezeigt.
Ludwigsdorf, BAB4, Görlitz (ots) -
In den frühen Morgenstunden gegen 01:35 Uhr wurde am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf / BAB 4 ein VW Sharan mit polnischen Kennzeichen in die Grenzkontrolle geleitet. Bereits beim Anhalten zeigten sich beim 54-jährigen Fahrer deutliche Ausfallerscheinungen; der polnische Staatsangehörige kam erst einige Meter nach der Kontrolllinie zum Stehen.
Die Beamten wiesen den Mann daraufhin in das Kontrollzelt ein. Dort kam es zunächst zu Verständigungsproblemen, die jedoch nicht auf einer Sprachbarriere beruhten. Mit glasigen Augen und unsicherem Gang verließ der Fahrer anschließend das Fahrzeug, um den Kofferraum zu öffnen. Auf Nachfrage erklärte er, keine alkoholischen Getränke konsumiert zu haben.
Ein anschließender Atemalkoholtest widerlegte diese Angabe deutlich: Das Gerät zeigte zunächst 2,25 Promille an, bei einer zweiten Messung kurz darauf sogar 2,33 Promille. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei Sachsen übergeben.
Beamte des Autobahnpolizeireviers Bautzen leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein, ordneten eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt.
Brakel (ots) -
Ein 64-jähriger Autofahrer ist am Freitag, 5. Juni, auf der K39 bei Brakel-Hembsen von der Straße abgekommen und hat sich überschlagen. Einen Tag später starb er im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls.
Der 64-Jährige war mit seinem schwarzen Dacia auf der K39 von Modexen kommend in Fahrtrichtung Hembsen unterwegs, als er gegen 8 Uhr in einer leichten Rechtskurve aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Das Auto überschlug sich und kam links von der Fahrbahn in einem Graben auf dem Dach zum Liegen. Der Mann musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde anschließend schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Dort erlag er am Samstag, 6. Juni, seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen, Hinweise auf weitere Unfallbeteiligte liegen nicht vor. /nig
Am Abend des 07.06.2026 kam es gegen 22:40 Uhr in der Brielgasse in Bregenz zu einem Fahrzeugbrand auf einem Parkplatz. Ein abgestellter Pkw fing aus bislang unbekannter Ursache Feuer. Die Flammen drohten auf ein Wohngebäude sowie einen danebenstehenden Baum überzugreifen, konnten jedoch von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben.
Verletzt wurde niemand. Abgesehen vom betroffenen Fahrzeug, das als Totalschaden gilt, entstand kein weiterer Sachschaden.
Eingesetzte Kräfte:
• Feuerwehr Bregenz Rieden: 31 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeuge
• Feuerwehr Bregenz Stadt: 18 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge
• Rettungsdienst: 3 Rettungskräfte, 1 Fahrzeug
• Stadtpolizei: 2 Beamte, 1 Fahrzeug
• Bundespolizei: 2 Beamte, 1 Fahrzeug
Morbach B 327 (ots) -
Vermutlich in der Nacht des 05.06.2026 auf den 06.06.2026 beschädigten unbekannte Täter durch Anbringen mehrerer Graffiti mehrere Brückenpfeiler und ein Verkehrsschild an der B 327 Höhe Einmündung Morbach OT Wenigerath. An den besagten Brückenpfeilern wurden großflächige Graffiti mit Zusammenhang zum Fußballverein 1.FSV Mainz 05 angebracht. Auf dem Verkehrsschild wurde der Schriftzug "ACAB" angebracht. Es entstand Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.
Bad Reichenhall (ots) -
Am Samstagnachmittag (6. Juni) haben Bundespolizisten bei einer grenzpolizeilichen Einreisekontrolle am Grenzübergang Schwarzbach an der B21 bei einem 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen eine durchaus beachtliche Menge Cannabis sichergestellt.
Der Mann reiste als Fahrgast einer Buslinie aus Österreich kommend nach Deutschland ein. Bei der Kontrolle konnte er sich lediglich mit einem Foto seines österreichischen Konventionspasses ausweisen.
Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellten die Einsatzkräfte dann fest, dass der Mann beim Einstieg in den Reisebus ein Busticket vorgezeigt hatte, das auf eine andere Person ausgestellt war. Ein auf ihn ausgestelltes, gültiges Busticket konnte der 20-Jährige nicht vorzeigen.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten unter dem Sitzplatz des Mannes eine Papiertüte mit einem künstlichen Blumenstrauß. Bei der näheren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Blumenstrauß lediglich als Tarnung diente. Unter dem Blumenarrangement fanden die Beamten knapp 300 Gramm Cannabis.
Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, des Betruges sowie eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-jähirge nach Österreich zurückgewiesen.
Reichshof (ots) -
Gegen 1:20 Uhr in der Nacht auf Sonntag (7. Juni) war ein 18-Jähriger aus Reichshof mit seinem Traktor auf der Crottorfer Straße in Richtung der Siegener Straße unterwegs. Im Einmündungsbereich bog der Reichshofer nach links auf die Siegener Straße ab, verlor dabei die Kontrolle über seinen Traktor und kollidierte mit einem Verkehrszeichen, welches sich auf einer Verkehrsinsel befand. Zwei 17-Jährige aus Reichshof, die während der Fahrt auf dem Heckgewicht des Traktors standen, stürzten durch den Zusammenstoß vom Fahrzeug auf die Straße. Einer der jungen Männer wurde leicht, der andere schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Der 18-Jährige flüchtete fußläufig von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten dem Flüchtigen im Nachgang habhaft werden. Da sich bei dem 18-jährigen Fahrer Hinweise auf den Konsum von Alkohol ergaben, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Traktor wurde sichergestellt. Der Reichshofer konnte zudem keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Am 8. Juni 2026, gegen 07:20 Uhr wollte ein 38-jähriger Österreicher mit einem Klein-Lkw im Gemeindegebiet von Waidring auf der Loferer Bundesstraße nach links abbiegen. Ein nachfolgender 23-jähriger, österreichischer Lenker eines weiteren Klein-Lkw bemerkte den Abbiegevorgang zu spät, versuchte nach links auszuweichen und stieß gegen einen von einer 33-jährigen Österreicherin gelenkten, entgegenkommenden Pkw und in der Folge gegen den Klein-Lkw des 38-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten der 23-Jährige und die 33-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden mit der Rettung in das Krankenhaus St. Johann in Tirol eingeliefert. Die drei Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Waidring, die Rettung und die Polizei.
Dresden (ots) -
Wann? 8. Juni 2026, seit 08:25 Uhr - 10:25 Uhr
Wo? Hoyerswerdaer Straße Ecke Tieckstraße, Innere Neustadt
Aus noch zu ermittelnder Ursache war es in einer Wohnung in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Eine Bewohnerin konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.
Als die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten, war deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in die vollständig verqualmte Wohnung vor. Die massive Sichtbehinderung erschwerte die Lokalisierung des Brandherdes erheblich. Nachdem eine Abluftöffnung geschaffen worden war, konnte der giftige Brandrauch aus der Wohnung abziehen. Parallel dazu wurde über eine Drehleiter eine Erkundung von außen durchgeführt.
Mit einem Strahlrohr gelang es den Einsatzkräften, den Brand zu löschen und eine Ausbreitung auf den Dachstuhl zu verhindern. Anschließend wurde der betroffene Bereich mithilfe von Belüftungsgeräten entraucht. Durch das Löschwasser wurde eine weitere Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Hoyerswerdaer Straße voll gesperrt werden. Davon waren auch die Dresdner Verkehrsbetriebe betroffen, da für die Aufstellung der Drehleiter die Oberleitung abgeschaltet und geerdet werden musste.
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Albertstadt und Altstadt, der Rettungswache Neustadt sowie der B-Dienst und der U-Dienst.
München (ots) -
Samstag, 6. Juni 2026; 17.53 Uhr - Verkehrsunfall legt Kreuzung lahm Thalkirchner Str. und Tumblinger-Str. (Sendling)
Am frühen Samstagabend wurden zwei Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Um kurz vor 18 Uhr lief der automatische E-Call aus einem der Unfallfahrzeuge in der Integrierten Leitstelle ein. Sofort wurden ein Einsatzleitwagen, zwei HLF und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein weißer Mercedes und ein grauer Audi im Kreuzungsbereich kollidiert hatten. Beide Fahrer konnten ihre Fahrzeuge bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen. Ein 21-jähriger Fahrer wurde vom Rettungsdienst vorsorglich, aufgrund des Unfallhergangs, in einen Münchner Schockraum transportiert. Der 42-jährige Unfallgegner wurde ambulant versorgt und konnte am Unfallort bleiben. Die Feuerwehr nahm austretende Betriebsstoffe auf und sicherte die Einsatzstelle gegen Brandgefahren ab. Die Kreuzung war bis zum Abschluss des Einsatzes vollgesperrt.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Höhe des Sachschadens und dem Unfallhergang liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Samstag, 6. Juni 2026; 18.39 Uhr - Brennender Gasgrill auf Balkon Straßbergerstraße (Olympisches Dorf)
Ein brennender Gasgrill auf einem Balkon hat am Samstagabend für einen Feuerwehreinsatz gesorgt.
Gegen 18.35 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Leitstelle über einen brennenden Balkon im Olympischen Dorf ein. Da in dem Hochhaus viele Menschen wohnen, wurde sofort eine Vielzahl an Einsatzkräften zum Brandort alarmiert. Noch während sich die Einheiten auf der Anfahrt befanden, erreichten weitere Meldungen über ausgelöste Rauchwarnmelder im Stockwerk über dem brennenden Brandgeschoss die Leitstelle. Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich ein Grill auf einem Balkon im ersten Stock des Gebäudes in Brand. Die betroffenen Bewohner hatten die Wohnung bereits unverletzt verlassen. Ein Stoßtrupp unter schwerem Atemschutz brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten die darüberliegenden Etagen. Die Gasflasche des Grills wurde durch den Brand schwer beschädigt und musste mit einem C-Rohr gekühlt werden.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Sonntag, 7. Juni 2026; 23.39 Uhr - Elektrobrand in U-Bahn U-Bahnhof Marienplatz
Ein Elektrobrand in einer U-Bahn hat die Feuerwehr München in der Nacht von Sonntag auf Montag beschäftigt. Verletzt wurde niemand.
Über die U-Bahn Leitwarte erreichte die Feuerwehr um 23.38 Uhr die Meldung einer rauchenden U-Bahn am Marienplatz. Umgehend wurden Einheiten zum Einsatzort entsendet. Die ersten Erkundungsergebnisse ergaben: Der Bahnsteig ist frei von Rauch und alle Personen haben den U-Bahnhof bereits eigenständig verlassen. Die Suche nach dem Brandort gestaltete sich jedoch nicht leicht. Erst nach einer ausführlichen Erkundung konnte festgestellt werden, dass ein defektes Elektroteil für den Brandgeruch verantwortlich war. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach zirka einer Stunde beenden und die Einsatzstelle an die Münchner Verkehrsbetriebe übergeben.
(rec)
Am 04.06.2026, gegen 23.00 Uhr, stellte eine Streife der Polizeiinspektion St. Anton am Arlberg nach vorangegangener Alarmauslösung einen Einbruch in ein Waffengeschäft in St. Anton am Arlberg fest. Beim Geschäft wurde eine Scheibe eingeschlagen und mehrere Waffen aus einer Vitrine im Schauraum gestohlen. Die Scheibe wurde eingeschlagen, indem mit dem Fahrzeug dagegen gefahren wurde. Bei der anschließenden Fahndung konnte eine männliche Person mit dem Tatfahrzeug angehalten und festgenommen werden. Das Diebesgut wurde jedoch nicht gefunden. Die Schadenssumme ist derzeit noch unbekannt.
Nachtrag:
Die Identität des Festgenommenen konnte mittlerweile eindeutig geklärt werden. Es handelt sich dabei um einen 20-jährigen franz. StA. Bei der Tat wurde ein PKW verwendet, der zuvor in der Schweiz entfremdet worden war.
Mögliche Tatzusammenhänge zu weiteren Einbruchsdelikten mit ähnlicher Vorgangsweise – in der Schweiz und in Tirol – werden derzeit geprüft und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das LKA Tirol steht diesbezüglich im Austausch mit dem LKA Vorarlberg und den Schweizer Behörden.
Die weiteren Ermittlungen sind am Laufen.