Wichtige Wirtschaftsprojekte für die Zukunft des Bezirks Gmunden präsentiert

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Foto: WKOÖ
03 Okt 18:00 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Wirtschaftsempfang zum „Liachtbratlmontag“ in der WKO Gmunden

Über 200 Gäste nahmen beim diesjährigen „Liachtbratl“-Empfang in der WKO Gmunden teil. Neben dem traditionellen Treffen der regionalen Entscheidungsträger zum Ideenaustausch präsentierte die WKO Gmunden die wichtigsten Zukunftsprojekte zur Festigung der erfolgreichen Wirtschaft der Region.

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer betonte einmal mehr, dass eine aufrichtige Zusammenarbeit im Rahmen einer „OÖ Standortpartnerschaft“ für Oberösterreich dringend erforderlich ist. „Wenn wir die Standortqualität nachhaltig verbessern wollen, dann müssen alle maßgeblichen Akteure – von der Politik über die Kammern, die Bildungseinrichtungen, die Verwaltung usw. – an einem Strang ziehen und das in die gleiche Richtung“, ist Hummer überzeugt. WKOÖ-Direktor-Stv. Hermann Pühringer betonte, dass die Prognosen für den Standort Österreich hervorragend sind. „Die wichtigsten drei Faktoren dafür sind positiv: Plus fünf Prozent im Export, Unternehmensinvestitionen und die Binnenkonjunktur. Damit haben wir einen nachhaltigen Aufschwung geschaffen. Und natürlich spielen Fachkräfte hier auch eine wichtige Rolle“, so Pühringer.

Standortentwicklungsprozess Gmunden präsentiert
Gemeinsam mit mehr als 50 engagierten Top-Unternehmern aus der Region hat sich die WKO Gmunden im Prozess „Standortentwicklung“ den Fragen nach den wichtigsten Standortfaktoren für den Bezirk gestellt und eine Reihe von Projektideen entwickelt, die nun von Bezirksstellenobmann Martin Ettinger und Bezirksstellenleiter Robert Oberfrank präsentiert wurden. Nach einer Prioritätenreihung werden sie nunmehr nach und nach umgesetzt. Einerseits wurde der Fachkräftemangel thematisiert, der natürlich auch die gesamte Palette der Ausbildung betrifft, und andererseits das Bemühen um neue Wege in der Förderung von innovativen Betrieben und Betriebsgründern mit Potenzial. Neben der besseren Nutzung der touristischen Chancen durch sektorenübergreifende Kooperation wird die konsequente gemeinsame Verfolgung des Ziels, 2024 zur Kulturhauptstadt Salzkammergut ausgerufen zu werden, als großes Entwicklungspotenzial für den Bezirk Gmunden gesehen.


Quelle: WKOÖ



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Gerhard Repp

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