Wetterextreme im Jänner prägen Ordnungsdienst-Bilanz

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15 Feb 12:40 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Mit 2.500 Fällen seit zwei Jahren der sechsthöchste Wert in dem ansonsten „schwachen Monat“

Entgegen dem bisherigen Trend sind die Fallzahlen beim Ordnungsdienst der Stadt Linz im Jänner 2017 gestiegen. Mit exakt 2.500 dokumentierten Fällen wurde in dem traditionell eher schwachen Monat der sechsthöchste Wert der vergangenen zwei Jahre erreicht. Wie immer fällt der Hauptteil in die Überwachung der gebührenfreien Kurzparkzonen. 1.643 Organverfügungen entsprechen einer Steigerung von fast 30 Prozent gegenüber dem Jänner 2016 beziehungsweise einem Plus von 50 Prozent gegenüber dem Jänner 2015. „Gemessen an der Gesamteinsatzzeit wendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Parkraumkontrolle knapp 30 Prozent auf. Damit sorgen sie jedoch hundertprozentig für mehr Gerechtigkeit bei der Parkplatzsuche und für eine Entlastung der Exekutive“, resümiert Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

Die Wetterbedingungen zu Jahresbeginn sorgten für einen zehnfachen Anstieg bei den Anrainerverpflichtungen. Nicht geräumte oder gestreute Gehsteige und Gehwege wurden 117 Mal beanstandet. Schnee und Eis sowie Temperaturen weit unter der Nullgradgrenze ließen zudem die Fälle der Bettelei auf einen Tiefpunkt in der Geschichte des Ordnungsdienstes sinken.

Bei den Stadtteilen führt der Bulgariplatz mit 1.101 Fällen, davon 928 Parkvergehen, gefolgt von Urfahr mit insgesamt 404 Fällen und der Innenstadt mit 251 Fällen. Die Fallzahlen in der Innenstadt und am Spallerhof beinhalten die Schwerpunktkontrollen im Hessenpark und im Park beim Krempl-Hochhaus, wo es sicherlich auch wetterbedingt wenig Beanstandungen gab.


Quelle: Stadt Linz



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