Welser FH-Roboter bei RobotChallenge in Wien wieder siegreich

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27 Mär 22:55 2013 von Oswald Schwarzl Print This Article

Kürzlich fand bereits zum zehnten Mal der größte österreichische Roboterwettbewerb „RobotChallenge“ in Wien statt

WELS. 400 Roboter aus 20 Nationen kämpften um die Siege in den verschiedenen Disziplinen. Die JungforscherInnen der FH OÖ Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften Wels durften sich im Bewerb „Air Race Semi-Autonomous“ über den Sieg freuen. Im „Nano Sumo“-Bewerb belegten die Automatisierungstechnik-Studierenden den hervorragenden zweiten und dritten Platz.


Das hervorragende Welser Mannschaftsergebnis wurde mit dem Sieg in der Kategorie „Air Race Semi-Autonomous“durch die ForschungsassistentInnen Michael Zauner, Raimund Edlinger, Armin Hopf und Christina Mergl gekrönt. Die halbautomatische Flugdrohne „Flying Dutchman“ musste vor 5000 begeisterten Zuschauen möglichst schnell und mit zielgenauer Navigation einen dreidimensionalen Parcours absolvieren.

„Die Klänge der Bundeshymne bei unserer Siegerehrung hat uns mit Stolz erfüllt“, berichtet Raimund Edlinger. Bei den Wettkämpfen lernen sich die internationalen Studierenden besser kennen und tauschten Erfahrungen und wertvolle Tipps aus. Die Roboter-EntwicklerInnen kamen hauptsächlich von Schulen, Universitäten und Fachhochschulen und reisten aus der ganzen Welt an.


 


Nano-Sumo-Roboter auf Platz 2 und 3


Im „Nano Sumo“ belegte der Automatisierungstechnik-Student Armin Hopf mit seinen Nano Sumo Robotern „Gumba“ und „Cube“ den hervorragenden zweiten und dritten Platz. Insgesamt kämpften 17 Teilnehmer in diesem Bewerb um den Sieg. „Es ist ein tolles Gefühl, den zweiten und dritten Platz zu erkämpfen“, berichtet der Welser Automatisierungstechnik-Student Armin Hopf. Als härtester Gegner erwies sich der Roboter Sylar aus Rumänien. Die kleinen „Nano Sumos“ messen maximal 25 x 25 x 25 mm und haben ein Höchstgewicht von 25 g.


 


Länderkampf gewinnt Polen


Im Bewerb „Micro Sumo“ und „Line Follower Enhanced“ schieden die Welser FH-Roboter trotz Top-Leistung im Viertelfinale unglücklich aus. Im Medaillenspiegel konnte sich Österreich mit insgesamt viermal Edelmetall auf den vierten Platz hinter Polen, Russland und Lettland einreihen.


 


Zwei spannende Bewerbstage


15 Disziplinen sorgten für zwei spannende Bewerbstage: Neben Humanoiden, der menschlichen Gestalt nachempfundenen Roboter, traten im Rahmen der RobotChallenge auch Sumo-Roboter sechs verschiedener Klassen gegeneinander an, die – gemäß den Regeln der traditionellen japanischen Kampfsportart – versuchen, ihre Gegner so schnell wie möglich aus dem Dohyo, den Sumo Ring, zu schieben. Im Rahmen der Freestyle Exhibition können RoboterentwicklerInnen ihre außergewöhnlichen und originellen Kreationen präsentieren. Neu war dieses Jahr die Lego League, bei denen auch jüngere EntwicklerInnen Ihr Talent präsentieren könnten.



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Oswald Schwarzl

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